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Ferienwohnungen 2025: 68,3 Millionen Übernachtungen über Plattformen

Fast alle davon bei kleinen Vermietern, die die amtliche Tourismusstatistik nicht erfasst. Gegenüber 2019 hat sich die Zahl fast verdoppelt.

Frankfurt am Main, 28. Juli 2026

Die Zahlen stammen von den Plattformen Airbnb, Booking.com und Expedia, über Eurostat bereitgestellt. Sie ergänzen die amtliche Tourismusstatistik, die nur Betriebe ab zehn Betten zählt; 94 Prozent der Plattformbuchungen entfallen auf kleinere Anbieter, oft private Vermieter im Nebenerwerb.

Über Airbnb, Booking.com und Expedia wurden 2025 in Deutschland 68,3 Millionen Übernachtungen in Ferienwohnungen und -häusern gebucht, 13,0 Prozent mehr als 2024 (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 266 vom 28. Juli 2026).

Gegenüber 2024 stieg die Zahl der über die Plattformen gebuchten Übernachtungen in Ferienwohnungen und -häusern um 13,0 Prozent, obwohl die Daten von Tripadvisor nicht mehr enthalten sind. Gäste aus dem Inland buchten 48,5 Millionen Nächte, 15,3 Prozent mehr, Gäste aus dem Ausland 19,8 Millionen, 7,8 Prozent mehr. Die meisten ausländischen Gäste kamen aus den Niederlanden, Polen und den USA.

Die Plattformen verzerren den Vergleich

Gegenüber 2019 lagen die Buchungen um 83,4 Prozent höher. Das Amt weist darauf hin, dass ein Teil davon auf den Trend zur Online-Buchung zurückgeht und nicht allein auf mehr Reisen; 64,1 Millionen der Nächte stehen in keiner amtlichen Zählung.

Die amtliche Statistik zählt die größeren Betriebe

In Betrieben ab zehn Betten zählte die amtliche Statistik 2025 0,3 Prozent mehr Übernachtungen als 2024, so viele wie nie zuvor, darunter 97,0 Millionen in Ferienwohnungen und -häusern. Wie sich Übernachtungen nach Ländern und Gästen verteilen, steht im Dossier zum Tourismus.

Verantwortlich für diese Mitteilung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

Übernachtungen in Deutschland, 1992 bis 2025 Übernachtungen in Deutschland, 1992 bis 2025 Übernachtungen je Jahr 0 100 Mio. 200 Mio. 300 Mio. 400 Mio. 500 Mio. 1992: 318.444.233 Übernachtungen 1993: 312.079.450 Übernachtungen 1994: 314.226.500 Übernachtungen 1995: 323.662.216 Übernachtungen 1996: 321.245.058 Übernachtungen 1997: 308.322.608 Übernachtungen 1998: 314.411.422 Übernachtungen 1999: 329.365.467 Übernachtungen 2000: 347.423.487 Übernachtungen 2001: 347.444.386 Übernachtungen 2002: 338.522.190 Übernachtungen 2003: 338.414.229 Übernachtungen 2004: 338.722.986 Übernachtungen 2005: 343.924.743 Übernachtungen 2006: 351.184.690 Übernachtungen 2007: 361.846.064 Übernachtungen 2008: 369.545.051 Übernachtungen 2009: 368.689.667 Übernachtungen 2010: 380.275.462 Übernachtungen 2011: 393.177.102 Übernachtungen 2012: 407.202.952 Übernachtungen 2013: 411.863.194 Übernachtungen 2014: 424.055.900 Übernachtungen 2015: 436.215.153 Übernachtungen 2016: 447.271.335 Übernachtungen 2017: 459.444.606 Übernachtungen 2018: 478.040.637 Übernachtungen 2019: 495.615.855 Übernachtungen 2020: 302.313.980 Übernachtungen 2021: 310.201.871 Übernachtungen 2022: 450.706.650 Übernachtungen 2023: 487.109.543 Übernachtungen 2024: 496.031.775 Übernachtungen 2025: 497.411.242 Übernachtungen497.411.242 1995 2000 2005 2010 2015 2020 2025 Statistisches Bundesamt, Tabelle 45412-0001, Stand 14.10.2026 / 08:53:12. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0 © statistik-de.de
Übernachtungen 2025: ein Rekord, der kaum noch wächst Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 45412-0001.

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Häufige Fragen

Warum erfasst die Tourismusstatistik nicht alle Ferienwohnungen?

Die amtliche Monatserhebung zählt nur Betriebe mit mindestens zehn Betten. Private Vermieter mit einer oder zwei Wohnungen fallen heraus, die Plattformdaten schließen diese Lücke teilweise.

Aus welchen Ländern kommen die meisten ausländischen Gäste in Ferienwohnungen?

Aus den Niederlanden, danach aus Polen, den USA, Frankreich und der Schweiz.

Quelle und Zitiervorschlag Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 45412-0001, Datenstand 09.09.2026 / 11:47:50. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Anlass war die Mitteilung des Bundesamtes vom 28. Juli 2026: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/07/PD26_266_45.html Zahlen ohne Tabellenangabe stammen aus dieser Mitteilung des Bundesamtes. Der Text dieser Mitteilung darf gekürzt, umgestellt und umgeschrieben werden. Eine Rückfrage ist nicht nötig. Bleibt die Zahl im Text, gehört die Tabellennummer dazu.