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Geschlechterverhältnis 2025: 912 junge Frauen je tausend Männer

Bei den Jüngeren sind die Männer in der Überzahl, bei den Älteren die Frauen. Im Osten ist der Männerüberschuss unter jungen Erwachsenen am größten.

Frankfurt am Main, 31. August 2026

Gezählt wird, wie viele Frauen auf tausend Männer kommen, getrennt nach Altersgruppen und Ländern, zum Jahresende 2025. Grundlage ist die Fortschreibung des Bevölkerungsstands.

Unter den 18- bis 29-Jährigen in Deutschland kamen zum Jahresende 2025 auf tausend Männer 912 Frauen (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. N060 vom 31. August 2026).

Bei Kindern und Jugendlichen kamen 947 Mädchen auf tausend Jungen, in den Jahrgängen von 30 bis 49 Jahren 969 Frauen auf tausend Männer. Das Amt nennt zwei Gründe für den Männerüberschuss der Jüngeren: Es werden etwas mehr Jungen als Mädchen geboren, und etwas mehr Männer als Frauen sind nach Deutschland eingewandert. Ab 50 kehrt sich das Verhältnis um; bei den Menschen im Rentenalter kamen 1.260 Frauen auf tausend Männer.

Im Osten fehlen jungen Männern die Frauen

Unter jungen Erwachsenen war der Männerüberschuss in Sachsen-Anhalt mit 856 Frauen je tausend Männer am größten, gefolgt von Brandenburg und Thüringen. In der Altersgruppe von 50 bis 64 Jahren gab es nur noch in den fünf östlichen Flächenländern mehr Männer; das Amt führt das auch auf die Abwanderung junger Frauen nach Westen nach 1991 zurück. Insgesamt kamen bundesweit 1.027 Frauen auf tausend Männer, in Schleswig-Holstein 1.044.

Die längere Lebenserwartung macht die Älteren weiblich

Frauen leben im Schnitt länger: Im Dreijahresmittel 2023/25 lag ihre Lebenserwartung bei 83,43 Jahren. Wie sich Bevölkerung und Altersaufbau verändern, steht im Dossier zum Bevölkerungsstand.

Verantwortlich für diese Mitteilung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

Bevölkerung in Deutschland, 1990 bis 2025 Bevölkerung in Deutschland, 1990 bis 2025 Einwohner je Jahr 0 20 Mio. 40 Mio. 60 Mio. 80 Mio. 100 Mio. 1990: 79.753.227 Einwohner 1991: 80.274.564 Einwohner 1992: 80.974.632 Einwohner 1993: 81.338.093 Einwohner 1994: 81.538.603 Einwohner 1995: 81.817.499 Einwohner 1996: 82.012.162 Einwohner 1997: 82.057.379 Einwohner 1998: 82.037.011 Einwohner 1999: 82.163.475 Einwohner 2000: 82.259.540 Einwohner 2001: 82.440.309 Einwohner 2002: 82.536.680 Einwohner 2003: 82.531.671 Einwohner 2004: 82.500.849 Einwohner 2005: 82.437.995 Einwohner 2006: 82.314.906 Einwohner 2007: 82.217.837 Einwohner 2008: 82.002.356 Einwohner 2009: 81.802.257 Einwohner 2010: 81.751.602 Einwohner 2011: 80.327.900 Einwohner 2012: 80.523.746 Einwohner 2013: 80.767.463 Einwohner 2014: 81.197.537 Einwohner 2015: 82.175.684 Einwohner 2016: 82.521.653 Einwohner 2017: 82.792.351 Einwohner 2018: 83.019.213 Einwohner 2019: 83.166.711 Einwohner 2020: 83.155.031 Einwohner 2021: 83.237.124 Einwohner 2022: 83.118.501 Einwohner 2023: 83.456.045 Einwohner 2024: 83.577.140 Einwohner83.577.140 2025: 83.467.117 Einwohner83.467.117 1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020 2025 Statistisches Bundesamt, Tabelle 12411-0001, Stand 02.10.2026 / 19:19:25. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0 © statistik-de.de
Einwohnerzahl Deutschland 2025: 110.023 Menschen weniger als im Jahr davor Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 12411-0001.

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Häufige Fragen

Leben in Deutschland mehr Frauen oder mehr Männer?

Mehr Frauen, vor allem in den älteren Altersgruppen. Bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind die Männer in der Überzahl.

Warum gibt es mehr junge Männer als junge Frauen?

Es werden etwas mehr Jungen als Mädchen geboren, und es sind etwas mehr Männer als Frauen eingewandert. Im Osten kommt die Abwanderung junger Frauen nach 1991 hinzu.

Quelle und Zitiervorschlag Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabellen 12411-0001, 12621-0002, Datenstand 20.09.2026 / 11:28:29. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Anlass war die Mitteilung des Bundesamtes vom 31. August 2026: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/08/PD26_N060_12.html Zahlen ohne Tabellenangabe stammen aus dieser Mitteilung des Bundesamtes. Der Text dieser Mitteilung darf gekürzt, umgestellt und umgeschrieben werden. Eine Rückfrage ist nicht nötig. Bleibt die Zahl im Text, gehört die Tabellennummer dazu.