Pressemitteilung
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Holzeinschlag in deutschen Wäldern: 6,4 Prozent weniger als 2024
57.261,4 Tausend Kubikmeter Holzeinschlag für 2025, ein Rückgang um 6,4 Prozent gegenüber 2024.
Frankfurt am Main, 14. August 2026
Für 2025 weist das Statistische Bundesamt 57.261,4 Tausend Kubikmeter Holzeinschlag aus. Das sind 6,4 Prozent weniger als 2024: Damals waren es 61.183.
Für 2025 weist das Statistische Bundesamt einen Holzeinschlag von 57,3 Millionen Kubikmetern aus. Das sind 6,4 Prozent weniger als 2024 mit 61,2 Millionen Kubikmetern. Die Menge allein unterscheidet eine gute Ernte nicht von einer Krise; dafür braucht es den Schadholzanteil. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 41261-0001.
Der Abstand zum bisherigen Rekord
Der höchste Wert der Reihe stammt aus 2021, damals waren es 82.957 Tausend Kubikmeter Holzeinschlag. Davon ist der aktuelle Stand 31,0 Prozent entfernt.
Der Holzeinschlag schwankt stärker mit dem Wetter als mit der Nachfrage: Ein Sturm oder eine mehrjährige Dürre zwingt Waldbesitzer, befallenes oder umgestürztes Holz vorzeitig einzuschlagen, ob der Markt es gerade braucht oder nicht. Der Sprung zwischen 2018 und 2021 fällt genau in die Dürrejahre, in denen sich der Borkenkäfer in geschwächten Fichtenbeständen ausbreitete. Erfasst ist nur, was forstliche Erzeugerbetriebe melden, kein Brennholz aus dem eigenen Garten.