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Urlaubspreise April 2026: Spanien 22 Prozent günstiger als Deutschland

In Nordmazedonien und Bulgarien kosten Restaurant und Hotel etwa die Hälfte. In den meisten Nachbarländern zahlen Urlauber mehr als zu Hause.

Frankfurt am Main, 8. Juni 2026

Verglichen wird das Preisniveau für dieselben Gaststätten- und Hoteldienstleistungen in anderen Ländern mit dem in Deutschland. Wer hier für Essen und Übernachtung 100 Euro zahlt, zahlte in Spanien im April im Schnitt 78 Euro.

Restaurant- und Hoteldienstleistungen kosteten im April 2026 in Spanien 22 Prozent weniger als in Deutschland (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. N037 vom 8. Juni 2026).

Am günstigsten unter den ausgewählten Urlaubsländern war es im April 2026 in Nordmazedonien mit 52 Prozent und in Bulgarien mit 47 Prozent unter dem deutschen Niveau. Montenegro lag 39 Prozent darunter, Portugal 30 Prozent. Malta, Zypern und Griechenland lagen 18 bis 20 Prozent darunter, Kroatien 9 und Italien 2 Prozent weniger.

Die Nachbarn sind meist teurer

In Tschechien zahlten Reisende aus Deutschland 30 Prozent weniger, in Polen 12 und in Frankreich 4 Prozent. Österreich lag 1 Prozent über dem deutschen Niveau, Belgien 13 und die Niederlande 14 Prozent. Am teuersten waren Dänemark mit 29 und die Schweiz mit 49 Prozent mehr, im Norden auch Norwegen und Island.

Deutschland selbst bleibt gefragt

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland zählten 2025 0,3 Prozent mehr Übernachtungen als 2024, so viele wie nie zuvor. Ob günstigere Ziele im Süden Gäste abziehen, zeigt der Vergleich der Preisniveaus nicht. Wie sich Übernachtungen und Herkunft der Gäste entwickeln, steht im Dossier zum Tourismus.

Verantwortlich für diese Mitteilung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

Übernachtungen in Deutschland, 1992 bis 2025 Übernachtungen in Deutschland, 1992 bis 2025 Übernachtungen je Jahr 0 100 Mio. 200 Mio. 300 Mio. 400 Mio. 500 Mio. 1992: 318.444.233 Übernachtungen 1993: 312.079.450 Übernachtungen 1994: 314.226.500 Übernachtungen 1995: 323.662.216 Übernachtungen 1996: 321.245.058 Übernachtungen 1997: 308.322.608 Übernachtungen 1998: 314.411.422 Übernachtungen 1999: 329.365.467 Übernachtungen 2000: 347.423.487 Übernachtungen 2001: 347.444.386 Übernachtungen 2002: 338.522.190 Übernachtungen 2003: 338.414.229 Übernachtungen 2004: 338.722.986 Übernachtungen 2005: 343.924.743 Übernachtungen 2006: 351.184.690 Übernachtungen 2007: 361.846.064 Übernachtungen 2008: 369.545.051 Übernachtungen 2009: 368.689.667 Übernachtungen 2010: 380.275.462 Übernachtungen 2011: 393.177.102 Übernachtungen 2012: 407.202.952 Übernachtungen 2013: 411.863.194 Übernachtungen 2014: 424.055.900 Übernachtungen 2015: 436.215.153 Übernachtungen 2016: 447.271.335 Übernachtungen 2017: 459.444.606 Übernachtungen 2018: 478.040.637 Übernachtungen 2019: 495.615.855 Übernachtungen 2020: 302.313.980 Übernachtungen 2021: 310.201.871 Übernachtungen 2022: 450.706.650 Übernachtungen 2023: 487.109.543 Übernachtungen 2024: 496.031.775 Übernachtungen 2025: 497.411.242 Übernachtungen497.411.242 1995 2000 2005 2010 2015 2020 2025 Statistisches Bundesamt, Tabelle 45412-0001, Stand 14.10.2026 / 08:53:12. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0 © statistik-de.de
Übernachtungen 2025: ein Rekord, der kaum noch wächst Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 45412-0001.

Material zu dieser Mitteilung

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Häufige Fragen

Wo ist Urlaub am günstigsten?

Unter den verglichenen Ländern in Nordmazedonien und Bulgarien. Dort kosteten Restaurant und Hotel im April 2026 etwa halb so viel wie in Deutschland.

Ist Urlaub in Österreich teurer als in Deutschland?

Leicht, um 1 Prozent im April 2026. Deutlich teurer waren die Niederlande, Dänemark und die Schweiz.

Quelle und Zitiervorschlag Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 45412-0001, Datenstand 09.09.2026 / 11:47:50. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Anlass war die Mitteilung des Bundesamtes vom 8. Juni 2026: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/06/PD26_N037_61621.html Zahlen ohne Tabellenangabe stammen aus dieser Mitteilung des Bundesamtes. Der Text dieser Mitteilung darf gekürzt, umgestellt und umgeschrieben werden. Eine Rückfrage ist nicht nötig. Bleibt die Zahl im Text, gehört die Tabellennummer dazu.