Pressemitteilung
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Prostitution 2025: 32.500 Prostituierte angemeldet
Die Zahl bleibt weit unter dem Stand vor der Pandemie. Gezählt wird nur, wer sich bei den Behörden angemeldet hat.
Frankfurt am Main, 21. August 2026
Seit dem Prostituiertenschutzgesetz müssen sich Prostituierte bei den Behörden anmelden, und wer ein Prostitutionsgewerbe betreibt, braucht eine Erlaubnis. Die Statistik zählt diese Anmeldungen und Erlaubnisse zum Jahresende; wer ohne Anmeldung arbeitet, fehlt.
Zum Jahresende 2025 waren in Deutschland 32.500 Prostituierte nach dem Prostituiertenschutzgesetz angemeldet, nach 40.400 Ende 2019 (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 301 vom 21. August 2026).
Das waren 0,7 Prozent mehr als Ende 2024, aber deutlich weniger als vor der Pandemie. 74 Prozent waren 2025 zwischen 21 und 44 Jahre alt, 3 Prozent 18 bis 20. 18 Prozent hatten die deutsche Staatsangehörigkeit, 35 Prozent die rumänische, 11 Prozent die bulgarische.
Die Zahl der Betriebe bleibt gleich
2.260 Prostitutionsgewerbe hatten Ende 2025 eine Erlaubnis, kaum mehr als ein Jahr zuvor und 2.170 Ende 2019. 93 Prozent davon waren Prostitutionsstätten, etwa Bordelle, 5 Prozent Vermittlungen.
Was die Zahl nicht zeigt
Wie viele Menschen tatsächlich in der Prostitution arbeiten, weiß die Statistik nicht; sie zählt die Anmeldungen. Gemessen an den 83.467.117 Einwohnern Ende 2025 bleibt die angemeldete Zahl klein, über die ungemeldete Arbeit sagt das nichts. Wer dazu eine Frage an unseren Bestand hat, kann sie bei Statistik antwortet stellen.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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