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Junge Erwachsene 2025: 10,0 Prozent ohne Job oder Ausbildung

Deutschland liegt unter dem EU-Schnitt, aber der Anteil steigt seit Jahren. Zwei Drittel der Betroffenen suchen keine Arbeit, oft wegen Betreuung oder Krankheit.

Frankfurt am Main, 17. August 2026

NEET steht für junge Menschen, die weder in Beschäftigung noch in Ausbildung oder Weiterbildung sind. Die Daten stammen von Eurostat und sind zwischen den EU-Staaten vergleichbar.

10,0 Prozent der 20- bis 24-Jährigen in Deutschland waren 2025 weder in Beschäftigung noch in Aus- oder Weiterbildung, im EU-Schnitt 12,9 Prozent (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. N058 vom 17. August 2026).

2022 waren 8,8 Prozent dieser Altersgruppe in Deutschland betroffen, seither stieg der Anteil Jahr für Jahr. Im EU-Schnitt lag er 2025 bei 12,9 Prozent, am niedrigsten in den Niederlanden mit 5,6, am höchsten in Rumänien mit 22,8 Prozent. Junge Frauen sind in Deutschland etwas häufiger betroffen als junge Männer, junge Menschen in größeren Städten häufiger als auf dem Land.

Die meisten suchen keine Arbeit

Nach dem nationalen Bildungsbericht für 2024 waren 25 Prozent der Betroffenen auf Arbeitssuche, 66 Prozent standen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Unter ihnen nannten 20 Prozent Betreuungspflichten als Grund, 18 Prozent gesundheitliche Einschränkungen und 17 Prozent die Bildung, etwa das Warten auf einen Studienplatz.

Ein Arbeitsmarkt, der weniger aufnimmt

Die Erwerbslosenquote lag im Juni 2026 bei 4,1 Prozent, und 2025 wurden 2,8 Prozent weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Jahr davor. Ob die steigende NEET-Quote daraus folgt, zeigen diese Reihen nicht. Wie sich der Ausbildungsmarkt entwickelt, steht im Dossier zur Ausbildung.

Verantwortlich für diese Mitteilung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

Häufige Fragen

Was bedeutet NEET?

Not in Employment, Education or Training: junge Menschen, die weder arbeiten noch in einer Aus- oder Weiterbildung sind.

Wie steht Deutschland im EU-Vergleich da?

Besser als der Durchschnitt. Am niedrigsten ist der Anteil in den Niederlanden, am höchsten in Rumänien, Bulgarien und Frankreich.

Quelle und Zitiervorschlag Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabellen 13231-0001, 21211-0004, Datenstand 30.09.2026 / 08:43:07. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Anlass war die Mitteilung des Bundesamtes vom 17. August 2026: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/08/PD26_N058_21.html Zahlen ohne Tabellenangabe stammen aus dieser Mitteilung des Bundesamtes. Der Text dieser Mitteilung darf gekürzt, umgestellt und umgeschrieben werden. Eine Rückfrage ist nicht nötig. Bleibt die Zahl im Text, gehört die Tabellennummer dazu.