Pressemitteilung
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Verfahren zur Kindeswohlgefährdung: 12,1 Prozent mehr als 2024
268.294 Verfahren für 2025, ein Anstieg um 12,1 Prozent gegenüber 2024.
Frankfurt am Main, 13. August 2026
Für 2025 weist das Statistische Bundesamt 268.294 Verfahren aus. Das sind 12,1 Prozent mehr als 2024: Damals waren es 239.360.
Für 2025 weist das Statistische Bundesamt 268.294 Verfahren zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung aus. Das sind 12,1 Prozent mehr als 2024 mit 239.360 Verfahren. Gezählt werden Prüfungen, nicht festgestellte Gefährdungen. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 22518-0001.
Der höchste Stand seit 2012
Die Reihe beginnt 2012, und höher als jetzt lag der Wert in keinem Jahr davon. Den bisherigen Höchststand hielt 2024 mit 239.360 Verfahren; darüber liegt der neue Stand um 12,1 Prozent.
Die Zahl der Verfahren steigt seit Beginn der Statistik 2012 fast durchgehend. Das lässt sich nicht eindeutig einer Ursache zuordnen: Ein steigendes Gefährdungsgeschehen und eine gestiegene Aufmerksamkeit der Jugendämter, ausgelöst auch durch öffentlich bekannt gewordene Fälle, wirken in dieselbe Richtung und lassen sich aus der Reihe allein nicht trennen. In der Mehrzahl der geprüften Fälle findet das Jugendamt am Ende keine akute Gefährdung.