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Wirtschaft 27. August 2026 Neue Daten

Neun Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung sind Gütersteuern

425,4 Milliarden Euro Gütersteuern nahm der Staat 2025 ein, 9,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. In den Jahren zwischen 2009 und 2015 waren es durchweg mehr als zehn, und 2023 fiel der Anteil auf den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung.

Die Bruttowertschöpfung in Deutschland betrug 2025 rund 4.104,4 Milliarden Euro in jeweiligen Preisen, der höchste Wert seit Beginn dieser Reihe 1991 mit 1.446,4 Milliarden. Der Staat nahm im selben Jahr 425,4 Milliarden Euro Gütersteuern ein, 9,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Zwischen 2009 und 2015 lag dieser Anteil durchweg über zehn Prozent; 2023 fiel er auf den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 81000-0001.

✓ Geprüfte Quelle Statistisches Bundesamt, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen des Bundes (81000) Datenstand 30.08.2026 / 12:41:59
4.104,359 Milliarden Euro, Bruttowertschöpfung 2025 +3,1 % zu 2024
4.104,359 Höchststand 2025 −0,0 % bis heute
35 Werte in der Reihe, ab 1991

Der Aufschlag, der auf jedem Kassenbon steht

Wer eine Rechnung liest, sieht am Ende eine Zeile, die nicht dem Verkäufer gehört. Volkswirtschaftlich gerechnet ist genau das der Unterschied zwischen dem, was die Betriebe erwirtschaften, und dem, was als Wirtschaftsleistung des Landes gemeldet wird. 4.104,4 Milliarden Euro betrug die Bruttowertschöpfung 2025 in jeweiligen Preisen, der höchste Wert seit Beginn dieser Reihe 1991, als es 1.446,4 Milliarden waren.

Bruttowertschöpfung in Deutschland, 1991 bis 2025 Milliarden Euro je Jahr
0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 1991: 1.446,372 Milliarden Euro 1992: 1.552,925 Milliarden Euro 1993: 1.592,408 Milliarden Euro 1994: 1.657,667 Milliarden Euro 1995: 1.719,432 Milliarden Euro 1996: 1.743,857 Milliarden Euro 1997: 1.779,97 Milliarden Euro 1998: 1.828,375 Milliarden Euro 1999: 1.868,803 Milliarden Euro 2000: 1.915,279 Milliarden Euro 2001: 1.977,509 Milliarden Euro 2002: 2.003,527 Milliarden Euro 2003: 2.015,904 Milliarden Euro 2004: 2.069,017 Milliarden Euro 2005: 2.095,171 Milliarden Euro 2006: 2.184,869 Milliarden Euro 2007: 2.275,687 Milliarden Euro 2008: 2.316,889 Milliarden Euro 2009: 2.223,746 Milliarden Euro 2010: 2.341,162 Milliarden Euro 2011: 2.451,863 Milliarden Euro 2012: 2.500,501 Milliarden Euro 2013: 2.558,938 Milliarden Euro 2014: 2.666,091 Milliarden Euro 2015: 2.760,477 Milliarden Euro 2016: 2.861,806 Milliarden Euro 2017: 2.990,068 Milliarden Euro 2018: 3.085,866 Milliarden Euro 2019: 3.182,023 Milliarden Euro 2020: 3.127,047 Milliarden Euro 2021: 3.324,835 Milliarden Euro 2022: 3.613,11 Milliarden Euro 2023: 3.888,686 Milliarden Euro 2024: 3.979,644 Milliarden Euro 2025: 4.104,359 Milliarden Euro4.104,359 1995 2000 2005 2010 2015 2020 2025 Statistisches Bundesamt, Tabelle 81000-0001 © statistik-de.de
Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 81000-0001, Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0

Woraus sich diese Zahl zusammensetzt, was zwischen ihr und dem Bruttoinlandsprodukt liegt, wie groß dieser Anteil über 35 Jahre war und was rechnerisch auf jeden Einwohner entfällt, steht im Rest dieses Dossiers.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Bruttowertschöpfung in Deutschland?

2025 lag sie bei 4.104,4 Milliarden Euro in jeweiligen Preisen, dem höchsten Wert seit Reihenbeginn 1991. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 81000-0001.

Wie viel der Wirtschaftsleistung sind Gütersteuern?

2025 waren es 425,4 Milliarden Euro oder 9,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Zwischen 2009 und 2015 lag der Anteil durchweg über zehn Prozent.

Was ist der Unterschied zwischen Bruttowertschöpfung und BIP?

Das Bruttoinlandsprodukt ist die Bruttowertschöpfung plus Gütersteuern minus Gütersubventionen. Die Differenz ist im Wesentlichen das, was auf jedem Kassenbon nicht dem Verkäufer gehört.

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