Am Anfang stand eine einzige fehlende Zahl: wie viele Wohnungen in einem Bundesland genehmigt wurden. Das Portal, das sie führte, verlangte dafür kein Entgelt pro Abruf, sondern ein Abonnement zwischen 20 und 100 Euro im Monat, unabhängig davon, ob man die Zahl einmal braucht oder jede Woche. Wer nur diese eine Zahl wollte, sollte für einen Zugang zahlen, den er nie ausschöpfen würde. statistik-de.de ist die Antwort auf diesen Ärger: Zahlen einzeln zugänglich machen, zu einem Preis, der zur einzelnen Zahl passt.
Betrieben wird das Portal von Christian Gasche, der in Frankfurt am Main die Agentur SIGMA Communication führt und als Journalist und Redenschreiber arbeitet. Er ist Mitglied im Deutschen Journalistenverband, Landesverband Hessen, und im Verband der Redenschreiber deutscher Sprache. Der DJV verpflichtet seine Mitglieder auf den Pressekodex, auch wenn hinter statistik-de.de keine Redaktion im klassischen Sinn steht, sondern eine einzelne Person.
Wie die Auswertungen entstehen
Jede Auswertung beginnt automatisch. Ein Programm ruft die Rohdaten über GENESIS-Online ab, die Schnittstelle des Statistischen Bundesamtes, und baut daraus die Tabellen, Grafiken und Kennzahlen, die auf dieser Seite erscheinen. Das spart die Stunden, die sonst für das Herunterladen und Umformatieren draufgingen, und macht es möglich, mehr Reihen aktuell zu halten, als eine einzelne Person von Hand pflegen könnte. Was das Programm nicht übernimmt, ist die Freigabe. Jede Veröffentlichung wird vor dem Erscheinen von Christian Gasche gelesen und bestätigt. Keine Zahl geht ungeprüft hinaus, auch dann nicht, wenn der Ablauf, der sie berechnet hat, seit Monaten fehlerfrei lief.
Korrekturen
Trotzdem passieren Fehler, in den Rohdaten, in der Übertragung, in der Einordnung. Wer einen findet, meldet ihn am schnellsten an info@sigmacommunication.de. Jede Reihe und jedes Dossier nennt ihren Datenstand, deshalb lässt sich eine spätere Korrektur immer gegen das ursprünglich Veröffentlichte prüfen.