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Arbeitslosenquote steigt im August 2026 auf 6,5 Prozent

Höher lag sie in einem August zuletzt 2014, und das, obwohl heute mehr Menschen arbeitslos sind als in jedem August seit 2011.

Frankfurt am Main, 28. August 2026

Die Quote setzt die gemeldeten Arbeitslosen ins Verhältnis zu allen zivilen Erwerbspersonen, also zu allen, die arbeiten oder Arbeit suchen, Selbstständige eingeschlossen. Erhoben wird sie von der Bundesagentur für Arbeit, verglichen wird August mit August.

Die Arbeitslosenquote in Deutschland lag im August 2026 bei 6,5 Prozent aller zivilen Erwerbspersonen (Bundesagentur für Arbeit, veröffentlicht vom Statistischen Bundesamt in Tabelle 13211-0002).

Gegenüber August 2025 ist die Quote um 0,1 Punkte gestiegen. Nimmt man nur die abhängig Beschäftigten und die Arbeitslosen als Bezugsgröße, ohne Selbstständige, liegt sie bei 7,0 Prozent und damit so hoch wie vor einem Jahr. Beide Werte sind auf eine Nachkommastelle gerundet, ein Zehntelpunkt liegt deshalb im Bereich dessen, was die Rundung verschiebt.

In den Ländern bewegt sich mehr. In Sachsen stieg die Quote binnen eines Jahres um 0,3 Punkte auf 7,3 Prozent, Thüringen und Sachsen-Anhalt folgen mit je 0,2 Punkten. Bremen dagegen verbesserte sich auf 11,5 Prozent und liegt damit weiter weit über dem Bund.

Mehr Arbeitslose als 2014, aber eine niedrigere Arbeitslosenquote

Im August 2014 waren 2.901.823 Menschen arbeitslos gemeldet, die Quote lag bei 6,7 Prozent. Heute sind es mehr Arbeitslose, die Quote aber liegt niedriger. Das geht nur, weil der Nenner gewachsen ist: Es gibt mehr Menschen, die arbeiten oder Arbeit suchen, als vor zwölf Jahren.

Den niedrigsten August erreichte die Quote 2019 mit 5,1 Prozent, den höchsten im ersten Jahr der Reihe, 2005, mit 11,6 Prozent. Seit 2022 ist sie in jedem August gestiegen. Die Jahresquoten seit 1992 liegen im Dossier Arbeitslosigkeit 2026.

Verantwortlich für diese Mitteilung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

4,5 5 5,5 6 6,5 7 6,5 September 2021: 5,4 Prozent Oktober 2021: 5,2 Prozent November 2021: 5,1 Prozent Dezember 2021: 5,1 Prozent Januar 2022: 5,4 Prozent Februar 2022: 5,3 Prozent März 2022: 5,1 Prozent April 2022: 5 Prozent Mai 2022: 4,9 Prozent Juni 2022: 5,2 Prozent Juli 2022: 5,4 Prozent August 2022: 5,6 Prozent September 2022: 5,4 Prozent Oktober 2022: 5,3 Prozent November 2022: 5,3 Prozent Dezember 2022: 5,4 Prozent Januar 2023: 5,7 Prozent Februar 2023: 5,7 Prozent März 2023: 5,7 Prozent April 2023: 5,7 Prozent Mai 2023: 5,5 Prozent Juni 2023: 5,5 Prozent Juli 2023: 5,7 Prozent August 2023: 5,8 Prozent September 2023: 5,7 Prozent Oktober 2023: 5,7 Prozent November 2023: 5,6 Prozent Dezember 2023: 5,7 Prozent Januar 2024: 6,1 Prozent Februar 2024: 6,1 Prozent März 2024: 6 Prozent April 2024: 6 Prozent Mai 2024: 5,8 Prozent Juni 2024: 5,8 Prozent Juli 2024: 6 Prozent August 2024: 6,1 Prozent September 2024: 6 Prozent Oktober 2024: 6 Prozent November 2024: 5,9 Prozent Dezember 2024: 6 Prozent Januar 2025: 6,4 Prozent Februar 2025: 6,4 Prozent März 2025: 6,4 Prozent April 2025: 6,3 Prozent Mai 2025: 6,2 Prozent Juni 2025: 6,2 Prozent Juli 2025: 6,3 Prozent August 2025: 6,4 Prozent September 2025: 6,3 Prozent Oktober 2025: 6,2 Prozent November 2025: 6,1 Prozent Dezember 2025: 6,2 Prozent Januar 2026: 6,6 Prozent Februar 2026: 6,5 Prozent März 2026: 6,4 Prozent April 2026: 6,4 Prozent Mai 2026: 6,3 Prozent Juni 2026: 6,2 Prozent Juli 2026: 6,4 Prozent August 2026: 6,5 Prozent September 2021 Juli 2022 Juli 2023 Juli 2024 Juli 2025 August 2026 Statistisches Bundesamt, Tabelle 13211-0002 © statistik-de.de
Wie hoch ist die Arbeitslosenquote in Deutschland im Monat? Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 13211-0002.

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Häufige Fragen

Wie wird die Arbeitslosenquote berechnet?

Die Bundesagentur für Arbeit teilt die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen durch alle zivilen Erwerbspersonen, also durch alle Erwerbstätigen einschließlich der Selbstständigen und die Arbeitslosen selbst. Soldatinnen und Soldaten zählen nicht mit.

Warum ist die Quote niedriger als 2014, obwohl mehr Menschen arbeitslos sind?

Weil die Bezugsgröße gewachsen ist. Heute arbeiten oder suchen mehr Menschen Arbeit als damals, und dieselbe Zahl von Arbeitslosen ergibt deshalb eine kleinere Quote.

Ist die Arbeitslosenquote dasselbe wie die Erwerbslosenquote?

Nein. Die Erwerbslosenquote folgt der Definition der Internationalen Arbeitsorganisation und beruht auf einer Befragung. Für Deutschland fällt sie niedriger aus als die Quote der Bundesagentur.

Quelle und Zitiervorschlag Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabellen 13211-0002, 13211-0008, 13211-0005, 13211-0001, Datenstand 13.09.2026 / 11:31:19. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Der Text dieser Mitteilung darf gekürzt, umgestellt und umgeschrieben werden. Eine Rückfrage ist nicht nötig. Bleibt die Zahl im Text, gehört die Tabellennummer dazu.