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Staat und Finanzen 27. August 2026 Neue Daten

Zwei Hebesätze, die jede Gemeinde selbst festlegt

Der Gewerbesteuer-Hebesatz stieg seit 2001 moderat von 385 auf 409 Prozent. Der Grundsteuer-B-Hebesatz wuchs im selben Zeitraum deutlich stärker, von 367 auf 506 Prozent — beide sind der Standortwettbewerb einer Gemeinde in einer einzigen Zahl.

Der durchschnittliche Gewerbesteuer-Hebesatz deutscher Gemeinden lag 2024 bei 409 Prozent, gegenüber 385 Prozent im Jahr 2001. Der Hebesatz der Grundsteuer B stieg im selben Zeitraum deutlich stärker, von 367 auf 506 Prozent. Beide Sätze legt jede Gemeinde selbst fest; sie sind ihr Standortwettbewerb in einer einzigen Zahl. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 71231-0002.

✓ Geprüfte Quelle Statistisches Bundesamt, Realsteuervergleich (71231) Datenstand 27.08.2026 / 10:39:53
409 Prozent, Prozent Hebesatz 2024 +0,5 % zu 2023
409 Höchststand 2024 −0,0 % bis heute
26 Werte in der Reihe, ab 1999

Der Hebel, den eine Gemeinde selbst in der Hand hat

Die Bemessungsgrundlage einer Steuer setzt fast immer der Bund. Bei zwei Steuern darf jede Gemeinde trotzdem selbst mitentscheiden, wie viel am Ende bei ihr ankommt: über den Hebesatz. 409 Prozent betrug der durchschnittliche Gewerbesteuer-Hebesatz 2024, gegenüber 385 Prozent im Jahr 2001, ein moderater Anstieg über mehr als zwei Jahrzehnte.

Prozent Hebesatz in Deutschland, 1999 bis 2024 Prozent je Jahr
0 100 200 300 400 500 1999: 389 Prozent 2000: 389 Prozent 2001: 385 Prozent 2002: 386 Prozent 2003: 387 Prozent 2004: 388 Prozent 2005: 389 Prozent 2006: 391 Prozent 2007: 389 Prozent 2008: 388 Prozent 2009: 387 Prozent 2010: 390 Prozent 2011: 392 Prozent 2012: 393 Prozent 2013: 395 Prozent 2014: 397 Prozent 2015: 399 Prozent 2016: 400 Prozent 2017: 402 Prozent 2018: 402 Prozent 2019: 403 Prozent 2020: 400 Prozent 2021: 403 Prozent 2022: 403 Prozent 2023: 407 Prozent 2024: 409 Prozent409 2000 2005 2010 2015 2020 2024 Statistisches Bundesamt, Tabelle 71231-0002 © statistik-de.de
Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 71231-0002, Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0

Wie sich der zweite große Hebesatz einer Gemeinde entwickelt hat, zeigt der Rest dieses Dossiers.

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Gewerbesteuer-Hebesatz in Deutschland?

Im Durchschnitt 409 Prozent im Jahr 2024, gegenüber 385 Prozent im Jahr 2001. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 71231-0002.

Welche Steuer ist stärker gestiegen?

Die Grundsteuer B. Ihr durchschnittlicher Hebesatz wuchs von 367 auf 506 Prozent, während die Gewerbesteuer von 385 auf 409 Prozent stieg.

Wer legt den Hebesatz fest?

Jede Gemeinde selbst. Die Bemessungsgrundlage setzt der Bund, über den Hebesatz entscheidet der Gemeinderat — deshalb gehen die Sätze zwischen Gemeinden weit auseinander.

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  • Drei weitere Themen: Durchschnittshebesatz der Grundsteuer B, Gewerbesteuer-Hebesatz großer Städte und einiger Niedrigsteuer-Gemeinden, Grundsteuer-B-Hebesatz großer Städte und einiger Niedrigsteuer-Gemeinden
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