statistik-de.de Amtliche Zahlen, unabhängig aufbereitet
nicht angemeldet Einloggen
Soziales 28. August 2026 Neue Daten

46,4 Prozent der Väter nehmen Elterngeld. Im Schnitt für 3,7 Monate

Fast jeder zweite Vater eines 2023 geborenen Kindes bezog Elterngeld. Mütter beziehen es im Schnitt viermal so lange. Und zwischen dem Landkreis Bayreuth mit 67,0 Prozent und Wilhelmshaven mit 21,4 Prozent liegt mehr als das Dreifache.

46,4 Prozent der Väter von Kindern, die 2023 geboren wurden, haben Elterngeld bezogen — der höchste Wert seit Einführung der Leistung. Sie bezogen es im Schnitt 3,7 Monate, Mütter dagegen 14,8 Monate, also viermal so lange. Regional geht die Beteiligung weit auseinander: 67,0 Prozent im Landkreis Bayreuth gegen 21,4 Prozent in Wilhelmshaven. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 22922-0011.

✓ Geprüfte Quelle Statistisches Bundesamt, Statistik zum Elterngeld (22922) Datenstand 30.08.2026 / 11:05:23
46,4 Prozent, Väterbeteiligung 2023 +0,2 % zu 2022
46,4 Höchststand 2023 −0,0 % bis heute
16 Werte in der Reihe, ab 2008

Zwei Zahlen, die zusammengehören

46,4 Prozent. So viele Väter von Kindern, die 2023 geboren wurden, haben Elterngeld bezogen. Es ist der höchste Wert seit Einführung der Leistung, und er klingt nach fast gleichauf.

3,7 Monate. So lange bezogen diese Väter im Durchschnitt. Bei den Müttern sind es 14,8 Monate, viermal so viel.

Beide Zahlen stammen aus derselben amtlichen Statistik, und beide sind richtig. Sie beantworten nur verschiedene Fragen: die erste, wer überhaupt beantragt, die zweite, wie lange jemand aussetzt.

Der Anstieg hat aufgehört

2008, im zweiten Jahr des Elterngelds, lag die Väterbeteiligung bei 21,2 Prozent. Bis 2021 stieg sie auf 46,2 Prozent, im Schnitt um 1,92 Prozentpunkte pro Jahr, Jahr für Jahr ohne eine einzige Ausnahme.

Seither steht sie. 2022 waren es 46,3 Prozent, 2023 dann 46,4. In zwei Jahren zusammen 0,2 Prozentpunkte, nach 13 Jahren mit durchschnittlich fast zwei Punkten jährlich.

Dreizehn Jahre lang stieg die Väterbeteiligung um fast zwei Punkte im Jahr. In den beiden folgenden Jahren um insgesamt 0,2.
Väterbeteiligung in Deutschland, 2008 bis 2023 Prozent je Jahr
0 10 20 30 40 50 2008: 21,2 Prozent 2009: 24 Prozent 2010: 25,9 Prozent 2011: 28 Prozent 2012: 30 Prozent 2013: 32,6 Prozent 2014: 34,8 Prozent 2015: 36,9 Prozent 2016: 38,8 Prozent 2017: 40,4 Prozent 2018: 42,1 Prozent 2019: 43,5 Prozent 2020: 43,7 Prozent 2021: 46,2 Prozent 2022: 46,3 Prozent 2023: 46,4 Prozent46,4 2008 2010 2012 2014 2016 2018 2020 2022 2023 Statistisches Bundesamt, Tabelle 22922-0011 © statistik-de.de
Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 22922-0011, Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0

Ob das eine Sättigung ist oder eine Pause, sagen die Zahlen nicht. Sie sagen nur, dass die Kurve, die 13 Jahre lang eine Gerade war, seit 2021 waagerecht liegt.

Häufige Fragen

Wie viele Väter nehmen Elterngeld?

46,4 Prozent der Väter von Kindern, die 2023 geboren wurden. Das ist der höchste Wert seit Einführung der Leistung. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 22922-0011.

Wie lange beziehen Väter Elterngeld?

Im Durchschnitt 3,7 Monate. Mütter beziehen es 14,8 Monate lang, also viermal so lange.

Wo nehmen die meisten Väter Elterngeld?

Im Landkreis Bayreuth mit 67,0 Prozent. Am unteren Ende steht Wilhelmshaven mit 21,4 Prozent — mehr als das Dreifache Unterschied.

Das vollständige Dossier

15,20 €
  • Alle 16 Bundesländer mit Rangfolge und Grafik
  • Fünf weitere Themen: Voraussichtliche Bezugsdauer, Basiselterngeld und ElterngeldPlus, Väterbeteiligung nach Kreisen, Kinder, für die Kindergeld gezahlt wurde, Ausgezahltes Kindergeld
  • Sämtliche Werte als Tabelle und als 7 CSV-Dateien
  • Alle 7 Grafiken als SVG und PNG, in Druckauflösung
  • Zitiervorschlag in vier Formaten, fertig zum Einsetzen
Das Guthaben reicht nicht. Bitte zuerst aufladen.
Guthaben aufladen, dann kostet jeder Abruf einen Klick

Kein Abonnement, keine Kündigungsfrist. Der Betrag wird vom Guthaben abgebucht. Veröffentlichen dürfen Sie die Zahlen ohnehin, das erlaubt die Datenlizenz Deutschland jedem. Sie kaufen die fertige Aufbereitung, nicht das Recht.