Pressemitteilung
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Erzeugerpreise pflanzliche Erzeugung sinken um 4,4 Prozent
Die Erzeugerpreise pflanzlicher Produkte liegen weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres, wenn auch deutlich weniger stark als noch vor einem Jahr.
Frankfurt am Main, 11. September 2026
Das Statistische Bundesamt veröffentlicht monatlich die Erzeugerpreise der pflanzlichen Erzeugung: Getreide, Obst, Gemüse, Kartoffeln, Wein und weitere Handelsgewächse, gemessen gegenüber dem Vorjahresmonat, für den Berichtsmonat Juli 2026.
Erzeugerpreise pflanzliche Erzeugung in Deutschland im Juli 2026: 4,4 Prozent, höher als im Juli 2025 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 61211-0003).
Anlass ist die reguläre monatliche Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes für den Berichtsmonat Juli 2026. Der Index der Erzeugerpreise pflanzlicher Erzeugung lag bei 122,6 Punkten auf Basis des Jahres 2020.
Der aktuelle Stand reiht sich ein in eine Entwicklung, die seit Beginn der Reihe im Juli 2016 erhebliche Ausschläge nach oben und unten kannte.
Der Abstand zum Rekordwert bleibt groß
In der langen Reihe erreichte die Veränderung der Erzeugerpreise pflanzlicher Erzeugung ihren bisherigen Höchststand im April 2022 mit 38,1 Prozent; der aktuelle Wert liegt 42,5 Prozentpunkte darunter. Den niedrigsten Stand der gesamten Reihe erreichte der Juni 2025 mit minus 19,9 Prozent. Zu Beginn der Reihe, im Juli 2016, lag die Veränderung bei 7,1 Prozent.
Der Rückgang schwächt sich spürbar ab
Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg die Veränderung um 13,0 Prozentpunkte; im Juli 2025 hatte sie noch bei minus 17,4 Prozent gelegen. Auch im Vergleich zum Juni 2026 zeigt sich eine Entspannung: Dort lag der Wert bei minus 6,5 Prozent, ein Anstieg um 2,1 Prozentpunkte, der zugleich den Verlauf innerhalb des laufenden Jahres misst.
Benachbarte Reihen entwickeln sich gegenläufig
Auch benachbarte Reihen der Erzeugerpreisstatistik zeigen im Juli 2026 ein gegenläufiges Bild: Während die Veränderung gegenüber dem Vorjahr bei der pflanzlichen Erzeugung zunahm, sanken dort die Indexpunkte gegenüber dem Vorjahr. Eine Reihe stand bei 125,3 Indexpunkten, minus 13,7 Prozent gegenüber Juli 2025, die andere bei 127,1 Indexpunkten, minus 18,6 Prozent gegenüber Juli 2025. Beide Werte werden hier nebeneinandergestellt, nicht miteinander verrechnet.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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