1.899.061 Millionen Euro Schulden hatte die öffentliche Hand 2019, rund 1,9 Billionen. Es war der tiefste Stand seit der Umstellung auf diese Abgrenzung 2010. Seither steigt die Zahl fast durchgehend, auf 2,7 Billionen Euro 2025, ein Plus von 40,2 Prozent in sechs Jahren. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 trägt der Bund davon 1,8 Billionen Euro, 69,1 Prozent der gesamten Summe. Länder kommen auf 624,9 Milliarden Euro, Gemeinden und Gemeindeverbände auf 197 Milliarden Euro, die Sozialversicherung mit 13 Millionen Euro praktisch auf null.
Auf der Einnahmenseite zeigt sich derselbe Aufwärtstrend, nur über einen längeren Zeitraum. 441.628.589 Tausend Euro nahm der Staat 2002 an Steuern ein, rund 441,6 Milliarden. Es ist der tiefste Wert der Reihe. Bis 2025 hat sich die Summe auf 989,8 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Den größten Teil davon, 746,3 Milliarden Euro oder 75,4 Prozent, machen Gemeinschaftssteuern aus, die sich mehrere Ebenen teilen. Der Rest verteilt sich auf eigene Steuern von Bund (108,8 Milliarden Euro), Gemeinden (94,5 Milliarden Euro) und Ländern (34,3 Milliarden Euro), dazu 5,9 Milliarden Euro Zölle, die direkt an die EU gehen.
Bei zwei Steuern legt jede Gemeinde den Satz selbst fest, und beide entwickeln sich unterschiedlich. Der durchschnittliche Gewerbesteuer-Hebesatz stieg von 385 Prozent 2001 auf 409 Prozent 2024, ein moderater Anstieg. Der Hebesatz der Grundsteuer B wuchs im selben Zeitraum deutlich stärker, von 367 auf 506 Prozent, allerdings noch auf Grundlage der alten Bewertung vor der Grundsteuerreform 2025.
Beim Rentensystem wächst nicht in erster Linie die Zahl der Betroffenen. 21.288.061 Rentenempfänger mit Wohnsitz im Inland gab es 2015, 22.479.510 waren es 2025, ein Plus von 5,6 Prozent. Stärker verändert hat sich, wie viel davon der Staat besteuert: Der durchschnittliche Besteuerungsanteil der Rentenleistungen stieg von 55,34 auf 71,73 Prozent. Das ist keine Folge der Konjunktur, sondern des Alterseinkünftegesetzes von 2005, das diesen Anstieg für jedes einzelne Jahr fest vorschreibt.
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