Was kostet, was Deutschland ein- und ausführt?
noch keine eigene ReiheDie Einfuhrpreise sind der Kanal, über den ein Ölpreis oder ein Wechselkurs in die deutsche Inflation gelangt.
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geprüfte Statistiken des Bundesamtes
121,9 Indexpunkte erreichte der Verbraucherpreisindex 2025, nach 100 im Basisjahr 2020. Der stärkste Sprung lag 2022, als die Inflationsrate auf 6,9 Prozent kletterte. Seither hat sich das Tempo beruhigt: 2025 waren es nur noch 2,2 Prozent, das zweite Jahr in Folge auf diesem ruhigeren Niveau.
Was diese Zahl für den einzelnen Gehaltszettel bedeutet, zeigt eine zweite Reihe. Der Reallohnindex, der Nominallöhne um die Teuerung bereinigt, fiel 2022 von 99,2 auf 95,1 Punkte: Die Löhne stiegen zwar auch in jenem Jahr, aber langsamer als die Preise. Reale Kaufkraft ging verloren, nicht nur gefühlt. Erst 2025 erreichte der Reallohn mit 100 Punkten wieder sein Ausgangsniveau von vor der Teuerungswelle.
Vorgelagert in der Preiskette liegen die Erzeugerpreise, und dort war der Ausschlag 2022 noch heftiger: plus 29,8 Prozent binnen eines Jahres, der stärkste Anstieg der Reihe seit 1970. Seit 2023 sinken sie wieder, drei Jahre in Folge. Bei den Einfuhrpreisen zeigt sich derselbe Verlauf: von 100 Punkten 2021 auf 121,8 im Schockjahr 2022, seither auf 112,2 gefallen. Die Entlastung der Erzeuger und Importeure hat den Verbraucher bislang kaum erreicht.
Vier Reihen, ein gemeinsamer Schock und vier verschieden schnelle Wege aus ihm heraus. Erzeuger- und Einfuhrpreise haben sich am schnellsten erholt, der Reallohn brauchte drei Jahre, um sein altes Niveau wieder zu erreichen, und die Verbraucherpreise sind seit 2020 kein einziges Mal gefallen. Wenn die Kosten am Anfang der Kette schon wieder sinken, warum braucht die Entspannung am Ende so viel länger?
Fortlaufende Kennzahlen, vollständig frei abrufbar.
126,6 Index (2020 = 100), +3,3 % gegenüber September 2025.
Tabelle 61111-0002 · 141 Werte ab Januar 2015 · Stand 13.10.2026 / 08:44:50126,2 Indexpunkte (2021=100), −1,2 % gegenüber 2024.
Tabelle 61241-0001 · 56 Werte ab 1970 · Stand 09.09.2026 / 11:47:30100 Indexpunkte (2025=100), +4,2 % gegenüber 2024.
Tabelle 62361-0020 · 19 Werte ab 2007 · Stand 09.09.2026 / 11:47:35100 Indexpunkte (2025=100), +1,9 % gegenüber 2024.
Tabelle 62361-0020 · 19 Werte ab 2007 · Stand 09.09.2026 / 11:47:354.784 Euro, +3,2 % gegenüber April 2024.
Tabelle 62361-0031 · 4 Werte ab April 2022 · Stand 09.09.2026 / 11:49:304.123 Euro, +3,6 % gegenüber April 2024.
Tabelle 62361-0031 · 4 Werte ab April 2022 · Stand 09.09.2026 / 11:49:302,2 Prozent, −0,0 % gegenüber 2024.
Tabelle 61111-0001 · 34 Werte ab 1992 · Stand 09.09.2026 / 11:49:41111,5 Index (2021 = 100), +2,2 % gegenüber 2024.
Tabelle 61311-0001 · 5 Werte ab 2021 · Stand 18.09.2026 / 12:36:09119,7 Indexpunkte (2021=100), +8,3 % gegenüber August 2025.
Tabelle 61411-0002 · 776 Werte ab Januar 1962 · Stand 30.09.2026 / 09:41:12132,2 Index (2020 = 100), −7,0 % gegenüber August 2025.
Tabelle 61211-0003 · 140 Werte ab Januar 2015 · Stand 14.10.2026 / 08:46:42Was Landwirte für Milch, Fleisch, Getreide und Gemüse bekommen, Jahr für Jahr seit 1961 und Monat für Monat seit 2015. Daneben steht, was sie für Saatgut, Dünger und Futter bezahlen, was ein Hektar Ackerland kostet und was Rohholz aus den Staatsforsten einbringt.
Was Unternehmen für eingeführte Waren bezahlen und für ausgeführte verlangen, Jahr für Jahr seit 1970 und Monat für Monat seit 1962. Beide Indizes zeigen, wann eine Preiswelle die Grenze überschreitet, bevor sie bei Herstellern und Verbrauchern ankommt.
Wie sich die Preise für Dienstleistungen zwischen Unternehmen im Durchschnitt bewegen, zeigt die freie Reihe zu den Erzeugerpreisen für Dienstleistungen. Dieses Dossier zeigt, woraus der Durchschnitt besteht: sechs Wirtschaftsabschnitte, 24 Branchen von der Gebäudebetreuung bis zur Telekommunikation und die vier Frachtwege Schiene, Straße, See und Luft.
Am Anfang der Preiskette stehen die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte, frei als Reihe. Hier kommen die Stufen dazu, die zwischen Fabriktor und Kasse liegen: Großhandelsverkaufspreise, Einzelhandelspreise nach acht Branchen, dazu der Gesamtindex und die Energiepreise Monat für Monat.
Der Verbraucherpreisindex ist als freie Reihe abrufbar. Dieses Dossier zerlegt ihn: die Preisentwicklung nach Verbrauchsgruppen vom Essen bis zur Freizeit, die Nettokaltmiete als eigene Größe und der Vergleich der 16 Bundesländer.
Nominallöhne in Deutschland zeigt frei, wie schnell die Löhne steigen. Wessen Löhne, steht hier: der Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen und das Lohnwachstum getrennt nach den fünf Einkommensfünfteln.
139,6 Indexpunkte (2020=100) 2025, +0,3 % gegenüber 2024.
Im vollständigen Dossier: sieben Abschnitte, 8 Grafiken, 8 Datentabellen Statistisches Bundesamt, Tabelle 61211-0001 · Stand 15.10.2026 / 08:45:37112,2 Indexpunkte (2021=100) 2025, −0,3 % gegenüber 2024.
Im vollständigen Dossier: drei Abschnitte, 4 Grafiken, 4 Datentabellen Statistisches Bundesamt, Tabelle 61411-0001 · Stand 14.10.2026 / 08:48:01111,5 Index (2021 = 100) 2025, +2,2 % gegenüber 2024.
Im vollständigen Dossier: sieben Abschnitte, 8 Grafiken, 8 Datentabellen Statistisches Bundesamt, Tabelle 61311-0001 · Stand 14.10.2026 / 08:48:08126,2 Indexpunkte (2021=100) 2025, −1,2 % gegenüber 2024.
Im vollständigen Dossier: fünf Abschnitte, 6 Grafiken, 6 Datentabellen Statistisches Bundesamt, Tabelle 61241-0001 · Stand 15.10.2026 / 08:46:37121,9 Indexpunkte (2020=100) 2025, +2,2 % gegenüber 2024.
Im vollständigen Dossier: fünf Abschnitte, 7 Grafiken, 7 Datentabellen Statistisches Bundesamt, Tabelle 61111-0001 · Stand 14.10.2026 / 08:47:23100 Indexpunkte (2025=100) 2025, +4,2 % gegenüber 2024.
Im vollständigen Dossier: elf Abschnitte, 17 Grafiken, 17 Datentabellen Statistisches Bundesamt, Tabelle 62361-0020 · Stand 14.10.2026 / 08:51:25Was das Leben kostet, wird an mehreren Stellen der Kette gemessen: beim Erzeuger, im Großhandel, im Regal. Die Zahl, die Menschen meinen, wenn sie von Inflation sprechen, steht am Ende dieser Kette.
2 von 5 Fragen dieses Bereichs haben noch keine eigene fortgeschriebene Reihe. Hier steht die Statistiknummer, unter der die Antwort liegt, gegen die Schnittstelle des Bundesamtes geprüft.
Die Einfuhrpreise sind der Kanal, über den ein Ölpreis oder ein Wechselkurs in die deutsche Inflation gelangt.
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geprüfte Statistiken des Bundesamtes
Der Warenkorb des Preisindex ist eine Annahme über das Ausgabeverhalten. Die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe misst es, allerdings nur alle fünf Jahre und an einer freiwillig teilnehmenden Stichprobe. Sehr hohe Einkommen sind darin systematisch unterrepräsentiert.
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geprüfte Statistiken des Bundesamtes
Der amtliche Name steht links, darunter die Wörter, mit denen Menschen tatsächlich danach suchen. Diese Übersetzung ist nötig, weil die Suche des Bundesamtes ihre eigenen Tabellentitel nicht findet: Der Begriff Bevölkerung liefert dort null Treffer.
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Zehn Reihen, darunter Inflation, Erzeugerpreise, Nominallöhne, Reallöhne, Durchschnittsgehalt. Jeder Wert steht frei auf der Seite, mit Tabellennummer und Datenstand; das Datenpaket einer Reihe kostet 6,00 €.
Inflation: 126,6 Index (2020 = 100), Stand September 2026, +3,3 % gegenüber September 2025. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 61111-0002.
„Agrarpreise seit elf Monaten unter dem Vorjahr, am stärksten bei tierischen Erzeugnissen“; „Ausfuhrpreise so hoch wie nie seit 1962, die Einfuhrpreise ziehen schneller an“; „Dienstleistungspreise 2025: Fracht an Land deutlich teurer als 2021, auf See und in der Luft billiger“ und drei weitere. Leitzahl, Einordnung und Grafik jedes Dossiers sind frei; die vollständige Auswertung mit Rohdaten kostet einmalig ab 9,00 €.