Kaum ein Beruf kommt heute ohne Zahlen aus. Wer in einer Behörde einen Vermerk schreibt,
wer eine Hausarbeit belegt, wer im Betrieb einen Antrag begründet: irgendwann fehlt die
Zahl, auf die sich das Argument stellen lässt.
Es gibt sie längst. Das Statistische Bundesamt, kurz Destatis, führt 331 Statistiken, die
Datenbank steht offen, jeder Wert trägt seine Tabellennummer und seine Fußnote. Zwischen
Mai und August dieses Jahres gingen 157 Pressemitteilungen hinaus, fast zwei an jedem
Werktag.
Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes liegen offen, nur nicht beieinander
Nur liegt jede Zahl für sich, an ihrem eigenen Tag, aus ihrem eigenen Referat. Welche
Reihe zu welcher gehört, sucht sich bis heute jeder selbst zusammen. Dieses Portal holt
die Werte direkt beim Amt ab, legt in Dossiers zusammen, was zusammengehört, und schreibt
dazu, was daraus zu lesen ist und was nicht. Die Kernaussage bleibt frei, die Tiefe kostet
ab 5 Euro. Kein Abonnement, keine Kündigungsfrist.
Wer nicht selbst Statistik recherchieren will, fragt. „Statistik antwortet“ nimmt die
Frage in normalem Deutsch und schreibt die Antwort aus dem geprüften Bestand. Steht sie
dort nicht, sagt es das.