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Preise und Verdienste

Was kostet das Leben, und was bleibt davon übrig?

2 Themen 42 geprüfte Tabellen 10 Reihen 6 Dossiers Amtliche Bereiche 61, 62, 63

121,9 Indexpunkte erreichte der Verbraucherpreisindex 2025, nach 100 im Basisjahr 2020. Der stärkste Sprung lag 2022, als die Inflationsrate auf 6,9 Prozent kletterte. Seither hat sich das Tempo beruhigt: 2025 waren es nur noch 2,2 Prozent, das zweite Jahr in Folge auf diesem ruhigeren Niveau.

Was diese Zahl für den einzelnen Gehaltszettel bedeutet, zeigt eine zweite Reihe. Der Reallohnindex, der Nominallöhne um die Teuerung bereinigt, fiel 2022 von 99,2 auf 95,1 Punkte: Die Löhne stiegen zwar auch in jenem Jahr, aber langsamer als die Preise. Reale Kaufkraft ging verloren, nicht nur gefühlt. Erst 2025 erreichte der Reallohn mit 100 Punkten wieder sein Ausgangsniveau von vor der Teuerungswelle.

Vorgelagert in der Preiskette liegen die Erzeugerpreise, und dort war der Ausschlag 2022 noch heftiger: plus 29,8 Prozent binnen eines Jahres, der stärkste Anstieg der Reihe seit 1970. Seit 2023 sinken sie wieder, drei Jahre in Folge. Bei den Einfuhrpreisen zeigt sich derselbe Verlauf: von 100 Punkten 2021 auf 121,8 im Schockjahr 2022, seither auf 112,2 gefallen. Die Entlastung der Erzeuger und Importeure hat den Verbraucher bislang kaum erreicht.

Vier Reihen, ein gemeinsamer Schock und vier verschieden schnelle Wege aus ihm heraus. Erzeuger- und Einfuhrpreise haben sich am schnellsten erholt, der Reallohn brauchte drei Jahre, um sein altes Niveau wieder zu erreichen, und die Verbraucherpreise sind seit 2020 kein einziges Mal gefallen. Wenn die Kosten am Anfang der Kette schon wieder sinken, warum braucht die Entspannung am Ende so viel länger?

Verbraucherpreisindex, 2015 bis 2026 Index (2020 = 100), jüngster Ausschnitt
100 105 110 115 120 125 130 126,6 Oktober 2021: 104,3 Index (2020 = 100) November 2021: 104,5 Index (2020 = 100) Dezember 2021: 104,7 Index (2020 = 100) Januar 2022: 105,2 Index (2020 = 100) Februar 2022: 106 Index (2020 = 100) März 2022: 108,1 Index (2020 = 100) April 2022: 108,8 Index (2020 = 100) Mai 2022: 109,8 Index (2020 = 100) Juni 2022: 109,8 Index (2020 = 100) Juli 2022: 110,3 Index (2020 = 100) August 2022: 110,7 Index (2020 = 100) September 2022: 112,7 Index (2020 = 100) Oktober 2022: 113,5 Index (2020 = 100) November 2022: 113,7 Index (2020 = 100) Dezember 2022: 113,2 Index (2020 = 100) Januar 2023: 114,3 Index (2020 = 100) Februar 2023: 115,2 Index (2020 = 100) März 2023: 116,1 Index (2020 = 100) April 2023: 116,6 Index (2020 = 100) Mai 2023: 116,5 Index (2020 = 100) Juni 2023: 116,8 Index (2020 = 100) Juli 2023: 117,1 Index (2020 = 100) August 2023: 117,5 Index (2020 = 100) September 2023: 117,8 Index (2020 = 100) Oktober 2023: 117,8 Index (2020 = 100) November 2023: 117,3 Index (2020 = 100) Dezember 2023: 117,4 Index (2020 = 100) Januar 2024: 117,6 Index (2020 = 100) Februar 2024: 118,1 Index (2020 = 100) März 2024: 118,6 Index (2020 = 100) April 2024: 119,2 Index (2020 = 100) Mai 2024: 119,3 Index (2020 = 100) Juni 2024: 119,4 Index (2020 = 100) Juli 2024: 119,8 Index (2020 = 100) August 2024: 119,7 Index (2020 = 100) September 2024: 119,7 Index (2020 = 100) Oktober 2024: 120,2 Index (2020 = 100) November 2024: 119,9 Index (2020 = 100) Dezember 2024: 120,5 Index (2020 = 100) Januar 2025: 120,3 Index (2020 = 100) Februar 2025: 120,8 Index (2020 = 100) März 2025: 121,2 Index (2020 = 100) April 2025: 121,7 Index (2020 = 100) Mai 2025: 121,8 Index (2020 = 100) Juni 2025: 121,8 Index (2020 = 100) Juli 2025: 122,2 Index (2020 = 100) August 2025: 122,3 Index (2020 = 100) September 2025: 122,6 Index (2020 = 100) Oktober 2025: 123 Index (2020 = 100) November 2025: 122,7 Index (2020 = 100) Dezember 2025: 122,7 Index (2020 = 100) Januar 2026: 122,8 Index (2020 = 100) Februar 2026: 123,1 Index (2020 = 100) März 2026: 124,5 Index (2020 = 100) April 2026: 125,2 Index (2020 = 100) Mai 2026: 125 Index (2020 = 100) Juni 2026: 124,6 Index (2020 = 100) Juli 2026: 125,6 Index (2020 = 100) August 2026: 125,8 Index (2020 = 100) September 2026: 126,6 Index (2020 = 100) Oktober 2021 Juli 2022 Juli 2023 Juli 2024 Juli 2025 September 2026 Statistisches Bundesamt, Tabelle 61111-0002 © statistik-de.de
Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 61111-0002, Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0

Reihen in diesem Bereich

Fortlaufende Kennzahlen, vollständig frei abrufbar.

Preise und Verdienste zuletzt September 2026 Zahlen frei

Wie stark steigen die Preise in Deutschland?

126,6 Index (2020 = 100), +3,3 % gegenüber September 2025.

Tabelle 61111-0002 · 141 Werte ab Januar 2015 · Stand 13.10.2026 / 08:44:50
Preise und Verdienste zuletzt 2025 Zahlen frei

Wie entwickeln sich die Erzeugerpreise in Deutschland?

126,2 Indexpunkte (2021=100), −1,2 % gegenüber 2024.

Tabelle 61241-0001 · 56 Werte ab 1970 · Stand 09.09.2026 / 11:47:30
Preise und Verdienste zuletzt 2025 Zahlen frei

Wie entwickeln sich die Verdienste in Deutschland?

100 Indexpunkte (2025=100), +4,2 % gegenüber 2024.

Tabelle 62361-0020 · 19 Werte ab 2007 · Stand 09.09.2026 / 11:47:35
Preise und Verdienste zuletzt 2025 Zahlen frei

Wie viel Kaufkraft haben die Löhne in Deutschland tatsächlich?

100 Indexpunkte (2025=100), +1,9 % gegenüber 2024.

Tabelle 62361-0020 · 19 Werte ab 2007 · Stand 09.09.2026 / 11:47:35
Preise und Verdienste zuletzt April 2025 Zahlen frei

Was verdient man in Deutschland im Durchschnitt?

4.784 Euro, +3,2 % gegenüber April 2024.

Tabelle 62361-0031 · 4 Werte ab April 2022 · Stand 09.09.2026 / 11:49:30
Preise und Verdienste zuletzt April 2025 Zahlen frei

Was verdient die Mitte, das mittlere Gehalt (Median)?

4.123 Euro, +3,6 % gegenüber April 2024.

Tabelle 62361-0031 · 4 Werte ab April 2022 · Stand 09.09.2026 / 11:49:30
Preise und Verdienste zuletzt 2025 Zahlen frei

Wie hoch ist die Inflation in Deutschland?

2,2 Prozent, −0,0 % gegenüber 2024.

Tabelle 61111-0001 · 34 Werte ab 1992 · Stand 09.09.2026 / 11:49:41
Preise und Verdienste zuletzt 2025 Zahlen frei

Wie stark steigen die Preise für Dienstleistungen zwischen Unternehmen?

111,5 Index (2021 = 100), +2,2 % gegenüber 2024.

Tabelle 61311-0001 · 5 Werte ab 2021 · Stand 18.09.2026 / 12:36:09
Preise und Verdienste zuletzt August 2026 Zahlen frei

Wie entwickeln sich die Preise für eingeführte Waren Monat für Monat?

119,7 Indexpunkte (2021=100), +8,3 % gegenüber August 2025.

Tabelle 61411-0002 · 776 Werte ab Januar 1962 · Stand 30.09.2026 / 09:41:12
Preise und Verdienste zuletzt August 2026 Zahlen frei

Wie entwickeln sich die Preise, die Landwirte für ihre Erzeugnisse bekommen?

132,2 Index (2020 = 100), −7,0 % gegenüber August 2025.

Tabelle 61211-0003 · 140 Werte ab Januar 2015 · Stand 14.10.2026 / 08:46:42

Die Dossiers zu diesem Thema

Was Landwirte für Milch, Fleisch, Getreide und Gemüse bekommen, Jahr für Jahr seit 1961 und Monat für Monat seit 2015. Daneben steht, was sie für Saatgut, Dünger und Futter bezahlen, was ein Hektar Ackerland kostet und was Rohholz aus den Staatsforsten einbringt.

Was Unternehmen für eingeführte Waren bezahlen und für ausgeführte verlangen, Jahr für Jahr seit 1970 und Monat für Monat seit 1962. Beide Indizes zeigen, wann eine Preiswelle die Grenze überschreitet, bevor sie bei Herstellern und Verbrauchern ankommt.

Wie sich die Preise für Dienstleistungen zwischen Unternehmen im Durchschnitt bewegen, zeigt die freie Reihe zu den Erzeugerpreisen für Dienstleistungen. Dieses Dossier zeigt, woraus der Durchschnitt besteht: sechs Wirtschaftsabschnitte, 24 Branchen von der Gebäudebetreuung bis zur Telekommunikation und die vier Frachtwege Schiene, Straße, See und Luft.

Am Anfang der Preiskette stehen die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte, frei als Reihe. Hier kommen die Stufen dazu, die zwischen Fabriktor und Kasse liegen: Großhandelsverkaufspreise, Einzelhandelspreise nach acht Branchen, dazu der Gesamtindex und die Energiepreise Monat für Monat.

Der Verbraucherpreisindex ist als freie Reihe abrufbar. Dieses Dossier zerlegt ihn: die Preisentwicklung nach Verbrauchsgruppen vom Essen bis zur Freizeit, die Nettokaltmiete als eigene Größe und der Vergleich der 16 Bundesländer.

Nominallöhne in Deutschland zeigt frei, wie schnell die Löhne steigen. Wessen Löhne, steht hier: der Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen und das Lohnwachstum getrennt nach den fünf Einkommensfünfteln.

Preise 2. Oktober 2026 12,00 €

Agrarpreise seit elf Monaten unter dem Vorjahr, am stärksten bei tierischen Erzeugnissen

139,6 Indexpunkte (2020=100) 2025, +0,3 % gegenüber 2024.

Im vollständigen Dossier: sieben Abschnitte, 8 Grafiken, 8 Datentabellen Statistisches Bundesamt, Tabelle 61211-0001 · Stand 15.10.2026 / 08:45:37
Preise 2. Oktober 2026 9,00 €

Ausfuhrpreise so hoch wie nie seit 1962, die Einfuhrpreise ziehen schneller an

112,2 Indexpunkte (2021=100) 2025, −0,3 % gegenüber 2024.

Im vollständigen Dossier: drei Abschnitte, 4 Grafiken, 4 Datentabellen Statistisches Bundesamt, Tabelle 61411-0001 · Stand 14.10.2026 / 08:48:01
Preise 20. September 2026 12,00 €

Dienstleistungspreise 2025: Fracht an Land deutlich teurer als 2021, auf See und in der Luft billiger

111,5 Index (2021 = 100) 2025, +2,2 % gegenüber 2024.

Im vollständigen Dossier: sieben Abschnitte, 8 Grafiken, 8 Datentabellen Statistisches Bundesamt, Tabelle 61311-0001 · Stand 14.10.2026 / 08:48:08
Preise 26. August 2026 12,00 €

Erzeugerpreise: zwei Jahre im Minus, seit April 2026 wieder über dem Vorjahr

126,2 Indexpunkte (2021=100) 2025, −1,2 % gegenüber 2024.

Im vollständigen Dossier: fünf Abschnitte, 6 Grafiken, 6 Datentabellen Statistisches Bundesamt, Tabelle 61241-0001 · Stand 15.10.2026 / 08:46:37
Preise 26. August 2026 12,00 €

Verbraucherpreise 2025: Die Inflation ist gebremst, aber höher als vor der Krise

121,9 Indexpunkte (2020=100) 2025, +2,2 % gegenüber 2024.

Im vollständigen Dossier: fünf Abschnitte, 7 Grafiken, 7 Datentabellen Statistisches Bundesamt, Tabelle 61111-0001 · Stand 14.10.2026 / 08:47:23
Preise 26. August 2026 21,00 €

Löhne 2025: Die Kaufkraft kehrt zurück, am schnellsten bei den kleinen Einkommen

100 Indexpunkte (2025=100) 2025, +4,2 % gegenüber 2024.

Im vollständigen Dossier: elf Abschnitte, 17 Grafiken, 17 Datentabellen Statistisches Bundesamt, Tabelle 62361-0020 · Stand 14.10.2026 / 08:51:25

Noch offene Basisfragen dieses Bereichs

Was das Leben kostet, wird an mehreren Stellen der Kette gemessen: beim Erzeuger, im Großhandel, im Regal. Die Zahl, die Menschen meinen, wenn sie von Inflation sprechen, steht am Ende dieser Kette.

2 von 5 Fragen dieses Bereichs haben noch keine eigene fortgeschriebene Reihe. Hier steht die Statistiknummer, unter der die Antwort liegt, gegen die Schnittstelle des Bundesamtes geprüft.

Was kostet, was Deutschland ein- und ausführt?

noch keine eigene Reihe

Die Einfuhrpreise sind der Kanal, über den ein Ölpreis oder ein Wechselkurs in die deutsche Inflation gelangt.

61411 61421 geprüfte Statistiken des Bundesamtes

Wofür geben Haushalte ihr Geld tatsächlich aus?

noch keine eigene Reihe

Der Warenkorb des Preisindex ist eine Annahme über das Ausgabeverhalten. Die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe misst es, allerdings nur alle fünf Jahre und an einer freiwillig teilnehmenden Stichprobe. Sehr hohe Einkommen sind darin systematisch unterrepräsentiert.

63231 geprüfte Statistiken des Bundesamtes

Der Katalog hinter diesem Bereich

Der amtliche Name steht links, darunter die Wörter, mit denen Menschen tatsächlich danach suchen. Diese Übersetzung ist nötig, weil die Suche des Bundesamtes ihre eigenen Tabellentitel nicht findet: Der Begriff Bevölkerung liefert dort null Treffer.

Verbraucherpreisindex für Deutschland 61111
Gesucht wird danach als: Inflation, Teuerung, Preise, Preissteigerung, Lebenshaltungskosten 3 geprüfte Tabellen
Index der Tarifverdienste 62221
Gesucht wird danach als: Löhne, Gehälter, Verdienste, Tariflöhne, Einkommen 1 geprüfte Tabelle

Häufige Fragen

Welche amtlichen Zahlen zum Themenfeld Preise und Verdienste sind frei zu lesen?

Zehn Reihen, darunter Inflation, Erzeugerpreise, Nominallöhne, Reallöhne, Durchschnittsgehalt. Jeder Wert steht frei auf der Seite, mit Tabellennummer und Datenstand; das Datenpaket einer Reihe kostet 6,00 €.

Welche Zahl zum Themenfeld Preise und Verdienste reicht am weitesten an die Gegenwart heran?

Inflation: 126,6 Index (2020 = 100), Stand September 2026, +3,3 % gegenüber September 2025. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 61111-0002.

Welche Dossiers vertiefen das Themenfeld Preise und Verdienste?

„Agrarpreise seit elf Monaten unter dem Vorjahr, am stärksten bei tierischen Erzeugnissen“; „Ausfuhrpreise so hoch wie nie seit 1962, die Einfuhrpreise ziehen schneller an“; „Dienstleistungspreise 2025: Fracht an Land deutlich teurer als 2021, auf See und in der Luft billiger“ und drei weitere. Leitzahl, Einordnung und Grafik jedes Dossiers sind frei; die vollständige Auswertung mit Rohdaten kostet einmalig ab 9,00 €.