Pressemitteilung
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USA-Handel 1. Quartal 2026: Exportüberschuss 30,5 Prozent kleiner
Nach den US-Zöllen von 2025 brachen vor allem die Autoexporte ein. Die Einfuhr aus den USA stieg leicht.
Frankfurt am Main, 21. Mai 2026
Verglichen wird der Wert der Waren, die zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten gehandelt werden, im ersten Quartal 2026 mit dem ersten Quartal 2025. Der Überschuss ist der Abstand zwischen Ausfuhr und Einfuhr.
Der deutsche Exportüberschuss im Warenhandel mit den USA lag im 1. Quartal 2026 bei 12,4 Milliarden Euro, 30,5 Prozent unter dem Vorjahresquartal (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 172 vom 21. Mai 2026).
Deutschland führte Waren für 36,2 Milliarden Euro in die USA aus, 12,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, und für 23,8 Milliarden Euro von dort ein, 1,9 Prozent mehr. Der Überschuss sank auf 12,4 Milliarden Euro, nach 17,8 Milliarden. Die USA hatten 2025 hohe Einfuhrzölle in Kraft gesetzt, unter anderem auf Autos aus Europa.
Die Autos tragen den Rückgang
Kraftfahrzeuge und Teile wurden für 6,5 Milliarden Euro in die USA ausgeführt, 28,4 Prozent weniger. Bei reinen Elektroautos sank die Ausfuhr um 65,7 Prozent, bei Hybriden um 25,4 und bei Verbrennern um 17,6 Prozent. Der Überschuss bei Fahrzeugen fiel auf 5,0 Milliarden Euro.
Die gesamte Ausfuhr wuchs trotzdem
Die deutsche Ausfuhr in alle Länder lag im ersten Quartal 2026 um 2,2 Prozent über dem Vorjahresquartal. Andere Märkte haben den Rückgang in den USA also mehr als ausgeglichen; welche, zeigt diese Meldung nicht. Wie Ausfuhr und Autoexport verlaufen, steht im Dossier zum Autoexport.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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