Pressemitteilung
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Todesursachen 2025: 1,5 Prozent weniger Herz-Kreislauf-Todesfälle
Die Zahl sinkt das dritte Jahr in Folge, bei Herzinfarkten besonders deutlich. Herz und Kreislauf bleiben trotzdem die häufigste Todesursache.
Frankfurt am Main, 9. Oktober 2026
Die Todesursachenstatistik wertet jede Todesbescheinigung nach der Krankheit aus, die zum Tod geführt hat. Zu den Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen Herzinfarkt und Herzschwäche ebenso wie Schlaganfall und Hirnblutung.
In Deutschland starben 2025 334.065 Menschen an Krankheiten des Kreislaufsystems, 1,5 Prozent weniger als 2024 (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 363 vom 9. Oktober 2026, Tabelle 23211-0001).
Damit geht ein Drittel aller Todesfälle auf Krankheiten des Kreislaufsystems zurück. Gegenüber 2022 sank die Zahl um 6,7 Prozent, stärker als die der Sterbefälle insgesamt mit 5,6 Prozent. An Herzinfarkten starben 15,2 Prozent weniger Menschen als 2022, bei Menschen zwischen achtzig und fünfundachtzig Jahren sogar 30,6 Prozent weniger. Krebs blieb mit 228.829 Toten die zweithäufigste Ursache, 0,7 Prozent weniger als im Vorjahr.
Nur 2019 starben weniger Menschen an Herz und Kreislauf
Damals waren es 331.211. Danach stieg die Zahl drei Jahre lang, bis auf 358.219 im Jahr 2022; bei den Herzinfarkten kehrte sich der Trend laut Amt erst in jenem Jahr um. Den Höchststand erreichte die Reihe 1981 mit 505.229 Toten. Seit 1980 ist die Zahl um ein Drittel gesunken.
Die Pandemie verschwindet aus der Todesursachenstatistik
An Covid-19 starben 2025 noch 4.534 Menschen, 61,8 Prozent weniger als 2024 und ein Bruchteil der 70.759 Toten von 2021. Insgesamt starben 1,01 Millionen Menschen, so wenige wie seit 2020 nicht. Die Gesundheitsausgaben stiegen 2024 um 7,6 Prozent auf 538,2 Milliarden Euro. Ob weniger Herzinfarkte tödlich enden, weil vorgebeugt, schneller behandelt oder die Pandemie überstanden wurde, zeigen diese Zahlen nicht. Die langen Reihen zu Krebs, Kreislauf und Covid-19 stehen im Dossier Todesursachen 2026.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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