Pressemitteilung
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Exporte im August 2026: 7,0 Prozent mehr als im August 2025
Der Abstand zum Vorjahr ist auch deshalb groß, weil der August 2025 der schwächste Monat jenes Jahres war. Gegenüber dem Juli sank die Ausfuhr leicht.
Frankfurt am Main, 8. Oktober 2026
Gezählt wird der Wert aller Waren, die Deutschland in einem Monat verlassen, in Euro und nicht preisbereinigt. Weil Ferien und Arbeitstage die Monatswerte prägen, stellt das Statistische Bundesamt die bereinigte Veränderung zum Vormonat an den Anfang seiner Meldung.
Die deutsche Ausfuhr lag im August 2026 mit 123,4 Milliarden Euro um 7,0 Prozent über dem August 2025, ohne Kalender- und Saisonbereinigung (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 356 vom 8. Oktober 2026, Tabelle 51000-0002).
Um Kalender und Saison bereinigt sank die Ausfuhr im August um 0,8 Prozent auf 137,6 Milliarden Euro, die Einfuhr stieg um 0,9 Prozent auf 118,1 Milliarden. Der Überschuss im Warenhandel schrumpfte damit auf 19,5 Milliarden Euro, nach 21,6 Milliarden im Juli.
Die meisten Waren gingen weiter in die Vereinigten Staaten, für 13,5 Milliarden Euro: 6,3 Prozent weniger als im Juli und 22,6 Prozent mehr als im August 2025. Aus China kamen 11,0 Prozent mehr Waren als im Vormonat, für 16,8 Milliarden Euro, mehr als aus jedem anderen Land.
Höher lag ein August nur 2022 und 2023
Ohne Bereinigung führte Deutschland im August Waren für 123,4 Milliarden Euro aus, 13,8 Prozent weniger als im Juli. Das ist die Regel: In 20 der 22 Jahre seit 2005 lag der August unter dem Juli. Unter allen Augustmonaten der Reihe brachten nur die von 2022 und 2023 mehr. Zusammengezählt lag die Ausfuhr von Januar bis August 2026 um 4,5 Prozent über den ersten acht Monaten 2025.
Die Bestellungen der Industrie fielen stärker als die Ausfuhr
Im selben August sank der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe bereinigt um 10,6 Prozent, während die Produktion im Produzierenden Gewerbe um 2,0 Prozent zulegte. Ob die Ausfuhr der nächsten Monate den Bestellungen folgt, zeigen diese Reihen nicht. Wie Ausfuhr und Einfuhr über Jahrzehnte verliefen und wie viele Tonnen Waren die Grenze passieren, steht im Dossier zum Außenhandel.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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