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Reihe fortlaufend, zuletzt 2025 Zahlen frei

Wie viele Fälle von Mord und Totschlag gibt es in Deutschland?

Einordnung

Die Zahl klingt nach Toten und meint vor allem Versuche. Die Kriminalstatistik zählt jeden Fall, in dem die Polizei wegen Mordes, Totschlags oder Tötung auf Verlangen ermittelt hat, auch wenn das Opfer überlebt. Seit Beginn der Reihe waren das in jedem Jahr etwa drei von vier Fällen. Wie viele Menschen tatsächlich getötet wurden, steht in der Todesursachenstatistik. Wer die Zahl mit anderen Ländern vergleicht, muss deshalb zuerst wissen, ob dort die Versuche mitgezählt werden. Die Reihe beginnt 2013, weil das Bundeskriminalamt diese Summe erst seit diesem Jahr so führt.

Verantwortlich für die Einordnung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

✓ Geprüft am 13.9.2026, ohne Beanstandung Bundeskriminalamt, Tabelle T01 Datenstand 08.04.2026
2.453 Fälle, 2025 +6,5 % zu 2024
2.471 Höchststand 2018 −0,7 % bis heute
13 Werte in der Reihe, ab 2013 +15,6 % über den ganzen Zeitraum

Was der jüngste Wert heißt

Der höchste Stand seit 2018. Der vierte Anstieg in Folge.

Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen, 2013 bis 2025 Fälle
0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 2013: 2.122 Fälle 2014: 2.179 Fälle 2015: 2.116 Fälle 2016: 2.418 Fälle 2017: 2.379 Fälle 2018: 2.471 Fälle2.471 2019: 2.315 Fälle 2020: 2.401 Fälle 2021: 2.111 Fälle 2022: 2.236 Fälle 2023: 2.282 Fälle 2024: 2.303 Fälle 2025: 2.453 Fälle2.453 2014 2016 2018 2020 2022 2024 2025 Bundeskriminalamt, Tabelle T01 © statistik-de.de
Quelle: Bundeskriminalamt, Tabelle T01, Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0

Was in der Reihe steht

Diese Sätze sind gerechnet, nicht geschrieben. Sie entstehen aus den Werten der Tabelle und ändern sich mit ihnen, sobald das Bundesamt neue veröffentlicht.

Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen · Fälle
Zeitraum Fälle zum Vorzeitraum
20252.453+6,5 %
20242.303+0,9 %
20232.282+2,1 %
20222.236+5,9 %
20212.111−12,1 %
20202.401+3,7 %
20192.315−6,3 %
20182.471+3,9 %
20172.379−1,6 %
20162.418+14,3 %
20152.116−2,9 %
20142.179+2,7 %
20132.122

Das Datenpaket zu dieser Reihe

7,20 €

Jeder Wert oben auf dieser Seite ist frei zu lesen und bleibt es. Bezahlt wird, was zwischen der Rohtabelle und einer brauchbaren Datei liegt.

  • Alle 13 Werte als CSV, in Excel ohne Nacharbeit zu öffnen
  • Das Diagramm als SVG und als PNG in Druckauflösung, mit Quellenangabe im Bild
  • Eine Farbtafel dazu: Die Hexwerte stehen nach Rollen benannt im SVG, umfärben auf die eigenen Hausfarben dauert eine Minute
  • Zitiervorschlag in vier Formaten: Fußnote, APA, Autor-Jahr, BibTeX
  • Die Fußnoten des Bundesamtes im Klartext, sofern welche vorliegen
  • Die Tabellenliste der Statistik mit Nummern und Titeln
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Häufige Fragen

Wie hat sich der Wert seit 2024 verändert?

Mord und Totschlag: 2.453 Fälle (2025), zuvor 2.303 Fälle (2024). Das sind 6,5 Prozent mehr.

Wann war der Wert seit 2013 am höchsten, wann am niedrigsten?

Mord und Totschlag: höchster Wert 2.471 Fälle (2018), niedrigster Wert 2.111 Fälle (2021). Die Reihe beginnt mit 2013.

Woher stammen die Zahlen, und wie aktuell sind sie?

Quelle: Bundeskriminalamt, Tabelle T01, Datenstand 08.04.2026. Jüngster Stand: 2025. Die Reihe umfasst 13 Werte und beginnt mit 2013.

Quelle und Zitiervorschlag PKS Bundeskriminalamt, Berichtsjahr 2025, Version V1.1, Tabelle T01 Zeitreihe; Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 Die Daten stehen unter der Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 und dürfen weiterverwendet werden, auch gewerblich, solange die Quelle genannt wird. Jeder Wert auf dieser Seite ist frei zu lesen und bleibt es. Das Datenpaket darunter, mit den Werten als CSV, der Grafik als SVG und PNG und den Anschlusstabellen, kostet 7,20 €.
Prüfvermerk zu dieser Reihe

Der Vermerk sagt, welche Prüfung gelaufen ist und was sie gefunden hat. Ob eine Zahl richtig ist, entscheidet er nicht. Schweigen einer Prüfung heißt: Sie hatte zu dieser Reihe nichts zu melden.

  • form — Wertereihe auf doppelte Zeitpunkte, nicht endliche Werte und falsche Sortierung: ohne Befund
  • text — jede Zahl im Einordnungstext gegen den Zahlenraum ihrer Daten, dazu Richtung, Höchststand, Bruchteil und Summenvergleich: ohne Befund
  • streng — große Zahlen im Text, die kein gemessener Wert sind: ohne Befund
  • dopplung — ob eine freie Reihe dieselbe Wertereihe führt wie ein bezahltes Thema: ohne Befund

Ausdrücklich nicht maschinell geprüft: Die Aussage der Einordnung selbst. Geprüft werden ihre Zahlen, nicht ihre Deutung. Die Fußnoten der Quelle: sie werden unverändert übernommen, nicht nachgerechnet. Veröffentlicht wird ausschließlich über die Freigabe eines Menschen; keine maschinelle Route setzt diesen Status.

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