Pressemitteilung
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Verkehrstote 2025: Der lange Rückgang ist gestoppt
Seit 1995 ist die Zahl der Getöteten auf deutschen Straßen um 70 Prozent gefallen. Seit 2021 bewegt sie sich nicht mehr.
Frankfurt am Main, 7. Juli 2026
2.832 Menschen sind 2025 bei Straßenverkehrsunfällen gestorben. Das Statistische Bundesamt hat die endgültigen Zahlen für dieses Jahr vorgelegt. Wer sie neben die volle Reihe legt, sieht darin zwei Geschichten, die einander widersprechen: eine der größten Sicherheitsgewinne der letzten Jahrzehnte, und einen Stillstand, der jetzt ins fünfte Jahr geht.
Bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland starben 2025 insgesamt 2.832 Menschen; der niedrigste Wert der seit 1995 geführten Reihe liegt bei 2.562 im Jahr 2021 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 46241-0003).
Der Fortschritt liegt in den Neunzigern und Nullerjahren
1995 starben 9.454 Menschen im Straßenverkehr. Bis 2019 sank die Zahl auf 3.046. In diesen Jahren verschwanden zwei von drei Todesfällen aus der Statistik, ohne dass weniger gefahren wurde. Gurte, Airbags, Assistenzsysteme, sichere Fahrbahnen und eine Notfallmedizin, die schneller am Unfallort ist, haben zusammengewirkt. Über die ganze Reihe gerechnet ist die Zahl der Getöteten um 70 Prozent gesunken.
Seit 2021 pendelt die Zahl um dieselbe Höhe
Den niedrigsten Wert der Reihe brachte 2021 mit 2.562 Getöteten, ein Jahr, in dem viele Menschen zu Hause blieben. Danach ging es wieder aufwärts: 2.788, dann 2.839, dann 2.770, jetzt der Wert für 2025. Zwischen dem höchsten und dem niedrigsten dieser fünf Jahre liegen 277 Menschen. Gegenüber dem Vorjahr sind es 2,2 Prozent mehr.
Für eine Statistik, die drei Jahrzehnte lang nur eine Richtung kannte, ist das eine bemerkenswerte Wende. Was die Zahl von neuntausend auf dreitausend gebracht hat, bringt sie offenbar nicht weiter nach unten.
Wer sie trotzdem senken will, braucht andere Mittel als die, die bis hierher gewirkt haben.