Pressemitteilung
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Produktion Produzierendes Gewerbe Juli 2026: minus 1,7 Prozent
Nach einem Plus im Juni wieder unter dem Vorjahresmonat. Verglichen wird mit Juli 2025, nicht mit dem Vormonat.
Frankfurt am Main, 7. September 2026
Wie viel produziert Deutschland insgesamt Monat für Monat? Die Antwort steht in der amtlichen Statistik des Statistischen Bundesamtes, der jüngste Wert ist der vom Juli 2026.
Produktion Produzierendes Gewerbe in Deutschland im Juli 2026: minus 1,7 Prozent, niedriger als im Juli 2025 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 42153-0001).
Gegenüber Juli 2025: gesunken um 2,3 Prozentpunkte; damals 0,6 Prozent. Gegenüber Juni 2026: gesunken um 8,6 Prozentpunkte; damals 6,9 Prozent. Dem Betrag nach ist die Veränderung gegenüber dem Vorjahr damit größer als ein Jahr zuvor.
Produktion Produzierendes Gewerbe in der langen Reihe seit 1992
Höchster Wert der ganzen Reihe: April 2021 mit 29,8 Prozent; der Wert für Juli 2026 liegt 31,5 Prozentpunkte darunter. Im Juli 1992, dem ersten Juli mit Vorjahresvergleich, waren es -2,2 Prozent.
Vormonat und Vorjahr messen Verschiedenes
Gegenüber Juni 2026 ist die Produktion, kalender- und saisonbereinigt, um 1,1 Prozent gesunken. Dieser Wert vergleicht mit dem unmittelbaren Vormonat, nachdem Jahreszeit und Arbeitstage herausgerechnet sind, und ist die Zahl, auf die sich das Statistische Bundesamt in seinen eigenen Mitteilungen bezieht. Die Kernzahl der Überschrift vergleicht dagegen mit demselben Monat des Vorjahres und zeigt die längere Bewegung. Beide widersprechen einander nicht, sie beantworten verschiedene Fragen.
Die Aufträge steigen, produziert wird weniger
Im selben Juli 2026 lag der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe um 13,2 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Zwei Reihen derselben Wirtschaft, zwei Richtungen. Was heute bestellt wird, erscheint nicht im selben Monat als Produktion, und wie lange es dauert, sagen die Tabellen nicht. Die Arbeitslosenquote lag im Juli 2026 bei 6,4 Prozent, 0,1 Prozentpunkte mehr als im Juli 2025, die Verbraucherpreise um 2,8 Prozent höher.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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