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Reihe fortlaufend, zuletzt 2025 Vollständig frei

Wie viele Ehen werden in Deutschland geschieden?

Gezählt werden die Ehen, die ein Gericht in dem Jahr rechtskräftig geschieden hat. Eine Scheidungsrate im Sinne von „jede zweite Ehe“ ist das nicht: Die Ehen dieses Jahres wurden in ganz anderen Jahren geschlossen, und die oft zitierte Quote teilt die Scheidungen eines Jahres durch die Eheschließungen desselben Jahres, zwei Gruppen, die nichts miteinander zu tun haben. Wer die Neigung zur Scheidung messen will, braucht die Ehedauer und die Heiratsjahrgänge, die das Amt gesondert führt. Die Reihe Eheschließungen zeigt den Gegenpart. Seit 1977 gilt das Zerrüttungsprinzip; Verfahren dauern, deshalb reagiert die Reihe träge.

Prüfung vom 8.9.2026, älter als die Daten Statistisches Bundesamt, Tabelle 12631-0001 Datenstand 08.09.2026 / 21:39:43
130.053 Scheidungen, 2025 +0,6 % zu 2024
213.975 Höchststand 2003 −39,2 % bis heute
35 Werte in der Reihe, ab 1991 −4,6 % über den ganzen Zeitraum
Zeitreihenbruch Achtung, Zeitreihenbruch: 2009: Im Zusammenhang mit der vollständigen Neufassung der Anordnung über die Erhebung von statistischen Daten in Familiensachen zum 01. September 2009 im Zuge des FGG-Reformgesetzes und der Umstellung des Geschäftsstellen- automationssystems bei den meldenden Berichtsstellen ist in der Ehelösungsstatistik für das Jahr 2009 in Bayern von einer Untererfassung von schätzungsweise 1 900 Fällen auszugehen. Werte vor und nach diesem Einschnitt sind nicht ohne Weiteres vergleichbar.
Ehescheidungen in Deutschland, 1991 bis 2025 Scheidungen
0 50k 100k 150k 200k 250k 1991: 136.317 Scheidungen 1992: 135.010 Scheidungen 1993: 156.425 Scheidungen 1994: 166.052 Scheidungen 1995: 169.425 Scheidungen 1996: 175.550 Scheidungen 1997: 187.802 Scheidungen 1998: 192.416 Scheidungen 1999: 190.590 Scheidungen 2000: 194.408 Scheidungen 2001: 197.498 Scheidungen 2002: 204.214 Scheidungen 2003: 213.975 Scheidungen213.975 2004: 213.691 Scheidungen 2005: 201.693 Scheidungen 2006: 190.928 Scheidungen 2007: 187.072 Scheidungen 2008: 191.948 Scheidungen 2009: 185.817 Scheidungen 2010: 187.027 Scheidungen 2011: 187.640 Scheidungen 2012: 179.147 Scheidungen 2013: 169.833 Scheidungen 2014: 166.199 Scheidungen 2015: 163.335 Scheidungen 2016: 162.397 Scheidungen 2017: 153.501 Scheidungen 2018: 148.066 Scheidungen 2019: 149.010 Scheidungen 2020: 143.801 Scheidungen 2021: 142.751 Scheidungen 2022: 137.353 Scheidungen 2023: 129.008 Scheidungen 2024: 129.337 Scheidungen 2025: 130.053 Scheidungen130.053 1995 2000 2005 2010 2015 2020 2025 Statistisches Bundesamt, Tabelle 12631-0001 © statistik-de.de
Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 12631-0001, Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0

Was in der Reihe steht

Diese Sätze sind gerechnet, nicht geschrieben. Sie entstehen aus den Werten der Tabelle und ändern sich mit ihnen, sobald das Bundesamt neue veröffentlicht.

Ehescheidungen in Deutschland · Scheidungen
Zeitraum Scheidungen zum Vorzeitraum
2025130.053+0,6 %
2024129.337+0,3 %
2023129.008−6,1 %
2022137.353−3,8 %
2021142.751−0,7 %
2020143.801−3,5 %
2019149.010+0,6 %
2018148.066−3,5 %
2017153.501−5,5 %
2016162.397−0,6 %
2015163.335−1,7 %
2014166.199−2,1 %
2013169.833−5,2 %
2012179.147−4,5 %
2011187.640+0,3 %
2010187.027+0,7 %
2009185.817−3,2 %
2008191.948+2,6 %
2007187.072−2,0 %
2006190.928−5,3 %
2005201.693−5,6 %
2004213.691−0,1 %
2003213.975+4,8 %
2002204.214+3,4 %
2001197.498+1,6 %
2000194.408+2,0 %
1999190.590−0,9 %
1998192.416+2,5 %
1997187.802+7,0 %
1996175.550+3,6 %
1995169.425+2,0 %
1994166.052+6,2 %
1993156.425+15,9 %
1992135.010−1,0 %
1991136.317

Fußnoten des Statistischen Bundesamtes

  • Ehescheidungen: Bis zum 30.6.1977 nach dem Ehegesetz (Gesetz Nr. 16 des Kontrollrates) vom 20.2.1946, ab 1.7.1977 nach dem Ersten Gesetz zur Reform des Ehe- und Familienrechts vom 14.6.1976.
  • Bis 1990: Früheres Bundesgebiet.
  • 2009: Im Zusammenhang mit der vollständigen Neufassung der Anordnung über die Erhebung von statistischen Daten in Familiensachen zum 01. September 2009 im Zuge des FGG-Reformgesetzes und der Umstellung des Geschäftsstellen- automationssystems bei den meldenden Berichtsstellen ist in der Ehelösungsstatistik für das Jahr 2009 in Bayern von einer Untererfassung von schätzungsweise 1 900 Fällen auszugehen.
Quelle und Zitiervorschlag Statistisches Bundesamt (Destatis); GENESIS-Online, Tabelle 12631-0001; „Ehescheidungen“; Stand: 08.09.2026 / 21:39:43; abgerufen am 8.9.2026; Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0). Die Daten stehen unter der Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 und dürfen weiterverwendet werden, auch gewerblich, solange die Quelle genannt wird. Diese Seite kostet nichts und bleibt kostenlos: Sie ist die Reihe, nicht die Aufbereitung.
Prüfvermerk zu dieser Reihe

Der Vermerk nennt kein Urteil über die Richtigkeit, sondern welche Prüfung gelaufen ist und was sie gefunden hat. Schweigen einer Prüfung heißt: Sie hatte zu dieser Reihe nichts zu melden.

  • form — Wertereihe auf doppelte Zeitpunkte, nicht endliche Werte und falsche Sortierung: ohne Befund
  • text — jede Zahl im Einordnungstext gegen den Zahlenraum ihrer Daten, dazu Richtung, Höchststand, Bruchteil und Summenvergleich: ohne Befund
  • streng — große Zahlen im Text, die kein gemessener Wert sind: ohne Befund
  • dopplung — ob eine freie Reihe dieselbe Wertereihe führt wie ein bezahltes Thema: ohne Befund

Ausdrücklich nicht maschinell geprüft: Die Aussage der Einordnung selbst — geprüft werden ihre Zahlen, nicht ihre Deutung. Die Fußnoten der Quelle: sie werden unverändert übernommen, nicht nachgerechnet. Veröffentlicht wird ausschließlich über die Freigabe eines Menschen; keine maschinelle Route setzt diesen Status.

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