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Importpreise im September 2026: 10,4 Prozent über dem Vorjahr

Der Index der Einfuhrpreise liegt wieder über dem der Ausfuhrpreise, zum ersten Mal seit März 2023. Den Ausschlag geben Energie und Metalle.

Frankfurt am Main, 30. Oktober 2026

Der Index der Einfuhrpreise misst, was Unternehmen in Deutschland für Waren aus dem Ausland vertraglich bezahlen, ohne Steuern und Zölle. Verglichen wird mit dem Vorjahresmonat, das Jahr 2021 ist gleich 100 gesetzt.

Die Einfuhrpreise in Deutschland lagen im September 2026 um 10,4 Prozent über dem Vorjahresmonat, der Index stand bei 122,2 Punkten auf der Basis 2021 = 100 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 61411-0002).

Im August hatte der Abstand zum Vorjahr bei 8,3 Prozent gelegen, im Juli bei 6,8 Prozent; nach Angaben des Bundesamtes war es der stärkste Anstieg seit November 2022. Gegenüber dem August stiegen die Einfuhrpreise um 2,1 Prozent. Den größten Anteil hatte Energie, die 61,8 Prozent mehr kostete als ein Jahr zuvor, Erdöl verteuerte sich binnen eines Monats um 18,5 Prozent. Das Amt führt das auf den Krieg im Nahen Osten zurück. Ohne Energie lagen die Einfuhrpreise 5,5 Prozent über dem Vorjahr; besonders teurer waren Metalle, Kupfer und Halbzeug daraus um 37,9 Prozent.

Die Einfuhrpreise stehen so hoch wie seit Oktober 2022 nicht

Höher als bei 122,2 Punkten stand der Index zuletzt im Oktober 2022. Ein Jahr zuvor lag er bei 110,7 Punkten; 9,4 Punkte kamen seit Februar 2026 hinzu. Zum Höchststand der Reihe fehlen trotzdem 6,4 Punkte, im August 2022 stand sie bei 128,6.

Für die Ausfuhr bekommt Deutschland weniger Einfuhr

Die Ausfuhrpreise lagen 5,3 Prozent über dem September 2025, bei 121,3 Punkten, dem höchsten Wert seit Beginn der Reihe. Im September 2025 lag ihr Index noch 4,5 Punkte über dem der Einfuhrpreise, im September 2026 liegt er 0,9 Punkte darunter. Gemessen an den Preisen tauscht Deutschland seine Waren damit ungünstiger gegen Einfuhren als im Basisjahr 2021. Auf den folgenden Stufen steigen die Preise langsamer: Großhandelspreise 8,7 Prozent, Erzeugerpreise gewerblicher Produkte 6,7 Prozent, Verbraucherpreise 3,3 Prozent über dem September 2025. Wie die Stufen über die Jahre zueinander stehen, zeigt das Dossier zu den Außenhandelspreisen.

Verantwortlich für diese Mitteilung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

105 110 115 120 125 130 122,2 Oktober 2021: 106 Indexpunkte (2021=100) November 2021: 108,2 Indexpunkte (2021=100) Dezember 2021: 109,6 Indexpunkte (2021=100) Januar 2022: 112,7 Indexpunkte (2021=100) Februar 2022: 113,7 Indexpunkte (2021=100) März 2022: 119,8 Indexpunkte (2021=100) April 2022: 121,4 Indexpunkte (2021=100) Mai 2022: 122,7 Indexpunkte (2021=100) Juni 2022: 122,9 Indexpunkte (2021=100) Juli 2022: 125,1 Indexpunkte (2021=100) August 2022: 128,6 Indexpunkte (2021=100) September 2022: 127,3 Indexpunkte (2021=100) Oktober 2022: 125,3 Indexpunkte (2021=100) November 2022: 121,5 Indexpunkte (2021=100) Dezember 2022: 120,1 Indexpunkte (2021=100) Januar 2023: 118,7 Indexpunkte (2021=100) Februar 2023: 117,2 Indexpunkte (2021=100) März 2023: 116,1 Indexpunkte (2021=100) April 2023: 114,6 Indexpunkte (2021=100) Mai 2023: 113,2 Indexpunkte (2021=100) Juni 2023: 112,3 Indexpunkte (2021=100) Juli 2023: 111,6 Indexpunkte (2021=100) August 2023: 112 Indexpunkte (2021=100) September 2023: 113,3 Indexpunkte (2021=100) Oktober 2023: 113,4 Indexpunkte (2021=100) November 2023: 112,8 Indexpunkte (2021=100) Dezember 2023: 111,7 Indexpunkte (2021=100) Januar 2024: 111,7 Indexpunkte (2021=100) Februar 2024: 111,5 Indexpunkte (2021=100) März 2024: 111,9 Indexpunkte (2021=100) April 2024: 112,7 Indexpunkte (2021=100) Mai 2024: 112,7 Indexpunkte (2021=100) Juni 2024: 113,1 Indexpunkte (2021=100) Juli 2024: 112,6 Indexpunkte (2021=100) August 2024: 112,2 Indexpunkte (2021=100) September 2024: 111,8 Indexpunkte (2021=100) Oktober 2024: 112,5 Indexpunkte (2021=100) November 2024: 113,5 Indexpunkte (2021=100) Dezember 2024: 113,9 Indexpunkte (2021=100) Januar 2025: 115,2 Indexpunkte (2021=100) Februar 2025: 115,5 Indexpunkte (2021=100) März 2025: 114,3 Indexpunkte (2021=100) April 2025: 112,3 Indexpunkte (2021=100) Mai 2025: 111,5 Indexpunkte (2021=100) Juni 2025: 111,5 Indexpunkte (2021=100) Juli 2025: 111 Indexpunkte (2021=100) August 2025: 110,5 Indexpunkte (2021=100) September 2025: 110,7 Indexpunkte (2021=100) Oktober 2025: 110,9 Indexpunkte (2021=100) November 2025: 111,4 Indexpunkte (2021=100) Dezember 2025: 111,3 Indexpunkte (2021=100) Januar 2026: 112,5 Indexpunkte (2021=100) Februar 2026: 112,8 Indexpunkte (2021=100) März 2026: 116,9 Indexpunkte (2021=100) April 2026: 118,3 Indexpunkte (2021=100) Mai 2026: 119,1 Indexpunkte (2021=100) Juni 2026: 118,3 Indexpunkte (2021=100) Juli 2026: 118,5 Indexpunkte (2021=100) August 2026: 119,7 Indexpunkte (2021=100) September 2026: 122,2 Indexpunkte (2021=100) Oktober 2021 Juli 2022 Juli 2023 Juli 2024 Juli 2025 September 2026 Statistisches Bundesamt, Tabelle 61411-0002 © statistik-de.de
Wie entwickeln sich die Preise für eingeführte Waren Monat für Monat? Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 61411-0002.

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Häufige Fragen

Was messen die Importpreise?

Der Index der Einfuhrpreise erfasst die Preise, die Unternehmen in Deutschland laut Vertrag für Waren aus dem Ausland zahlen. Steuern und Zölle fließen nicht ein. Verglichen wird in der Regel mit demselben Monat des Vorjahres.

Warum sind die Importpreise so stark gestiegen?

Vor allem wegen der Energie. Erdöl, Erdgas, Strom und Mineralölerzeugnisse verteuerten sich nach Angaben des Bundesamtes infolge des Kriegs im Nahen Osten stark. Ohne Energie fiel der Anstieg deutlich kleiner aus.

Was bedeutet es, wenn die Einfuhrpreise über den Ausfuhrpreisen liegen?

Beide Indizes stehen im Jahr 2021 bei 100. Liegt der Einfuhrindex höher, haben sich eingeführte Waren seitdem stärker verteuert als ausgeführte. Für dieselbe Ausfuhr bekommt Deutschland gemessen an den Preisen weniger Einfuhr als 2021.

Quelle und Zitiervorschlag Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabellen 61411-0002, 61421-0002, 61281-0002, 61241-0002, 61111-0002, Datenstand 30.10.2026 / 08:48:06. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Anlass war die Mitteilung des Bundesamtes vom 30. Oktober 2026: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/10/PD26_379_614.html Zahlen ohne Tabellenangabe stammen aus dieser Mitteilung des Bundesamtes. Der Text dieser Mitteilung darf gekürzt, umgestellt und umgeschrieben werden. Eine Rückfrage ist nicht nötig. Bleibt die Zahl im Text, gehört die Tabellennummer dazu.