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Verbraucherpreise im August 2026: 2,9 Prozent über dem Vorjahr

Die Teuerung zieht den zweiten Monat in Folge an, nachdem sie im Juni auf den niedrigsten Wert des Jahres gefallen war.

Frankfurt am Main, 10. September 2026

Die Teuerungsrate ist keine eigene Erhebung: Sie ist der Abstand des Verbraucherpreisindex zu seinem Stand zwölf Monate zuvor. Der Index misst, was ein fester Warenkorb aus Miete, Lebensmitteln, Strom und Fahrkarten kostet.

Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im August 2026 um 2,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Der Preisindex erreichte 125,8 Punkte nach 125,6 Punkten im Juli 2026, und die Rate stieg damit den zweiten Monat in Folge, nachdem sie zwischen April und Juni gefallen war. Für das Gesamtjahr 2025 weist das Statistische Bundesamt 2,2 Prozent aus (Tabellen 61111-0002 und 61111-0001, Datenstand 10.09.2026).

Im August stand der Index bei 125,8 Punkten, im Juli bei 125,6. Das Jahr begann mit einer Teuerung von 2,1 Prozent im Januar. Zwischen April und Juni gab die Rate in jedem Monat nach, bis auf 2,3 Prozent, den Tiefstwert des Jahres. Seit Juli steigt sie wieder, damals auf 2,8 Prozent. Zwei Anstiege hintereinander sind noch kein Trend, und sie kehren die Richtung des Frühjahrs um.

Ein hoher Index heißt nicht schnell steigende Preise

Der Index steht so hoch wie nie in dieser Reihe, und das ist für sich genommen keine Nachricht. Ein hoher Index heißt, dass die Preise einmal gestiegen und oben geblieben sind. Wie schnell sie sich derzeit bewegen, sagt allein die Rate.

Die Jahresreihe daneben ordnet die Rate ein

Für das ganze Jahr 2025 weist die Statistik eine Inflationsrate von 2,2 Prozent aus, genauso hoch wie im Jahr davor. Ihren höchsten Wert brachte 2022 mit 6,9 Prozent, ihren niedrigsten 2009 mit 0,3 Prozent. Gemessen daran bewegt sich die aktuelle Rate im ruhigen Bereich dieser Reihe.

100 105 110 115 120 125 130 125,8 September 2021: 103,8 Index (2020 = 100) Oktober 2021: 104,3 Index (2020 = 100) November 2021: 104,5 Index (2020 = 100) Dezember 2021: 104,7 Index (2020 = 100) Januar 2022: 105,2 Index (2020 = 100) Februar 2022: 106 Index (2020 = 100) März 2022: 108,1 Index (2020 = 100) April 2022: 108,8 Index (2020 = 100) Mai 2022: 109,8 Index (2020 = 100) Juni 2022: 109,8 Index (2020 = 100) Juli 2022: 110,3 Index (2020 = 100) August 2022: 110,7 Index (2020 = 100) September 2022: 112,7 Index (2020 = 100) Oktober 2022: 113,5 Index (2020 = 100) November 2022: 113,7 Index (2020 = 100) Dezember 2022: 113,2 Index (2020 = 100) Januar 2023: 114,3 Index (2020 = 100) Februar 2023: 115,2 Index (2020 = 100) März 2023: 116,1 Index (2020 = 100) April 2023: 116,6 Index (2020 = 100) Mai 2023: 116,5 Index (2020 = 100) Juni 2023: 116,8 Index (2020 = 100) Juli 2023: 117,1 Index (2020 = 100) August 2023: 117,5 Index (2020 = 100) September 2023: 117,8 Index (2020 = 100) Oktober 2023: 117,8 Index (2020 = 100) November 2023: 117,3 Index (2020 = 100) Dezember 2023: 117,4 Index (2020 = 100) Januar 2024: 117,6 Index (2020 = 100) Februar 2024: 118,1 Index (2020 = 100) März 2024: 118,6 Index (2020 = 100) April 2024: 119,2 Index (2020 = 100) Mai 2024: 119,3 Index (2020 = 100) Juni 2024: 119,4 Index (2020 = 100) Juli 2024: 119,8 Index (2020 = 100) August 2024: 119,7 Index (2020 = 100) September 2024: 119,7 Index (2020 = 100) Oktober 2024: 120,2 Index (2020 = 100) November 2024: 119,9 Index (2020 = 100) Dezember 2024: 120,5 Index (2020 = 100) Januar 2025: 120,3 Index (2020 = 100) Februar 2025: 120,8 Index (2020 = 100) März 2025: 121,2 Index (2020 = 100) April 2025: 121,7 Index (2020 = 100) Mai 2025: 121,8 Index (2020 = 100) Juni 2025: 121,8 Index (2020 = 100) Juli 2025: 122,2 Index (2020 = 100) August 2025: 122,3 Index (2020 = 100) September 2025: 122,6 Index (2020 = 100) Oktober 2025: 123 Index (2020 = 100) November 2025: 122,7 Index (2020 = 100) Dezember 2025: 122,7 Index (2020 = 100) Januar 2026: 122,8 Index (2020 = 100) Februar 2026: 123,1 Index (2020 = 100) März 2026: 124,5 Index (2020 = 100) April 2026: 125,2 Index (2020 = 100) Mai 2026: 125 Index (2020 = 100) Juni 2026: 124,6 Index (2020 = 100) Juli 2026: 125,6 Index (2020 = 100) August 2026: 125,8 Index (2020 = 100) September 2021 Juli 2022 Juli 2023 Juli 2024 Juli 2025 August 2026 Statistisches Bundesamt, Tabelle 61111-0002 © statistik-de.de
Wie stark steigen die Preise in Deutschland? Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 61111-0002.

Material zu dieser Mitteilung

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Häufige Fragen

Wie hoch war die Inflation in Deutschland im August 2026?

Die Verbraucherpreise lagen im August 2026 um 2,9 Prozent über dem Stand von August 2025. Im Juli 2026 hatte die Rate 2,8 Prozent betragen. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 61111-0002, Datenstand 10.09.2026.

Wie hoch war der Verbraucherpreisindex in Deutschland im August 2026?

Der Verbraucherpreisindex stand im August 2026 bei 125,8 Punkten, nach 125,6 Punkten im Juli 2026. Ein hoher Indexstand zeigt nur, dass die Preise einmal gestiegen und oben geblieben sind. Wie schnell sie sich derzeit bewegen, sagt allein die Jahresrate. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 61111-0002, Datenstand 10.09.2026.

Wie hat sich die Inflationsrate in Deutschland 2026 im Jahresverlauf entwickelt?

Das Jahr 2026 begann im Januar mit 2,1 Prozent, zwischen April und Juni gab die Rate in jedem Monat nach bis auf 2,3 Prozent, seit Juli steigt sie wieder auf zuletzt 2,9 Prozent im August. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 61111-0002, Datenstand 10.09.2026.

Wie hoch war die Inflationsrate in Deutschland im Jahr 2025?

Für das Gesamtjahr 2025 weist die amtliche Statistik eine Inflationsrate von 2,2 Prozent aus, genauso hoch wie im Jahr 2024. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 61111-0001, Datenstand 10.09.2026.

Wann war die Inflation in Deutschland am höchsten und wann am niedrigsten?

Den höchsten Jahreswert der amtlichen Reihe brachte 2022 mit 6,9 Prozent, den niedrigsten 2009 mit 0,3 Prozent. Gemessen an dieser Spanne bewegen sich die 2,9 Prozent vom August 2026 im ruhigen Bereich. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabellen 61111-0001 und 61111-0002, Datenstand 10.09.2026.

Quelle und Zitiervorschlag Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabellen 61111-0002, 61111-0001, Datenstand 10.09.2026 / 08:25:01. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Der Text dieser Mitteilung darf gekürzt, umgestellt und umgeschrieben werden. Eine Rückfrage ist nicht nötig. Bleibt die Zahl im Text, gehört die Tabellennummer dazu.