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Bauhauptgewerbe: 125,7 Punkte, der stärkste Juni der Reihe

Nach einem schwachen Jahresbeginn liegt zum ersten Mal ein Monat deutlich über seinem Vorjahresmonat.

Frankfurt am Main, 10. September 2026

Der Index ist nominal: Steigende Baupreise heben ihn auch dann, wenn nicht mehr gebaut wird. Erfasst ist das Bauhauptgewerbe im engeren Sinne, also Rohbau, Tiefbau und Abbruch, nicht das Ausbaugewerbe.

Im Juni 2026 stand der Umsatzindex im Bauhauptgewerbe bei 125,7 Punkten und lag damit über dem bisherigen Juni-Bestwert von 120,8 Punkten aus dem Jahr 2023. Weil der Index in Euro rechnet, schlagen gestiegene Baupreise darin genauso durch wie zusätzliche Bauleistung. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 44151-0001, Datenstand 10.09.2026.

Das Jahr begann schwach. Im Februar lag der Umsatz 12,9 Prozent unter seinem Vorjahresmonat, März und April kamen knapp darüber hinaus, der Mai brachte mit 112,1 Punkten fast genau den Wert des Vorjahres. Der Juni ist der erste Monat mit deutlichem Abstand nach oben, und er übertrifft dabei den bisher stärksten Juni der Reihe, der 2023 bei 120,8 Punkten stand.

Der Höchstwert der Reihe sagt hier nichts

Der höchste Wert steht im Dezember 2025, der niedrigste im Januar 2026, und beide folgen unmittelbar aufeinander. Das Bauhauptgewerbe arbeitet im Winter kaum und im Spätherbst am meisten. Ein Monatswert lässt sich deshalb nur mit demselben Monat eines anderen Jahres vergleichen, nie mit dem Rekord der Reihe.

Nominal heißt: Die Preise zählen mit

Ob im Juni mehr gebaut oder ob dasselbe teurer abgerechnet wurde, unterscheidet dieser Index nicht. Er misst Umsatz in Euro, umgerechnet auf ein Basisjahr. Wer die Bauleistung sucht, braucht eine preisbereinigte Reihe daneben, und die führt diese Tabelle nicht.

40 60 80 100 120 140 160 125,7 Juli 2021: 110,1 Indexpunkte (2021=100) August 2021: 103,2 Indexpunkte (2021=100) September 2021: 112,1 Indexpunkte (2021=100) Oktober 2021: 114,2 Indexpunkte (2021=100) November 2021: 124,9 Indexpunkte (2021=100) Dezember 2021: 134,4 Indexpunkte (2021=100) Januar 2022: 59,2 Indexpunkte (2021=100) Februar 2022: 75,2 Indexpunkte (2021=100) März 2022: 104,8 Indexpunkte (2021=100) April 2022: 99,5 Indexpunkte (2021=100) Mai 2022: 112,5 Indexpunkte (2021=100) Juni 2022: 114,9 Indexpunkte (2021=100) Juli 2022: 116,8 Indexpunkte (2021=100) August 2022: 113,9 Indexpunkte (2021=100) September 2022: 119,7 Indexpunkte (2021=100) Oktober 2022: 118,7 Indexpunkte (2021=100) November 2022: 135,9 Indexpunkte (2021=100) Dezember 2022: 138,7 Indexpunkte (2021=100) Januar 2023: 62,1 Indexpunkte (2021=100) Februar 2023: 78,8 Indexpunkte (2021=100) März 2023: 107 Indexpunkte (2021=100) April 2023: 98,9 Indexpunkte (2021=100) Mai 2023: 112,7 Indexpunkte (2021=100) Juni 2023: 120,8 Indexpunkte (2021=100) Juli 2023: 120,3 Indexpunkte (2021=100) August 2023: 114,7 Indexpunkte (2021=100) September 2023: 118,9 Indexpunkte (2021=100) Oktober 2023: 121 Indexpunkte (2021=100) November 2023: 131,4 Indexpunkte (2021=100) Dezember 2023: 132,2 Indexpunkte (2021=100) Januar 2024: 58,7 Indexpunkte (2021=100) Februar 2024: 79,6 Indexpunkte (2021=100) März 2024: 97,6 Indexpunkte (2021=100) April 2024: 108,2 Indexpunkte (2021=100) Mai 2024: 106,7 Indexpunkte (2021=100) Juni 2024: 113,5 Indexpunkte (2021=100) Juli 2024: 123,9 Indexpunkte (2021=100) August 2024: 114,3 Indexpunkte (2021=100) September 2024: 116,7 Indexpunkte (2021=100) Oktober 2024: 124,3 Indexpunkte (2021=100) November 2024: 130,8 Indexpunkte (2021=100) Dezember 2024: 137 Indexpunkte (2021=100) Januar 2025: 65,9 Indexpunkte (2021=100) Februar 2025: 81,3 Indexpunkte (2021=100) März 2025: 101,2 Indexpunkte (2021=100) April 2025: 108,3 Indexpunkte (2021=100) Mai 2025: 112,2 Indexpunkte (2021=100) Juni 2025: 114,4 Indexpunkte (2021=100) Juli 2025: 127,2 Indexpunkte (2021=100) August 2025: 111,9 Indexpunkte (2021=100) September 2025: 123,8 Indexpunkte (2021=100) Oktober 2025: 130,9 Indexpunkte (2021=100) November 2025: 137,2 Indexpunkte (2021=100) Dezember 2025: 144,7 Indexpunkte (2021=100) Januar 2026: 60,2 Indexpunkte (2021=100) Februar 2026: 70,8 Indexpunkte (2021=100) März 2026: 105,2 Indexpunkte (2021=100) April 2026: 112,2 Indexpunkte (2021=100) Mai 2026: 112,1 Indexpunkte (2021=100) Juni 2026: 125,7 Indexpunkte (2021=100) Juli 2021 Juli 2022 Juli 2023 Juli 2024 Juli 2025 Juni 2026 Statistisches Bundesamt, Tabelle 44151-0001 © statistik-de.de
Wie entwickelt sich der Umsatz im deutschen Bauhauptgewerbe? Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 44151-0001.

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Häufige Fragen

Wie hoch war der Umsatzindex im Bauhauptgewerbe im Juni 2026?

Der Umsatzindex im deutschen Bauhauptgewerbe lag im Juni 2026 bei 125,7 Punkten. Das ist der höchste Juniwert der Reihe; der bisherige Juni-Bestwert stammte aus dem Jahr 2023 mit 120,8 Punkten. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 44151-0001, Datenstand 10.09.2026.

Wie hat sich der Umsatz im Bauhauptgewerbe in den Monaten vor Juni 2026 entwickelt?

Im Februar 2026 lag der Umsatz im Bauhauptgewerbe 12,9 Prozent unter dem Vorjahresmonat, im Mai brachten 112,1 Punkte fast genau den Vorjahreswert. März und April kamen knapp über ihre Vorjahresmonate hinaus. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 44151-0001, Datenstand 10.09.2026.

Warum liegt der höchste Wert der Bauhauptgewerbe-Reihe im Dezember und der niedrigste im Januar?

Der Höchstwert der Reihe steht im Dezember 2025, der Tiefstwert unmittelbar danach im Januar 2026. Grund ist die Jahreszeit: Das Bauhauptgewerbe arbeitet im Spätherbst am meisten und im Winter kaum. Monatswerte lassen sich deshalb nur mit demselben Monat anderer Jahre vergleichen. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 44151-0001, Datenstand 10.09.2026.

Was bedeutet es, dass der Umsatzindex im Bauhauptgewerbe nominal ist?

Nominal heißt, dass der Index den Umsatz in Euro misst und auf ein Basisjahr umrechnet. Steigende Baupreise heben ihn auch dann, wenn nicht mehr gebaut wird. Ob im Juni mehr Bauleistung erbracht oder dieselbe teurer abgerechnet wurde, unterscheidet Tabelle 44151-0001 des Statistischen Bundesamtes nicht; dafür braucht es eine preisbereinigte Reihe daneben.

Welche Betriebe zählen zum Bauhauptgewerbe?

Zum Bauhauptgewerbe im engeren Sinne zählen Rohbau, Tiefbau und Abbruch. Das Ausbaugewerbe ist in dieser Abgrenzung nicht enthalten, Umsätze etwa von Malern, Installateuren oder Estrichlegern fehlen also. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 44151-0001, Datenstand 10.09.2026.

Quelle und Zitiervorschlag Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 44151-0001, Datenstand 10.09.2026 / 08:25:07. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Der Text dieser Mitteilung darf gekürzt, umgestellt und umgeschrieben werden. Eine Rückfrage ist nicht nötig. Bleibt die Zahl im Text, gehört die Tabellennummer dazu.