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Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen: der niedrigste Stand der Reihe

1.461 Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen zählte die Statistik für 2025, 5,3 Prozent weniger als im Vorjahr, der neunte Rückgang in Folge und der niedrigste Wert seit Beginn der Reihe 2010.

Frankfurt am Main, 24. August 2026

Das Statistische Bundesamt hat am 24. August 2026 seine Meldung zu den 2025 bei Unfällen ausgetretenen wassergefährdenden Stoffen korrigiert; es geht dort um Liter. Unsere Reihe zählt etwas anderes, nämlich die Unfälle selbst, und sie zeigt einen ungewöhnlich stetigen Befund: 1.461 Unfälle im Jahr 2025, 5,3 Prozent weniger als im Vorjahr und der niedrigste Wert seit Beginn der Reihe 2010.

Neun Rückgänge in Folge

Den Höchststand markiert das Jahr 2016 mit 2.721 Unfällen. Seither ist die Zahl in jedem einzelnen Jahr gefallen, neun Rückgänge in Folge, zusammen 46,3 Prozent. Gemessen am Beginn der Reihe 2010 sind es 40,6 Prozent weniger. Eine so lange Folge ohne einen einzigen Ausreißer ist in amtlichen Reihen selten. Was die Reihe nicht sagt: ob je Unfall mehr oder weniger austritt. Die Menge in Litern führt das Amt gesondert, und die beiden Größen müssen nicht gleichlaufen.

Wo diese Zahlen ihre Grenze haben

  • Gezählt werden gemeldete Unfälle beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und bei deren Beförderung; über die ausgetretene Menge je Unfall sagt die Zahl nichts.
Quelle und Zitiervorschlag Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 32311-0001, Datenstand 30.08.2026 / 12:15:54. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Anlass war die Mitteilung des Bundesamtes vom 24. August 2026: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/08/PD26_302_32311.html Der Text dieser Mitteilung darf gekürzt, umgestellt und umgeschrieben werden. Eine Rückfrage ist nicht nötig. Bleibt die Zahl im Text, gehört die Tabellennummer dazu.