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Gesundheit und Pflege

Wer wird versorgt, und von wem?

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Wer am 31. Dezember 2023 als pflegebedürftig galt, war einer von 5.688.473 Menschen in Deutschland, fast 1,6 Millionen mehr als vier Jahre zuvor: 4.127.605 waren es 2019. Dahinter liegt eine Versorgung, die wächst, während sie gleichzeitig unter Druck steht.

1.841 Krankenhäuser gab es 2024, ein Fünftel weniger als die 2.325 des Jahres 1995. 6,17 Millionen Menschen arbeiteten im selben Jahr im Gesundheitswesen, mehr als die Hälfte mehr als im Jahr 2000, drei von vier davon Frauen, ein Anteil, der sich seit einem Vierteljahrhundert kaum verschoben hat. Rechnerisch kam 2024 ein Beschäftigter im Gesundheitswesen auf rund vierzehn Einwohner, im Jahr 2000 waren es noch rund zwanzig.

Was diese Versorgung kostet, zeigt eine eigene Zahl: 538,2 Milliarden Euro gab Deutschland 2024 für Gesundheit aus, mehr als das Dreifache der 159,2 Milliarden Euro von 1992. Mehr als die Hälfte davon trägt die gesetzliche Krankenversicherung allein.

Am Ende der Versorgungskette steht eine Zahl, die trotz aller medizinischen Fortschritte kaum kleiner wird: 339.212 Menschen starben 2024 an einer Krankheit des Kreislaufsystems, die häufigste Einzelursache noch vor Krebs, auch wenn die Zahl seit 1981 um knapp ein Drittel gesunken ist.

Eine gemeinsame Frage verbindet diese Zahlen: Wächst dieses System, weil mehr Menschen versorgt werden müssen, oder weil dieselbe Versorgung heute mehr Personal und mehr Geld braucht als noch vor einer Generation?

Pflegebedürftige in Deutschland, 1999 bis 2023 Pflegebedürftige je Jahr
0 2 Mio. 4 Mio. 6 Mio. 1999: 2.016.091 Pflegebedürftige 2001: 2.039.780 Pflegebedürftige 2003: 2.076.935 Pflegebedürftige 2005: 2.128.550 Pflegebedürftige 2007: 2.246.829 Pflegebedürftige 2009: 2.369.651 Pflegebedürftige 2011: 2.501.441 Pflegebedürftige 2013: 2.626.206 Pflegebedürftige 2015: 2.860.293 Pflegebedürftige 2017: 3.414.378 Pflegebedürftige 2019: 4.127.605 Pflegebedürftige 2021: 4.961.146 Pflegebedürftige 2023: 5.688.473 Pflegebedürftige5.688.473 31. Dezember 2005 31. Dezember 2015 31. Dezember 2023 Statistisches Bundesamt, Tabelle 22421-0001 © statistik-de.de
Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 22421-0001, Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0

Reihen in diesem Bereich

Fortlaufende Kennzahlen, vollständig frei abrufbar.

Gesundheit und Pflege zuletzt 2024 Zahlen frei

Wie viele Krankenhäuser gibt es in Deutschland?

1.841 Krankenhäuser, −1,8 % gegenüber 2023.

Tabelle 23111-0001 · 30 Werte ab 1995 · Stand 09.09.2026 / 11:46:24
Gesundheit und Pflege zuletzt 31. Dezember 2023 Zahlen frei

Wie viele Menschen sind pflegebedürftig?

5.688.473 Pflegebedürftige, +14,7 % gegenüber 31. Dezember 2021.

Tabelle 22421-0001 · 13 Werte ab 31. Dezember 1999 · Stand 09.09.2026 / 11:46:27
Gesundheit und Pflege zuletzt 2024 Zahlen frei

Wie viel gibt Deutschland für Gesundheit aus?

538,2 Milliarden Euro, +7,6 % gegenüber 2023.

Tabelle 23611-0001 · 33 Werte ab 1992 · Stand 09.09.2026 / 11:46:30
Gesundheit und Pflege zuletzt 2024 Zahlen frei

Wie viele Menschen arbeiten im Gesundheitswesen?

6,2 Millionen Personen, +1,7 % gegenüber 2023.

Tabelle 23621-0001 · 25 Werte ab 2000 · Stand 09.09.2026 / 11:46:34
Gesundheit und Pflege zuletzt 2025 Zahlen frei

Wie viele Schwangerschaftsabbrüche gibt es in Deutschland?

105.710 Schwangerschaftsabbrüche, −0,7 % gegenüber 2024.

Tabelle 23311-0001 · 30 Werte ab 1996 · Stand 09.09.2026 / 11:46:37
Gesundheit und Pflege zuletzt 2024 Zahlen frei

Wie viele Krankenhausbetten gibt es in Deutschland?

472.851 Betten, −0,9 % gegenüber 2023.

Tabelle 23111-0001 · 34 Werte ab 1991 · Stand 09.09.2026 / 11:50:43
Gesundheit und Pflege zuletzt 2024 Zahlen frei

Wie viele Krankenhausbetten kommen auf 100.000 Einwohner?

566 Betten je 100.000 Einwohner, −1,2 % gegenüber 2023.

Tabelle 23111-0001 · 34 Werte ab 1991 · Stand 09.09.2026 / 11:50:43
Gesundheit und Pflege zuletzt Saison 2025/26 Zahlen frei

Wie viele Grippefälle werden in einer Saison gemeldet?

245.879 Fälle, −37,8 % gegenüber Saison 2024/25.

Tabelle Influenzafaelle_in_Deutschland · 6 Werte ab Saison 2020/21 · Stand 15.10.2026
Gesundheit und Pflege zuletzt 2025 Zahlen frei

Wie viele Menschen sterben an Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

334.065 Gestorbene, −1,5 % gegenüber 2024.

Tabelle 23211-0001 · 46 Werte ab 1980 · Stand 09.10.2026 / 08:47:22

Die Dossiers zu diesem Thema

Gesundheitsausgaben in Deutschland nennt frei die Gesamtsumme. Wer sie zahlt und wofür, steht hier: die Ausgabenträger von der gesetzlichen Kasse bis zum Privathaushalt, die Leistungsarten und die Krankheitskosten nach Diagnosekapitel.

Beschäftigte im Gesundheitswesen gibt die freie Reihe als eine einzige Zahl. Hier zerfällt sie: Personal nach Einrichtungsart, nach Berufsgruppe und der Frauenanteil über ein Vierteljahrhundert.

Wie viele Influenzafälle eine Saison bringt, zeigt die freie Reihe. Hier steht, wie sie verlief: die stärkste Woche jeder Saison und ihr Datum, die vier Altersgruppen, alle 16 Länder absolut und je 100.000 Einwohner. Quelle sind die Meldedaten des Robert Koch-Instituts, nicht das Statistische Bundesamt.

Krankenhäuser in Deutschland zählt frei die Häuser. Dieses Dossier zählt, was in ihnen geschieht: die Kosten je Behandlungsfall, die entlassenen Patienten nach Diagnosekapitel, die häufigsten Operationen und die Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen daneben.

Die Gesamtzahl gibt die freie Reihe. Hier zerfällt sie: wer zu Hause und wer im Heim versorgt wird, in welchem Alter Pflegebedürftigkeit beginnt, und wie weit die Quote zwischen zwei Landkreisen auseinanderliegt: von 31,0 auf 128,4 je 1.000 Einwohner.

Die Fallzahl steht frei in der Reihe Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland. Dieses Dossier fügt hinzu, was sie nicht sagt: die Aufteilung nach Familienstand und der Vergleich der 16 Bundesländer.

Die häufigste Todesursache führt die freie Reihe Todesfälle durch Krankheiten des Kreislaufsystems. Hier stehen die übrigen daneben: Krebs als zweitgrößte Gruppe, acht Ursachenkapitel im Vergleich, die Aufteilung nach Geschlecht und die COVID-19-Todesfälle.

Gesundheit und Pflege 26. August 2026 12,00 €

Gesundheitsausgaben 2024: so kräftig gestiegen wie seit 2021 nicht mehr

538,2 Milliarden Euro 2024, +7,6 % gegenüber 2023.

Im vollständigen Dossier: sechs Abschnitte, 6 Grafiken, 6 Datentabellen Statistisches Bundesamt, Tabelle 23611-0001 · Stand 10.10.2026 / 11:00:00
Gesundheit und Pflege 26. August 2026 9,00 €

Beschäftigte im Gesundheitswesen: seit 2000 in jedem Jahr mehr

6,2 Millionen Personen 2024, +1,7 % gegenüber 2023.

Im vollständigen Dossier: vier Abschnitte, 4 Grafiken, 4 Datentabellen Statistisches Bundesamt, Tabelle 23621-0001 · Stand 26.08.2026 / 15:57:54
Gesundheit 20. September 2026 12,00 €

Grippesaison 2025/26: Wann die Welle ihren Höhepunkt hatte und wie weit der Osten vorn liegt

245.879 Fälle 2025, −37,8 % gegenüber 2024.

Im vollständigen Dossier: sieben Abschnitte, 6 Grafiken, 6 Datentabellen Robert Koch-Institut, Datensatz Influenzafaelle_in_Deutschland · Stand 15.10.2026
Gesundheit und Pflege 26. August 2026 12,00 €

Krankenhäuser in Deutschland: Die Zahl sinkt so schnell wie seit 1996 nicht mehr

1.841 Krankenhäuser 2024, −1,8 % gegenüber 2023.

Im vollständigen Dossier: sieben Abschnitte, 7 Grafiken, 7 Datentabellen Statistisches Bundesamt, Tabelle 23111-0001 · Stand 09.10.2026 / 10:15:48
Gesundheit und Pflege 28. August 2026 12,00 €

Pflegebedürftige in Deutschland: fast dreimal so viele wie 1999

5.688.473 Pflegebedürftige 2023, +14,7 % gegenüber 2021.

Im vollständigen Dossier: vier Abschnitte, 5 Grafiken, 5 Datentabellen Statistisches Bundesamt, Tabelle 22421-0001 · Stand 29.08.2026 / 11:15:51
Gesundheit und Pflege 26. August 2026 9,00 €

Schwangerschaftsabbrüche 2025: nach drei Jahren Anstieg leicht weniger

105.710 Schwangerschaftsabbrüche 2025, −0,7 % gegenüber 2024.

Im vollständigen Dossier: drei Abschnitte, 3 Grafiken, 3 Datentabellen Statistisches Bundesamt, Tabelle 23311-0001 · Stand 02.10.2026 / 19:20:55
Gesundheit und Pflege 26. August 2026 12,00 €

Todesursachen 2025: Kreislaufkrankheiten bleiben vorn, Krebs hält sein Niveau

334.065 Gestorbene 2025, −1,5 % gegenüber 2024.

Im vollständigen Dossier: fünf Abschnitte, 5 Grafiken, 5 Datentabellen Statistisches Bundesamt, Tabelle 23211-0001 · Stand 12.10.2026 / 08:46:27

Noch offene Basisfragen dieses Bereichs

Die Statistik der Versorgung zählt Betten, Fälle und Personal, nicht Gesundheit. Was sie zeigt, ist das Angebot und seine Auslastung.

1 von 3 Fragen dieses Bereichs haben noch keine eigene fortgeschriebene Reihe. Hier steht die Statistiknummer, unter der die Antwort liegt, gegen die Schnittstelle des Bundesamtes geprüft.

Was kostet die Unterstützung von Menschen mit Behinderung?

noch keine eigene Reihe

Die Eingliederungshilfe ist 2020 aus der Sozialhilfe herausgelöst worden. Reihen, die über dieses Jahr hinweggehen, sind ohne Einordnung nicht vergleichbar.

22162 geprüfte Statistiken des Bundesamtes

Der Katalog hinter diesem Bereich

Der amtliche Name steht links, darunter die Wörter, mit denen Menschen tatsächlich danach suchen. Diese Übersetzung ist nötig, weil die Suche des Bundesamtes ihre eigenen Tabellentitel nicht findet: Der Begriff Bevölkerung liefert dort null Treffer.

Krankenhausstatistik 23111
Gesucht wird danach als: Krankenhäuser, Kliniken, Krankenhausbetten, Patienten 2 geprüfte Tabellen
Pflegestatistik 22421
Gesucht wird danach als: Pflege, Pflegebedürftige, Pflegequote, Pflegeheime 3 geprüfte Tabellen

Häufige Fragen

Welche amtlichen Zahlen zum Themenfeld Gesundheit und Pflege sind frei zu lesen?

Neun Reihen, darunter Krankenhäuser, Pflegebedürftige, Gesundheitsausgaben, Beschäftigte im Gesundheitswesen, Schwangerschaftsabbrüche. Jeder Wert steht frei auf der Seite, mit Tabellennummer und Datenstand; das Datenpaket einer Reihe kostet 6,00 €.

Welche Zahl zum Themenfeld Gesundheit und Pflege reicht am weitesten an die Gegenwart heran?

Schwangerschaftsabbrüche: 105.710 Schwangerschaftsabbrüche, Stand 2025, −0,7 % gegenüber 2024. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 23311-0001.

Welche Dossiers vertiefen das Themenfeld Gesundheit und Pflege?

„Gesundheitsausgaben 2024: so kräftig gestiegen wie seit 2021 nicht mehr“; „Beschäftigte im Gesundheitswesen: seit 2000 in jedem Jahr mehr“; „Grippesaison 2025/26: Wann die Welle ihren Höhepunkt hatte und wie weit der Osten vorn liegt“ und vier weitere. Leitzahl, Einordnung und Grafik jedes Dossiers sind frei; die vollständige Auswertung mit Rohdaten kostet einmalig ab 9,00 €.