Wie viel Strom kommt aus erneuerbaren Energien?
Eingespeist ist nicht erzeugt. Gezählt wird, was die Netzbetreiber aus Anlagen jeder Größe übernehmen, vom Braunkohlekraftwerk bis zur Dachanlage; Strom, den ein Haushalt aus der eigenen Solaranlage selbst verbraucht, kommt hier nicht vor, und dieser Teil wächst mit jedem neuen Dach. Erneuerbar heißt: Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft, Biogas und die übrigen biogenen Träger, dazu die Hälfte des Stroms aus Hausmüll, die das Amt als biogen rechnet. Die Reihe schwankt mit dem Wetter. Ein windreicher Februar liefert mehr als ein flauer, ein sonniger Juni mehr als ein verregneter, und deshalb sagt nur der Vergleich mit demselben Monat des Vorjahres etwas aus. Wer den Anteil am Strommix sucht, hat hier den Zähler; der Nenner, die gesamte Einspeisung, und die einzelnen Träger stehen im Dossier.
Verantwortlich für die Einordnung Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein
Den ersten Entwurf schreibt ein Sprachmodell; Code prüft jede Zahl gegen die amtlichen Daten. KI-Transparenz