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Strom aus erneuerbaren Energien in Deutschland: 7,0 Prozent weniger als im Juni 2025

23.102.903 Megawattstunden aus erneuerbaren Energien für Juni 2026, ein Rückgang um 7,0 Prozent gegenüber Juni 2025.

Frankfurt am Main, 8. September 2026

Für Juni 2026 weist das Statistische Bundesamt 23.102.903 Megawattstunden aus erneuerbaren Energien aus. Das sind 7,0 Prozent weniger als im Juni 2025: Damals waren es 24.834.461,5.

Die Netzbetreiber übernahmen im Juni 2026 in Deutschland 23.102.903 Megawattstunden Strom aus erneuerbaren Quellen. Ein Jahr zuvor waren es 24.834.461,5 Megawattstunden; der Monatswert liegt damit 7,0 Prozent darunter und 15,3 Prozent unter dem Höchststand von 27.285.909 Megawattstunden im Februar 2022. Grundlage ist Tabelle 43312-0001 des Statistischen Bundesamtes, Datenstand 8. September 2026.

Der Abstand zum bisherigen Rekord

Der höchste Wert der Reihe stammt aus Februar 2022, damals waren es 27.285.909 Megawattstunden aus erneuerbaren Energien. Davon ist der aktuelle Stand 15,3 Prozent entfernt.

Eingespeist ist nicht erzeugt. Gezählt wird, was die Netzbetreiber aus Anlagen jeder Größe übernehmen, vom Braunkohlekraftwerk bis zur Dachanlage; Strom, den ein Haushalt aus der eigenen Solaranlage selbst verbraucht, kommt hier nicht vor, und dieser Teil wächst mit jedem neuen Dach. Erneuerbar heißt: Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft, Biogas und die übrigen biogenen Träger, dazu die Hälfte des Stroms aus Hausmüll, die das Amt als biogen rechnet. Die Reihe schwankt mit dem Wetter. Ein windreicher Februar liefert mehr als ein flauer, ein sonniger Juni mehr als ein verregneter, und deshalb sagt nur der Vergleich mit demselben Monat des Vorjahres etwas aus. Wer den Anteil am Strommix sucht, hat hier den Zähler; der Nenner, die gesamte Einspeisung, und die einzelnen Träger stehen im Dossier.

15 Mio. 17,5 Mio. 20 Mio. 22,5 Mio. 25 Mio. 27,5 Mio. 23.102.903 Juli 2021: 17.184.537,5 MWh August 2021: 18.543.545 MWh September 2021: 15.250.244,5 MWh Oktober 2021: 20.683.412,5 MWh November 2021: 16.038.151 MWh Dezember 2021: 18.232.021,5 MWh Januar 2022: 21.997.241,5 MWh Februar 2022: 27.285.909 MWh März 2022: 18.414.264 MWh April 2022: 21.634.626 MWh Mai 2022: 20.221.076,5 MWh Juni 2022: 18.014.500 MWh Juli 2022: 19.324.367 MWh August 2022: 15.923.947 MWh September 2022: 17.207.171,5 MWh Oktober 2022: 19.244.497 MWh November 2022: 18.939.079,5 MWh Dezember 2022: 17.554.187 MWh Januar 2023: 22.510.462 MWh Februar 2023: 18.471.659 MWh März 2023: 22.623.509 MWh April 2023: 20.472.732,5 MWh Mai 2023: 20.893.729,5 MWh Juni 2023: 18.791.072 MWh Juli 2023: 21.764.780,5 MWh August 2023: 17.820.222 MWh September 2023: 17.383.471 MWh Oktober 2023: 21.754.657 MWh November 2023: 22.836.966,5 MWh Dezember 2023: 25.126.733 MWh Januar 2024: 25.260.722,5 MWh Februar 2024: 23.989.926 MWh März 2024: 21.933.850,5 MWh April 2024: 22.926.072 MWh Mai 2024: 21.016.824,5 MWh Juni 2024: 20.399.783,5 MWh Juli 2024: 20.736.491 MWh August 2024: 19.556.020 MWh September 2024: 20.798.941,5 MWh Oktober 2024: 19.101.660,5 MWh November 2024: 18.750.639,5 MWh Dezember 2024: 22.377.296 MWh Januar 2025: 22.257.969 MWh Februar 2025: 17.077.807 MWh März 2025: 19.865.737 MWh April 2025: 19.995.740 MWh Mai 2025: 23.912.836 MWh Juni 2025: 24.834.461,5 MWh Juli 2025: 20.546.102,5 MWh August 2025: 20.952.403 MWh September 2025: 22.068.066 MWh Oktober 2025: 24.826.733,5 MWh November 2025: 19.302.013,5 MWh Dezember 2025: 22.240.967,5 MWh Januar 2026: 22.763.880,5 MWh Februar 2026: 21.754.060 MWh März 2026: 22.932.712,5 MWh April 2026: 23.480.965 MWh Mai 2026: 22.226.975 MWh Juni 2026: 23.102.903 MWh Juli 2021 Juli 2022 Juli 2023 Juli 2024 Juli 2025 Juni 2026 Statistisches Bundesamt, Tabelle 43312-0001 © statistik-de.de
Wie viel Strom kommt aus erneuerbaren Energien? Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 43312-0001.

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Häufige Fragen

Wie viel Strom aus erneuerbaren Energien wurde im Juni 2026 in Deutschland ins Netz eingespeist?

Im Juni 2026 wurden in Deutschland 23.102.903 Megawattstunden Strom aus erneuerbaren Energien eingespeist. Im Juni 2025 waren es 24.834.461,5 Megawattstunden, der Rückgang beträgt 7,0 Prozent. Quelle: Statistisches Bundesamt, GENESIS-Online, Tabelle 43312-0001, Datenstand 8. September 2026.

Wann war die Einspeisung erneuerbarer Energien in Deutschland am höchsten?

Den höchsten Monatswert erreichte die Einspeisung erneuerbarer Energien in Deutschland im Februar 2022 mit 27.285.909 Megawattstunden. Der Wert für Juni 2026 liegt 15,3 Prozent darunter. Quelle: Statistisches Bundesamt, GENESIS-Online, Tabelle 43312-0001, Datenstand 8. September 2026.

Was bedeutet eingespeister Strom in der Statistik des Statistischen Bundesamtes?

Gezählt wird der Strom, den die Netzbetreiber aus Anlagen jeder Größe übernehmen, vom Braunkohlekraftwerk bis zur Dachanlage. Strom, den ein Haushalt aus der eigenen Solaranlage selbst verbraucht, ist in Tabelle 43312-0001 des Statistischen Bundesamtes nicht enthalten; eingespeist ist deshalb nicht dasselbe wie erzeugt.

Welche Energiequellen zählen als erneuerbar in der Stromeinspeisung?

Als erneuerbar rechnet das Statistische Bundesamt in Tabelle 43312-0001 Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft, Biogas und die übrigen biogenen Träger. Dazu kommt die Hälfte des Stroms aus Hausmüll, die das Amt als biogen führt.

Warum schwankt die Einspeisung erneuerbarer Energien von Monat zu Monat so stark?

Die eingespeiste Menge hängt am Wetter: Ein windreicher Monat liefert mehr als ein flauer, ein sonniger Juni mehr als ein verregneter. Aussagekraft hat deshalb nur der Vergleich mit demselben Monat des Vorjahres, für Juni 2026 also ein Rückgang um 7,0 Prozent gegenüber Juni 2025 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 43312-0001, Datenstand 8. September 2026).

Quelle und Zitiervorschlag Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), GENESIS-Online, Tabelle 43312-0001. Datenstand 08.09.2026 / 08:38:41. Die Daten stehen unter der Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0 und dürfen bei Nennung der Quelle frei weiterverwendet werden, auch gewerblich. Diese Mitteilung erzeugt statistik-de.de aus den Zahlen des Bundesamtes, die Einordnung im letzten Absatz ist von Hand geschrieben. Der Text dieser Mitteilung darf gekürzt, umgestellt und umgeschrieben werden. Eine Rückfrage ist nicht nötig. Bleibt die Zahl im Text, gehört die Tabellennummer dazu.