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Durchschnittsalter Landgemeinden Ende 2025: 46,8 Jahre

Je ländlicher eine Gemeinde, desto schneller ist sie seit 2011 gealtert. Die Großstädte sind fast so jung geblieben, wie sie waren.

Frankfurt am Main, 1. Oktober 2026

Das Amt hat für mehr als zehntausend Gemeinden ausgewertet, wie alt ihre Einwohner im Schnitt sind, zum Jahresende 2011 und 2025, sortiert nach dem Stadt- und Gemeindetyp des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Die Zahlen stammen aus der Bevölkerungsfortschreibung.

Die Einwohner der Landgemeinden in Deutschland waren Ende 2025 im Durchschnitt 46,8 Jahre alt, nach 44,3 Jahren Ende 2011 (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. N067 vom 1. Oktober 2026).

In den Landgemeinden stieg das Durchschnittsalter seit 2011 um 2,5 Jahre, von 44,3 Jahren. In den Kleinstädten waren es 2,2 Jahre, auf 46,3, in den Mittelstädten 1,6 Jahre, auf 45,4. Die Großstädte alterten nur um 0,3 Jahre, von 43,2 auf 43,5 Jahre. Für ganz Deutschland stieg der Wert von 43,9 auf 45,0 Jahre.

Hamburg ist am jüngsten, Sachsen-Anhalt am ältesten

Unter den Ländern hatte Hamburg Ende 2025 mit 42,3 Jahren die jüngste Bevölkerung, vor Berlin mit 42,8 und Bremen mit 43,2 Jahren. Am ältesten war Sachsen-Anhalt mit 48,4 Jahren, vor Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen. Mecklenburg-Vorpommern alterte seit 2011 am stärksten, um 2,5 Jahre; in Bremen sank das Durchschnittsalter um 0,7 Jahre.

Weniger Geburten, ein Land, das schrumpft

Ende 2025 lebten in Deutschland 83.467.117 Menschen, 110.023 weniger als ein Jahr zuvor. Geboren wurden 2025 654.241 Kinder, 22.876 weniger als 2024. Abwanderung junger Menschen in die Städte und weniger Geburten kämen als Erklärung dafür infrage, dass das Land schneller altert als die Stadt; ob es so ist und welche von beiden in einer Gemeinde überwiegt, zeigen diese Zahlen nicht. Die Bevölkerung nach Alter und Ländern steht im Dossier Bevölkerungsstand 2026.

Verantwortlich für diese Mitteilung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

0 20 Mio. 40 Mio. 60 Mio. 80 Mio. 100 Mio. 1990: 79.753.227 Einwohner 1991: 80.274.564 Einwohner 1992: 80.974.632 Einwohner 1993: 81.338.093 Einwohner 1994: 81.538.603 Einwohner 1995: 81.817.499 Einwohner 1996: 82.012.162 Einwohner 1997: 82.057.379 Einwohner 1998: 82.037.011 Einwohner 1999: 82.163.475 Einwohner 2000: 82.259.540 Einwohner 2001: 82.440.309 Einwohner 2002: 82.536.680 Einwohner 2003: 82.531.671 Einwohner 2004: 82.500.849 Einwohner 2005: 82.437.995 Einwohner 2006: 82.314.906 Einwohner 2007: 82.217.837 Einwohner 2008: 82.002.356 Einwohner 2009: 81.802.257 Einwohner 2010: 81.751.602 Einwohner 2011: 80.327.900 Einwohner 2012: 80.523.746 Einwohner 2013: 80.767.463 Einwohner 2014: 81.197.537 Einwohner 2015: 82.175.684 Einwohner 2016: 82.521.653 Einwohner 2017: 82.792.351 Einwohner 2018: 83.019.213 Einwohner 2019: 83.166.711 Einwohner 2020: 83.155.031 Einwohner 2021: 83.237.124 Einwohner 2022: 83.118.501 Einwohner 2023: 83.456.045 Einwohner 2024: 83.577.140 Einwohner83.577.140 2025: 83.467.117 Einwohner83.467.117 31. Dezember 1990 31. Dezember 2000 31. Dezember 2010 31. Dezember 2025 Statistisches Bundesamt, Tabelle 12411-0001 © statistik-de.de
Wie viele Menschen leben in Deutschland? Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 12411-0001.

Material zu dieser Mitteilung

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Häufige Fragen

Wie alt sind die Menschen in Deutschland im Durchschnitt?

Ende 2025 im Schnitt 45,0 Jahre, gut ein Jahr mehr als 2011.

Welches Bundesland hat die jüngste Bevölkerung?

Hamburg, mit 42,3 Jahren im Durchschnitt.

Warum altern Landgemeinden schneller?

Die Zahlen zeigen nur das Ergebnis, nicht die Gründe. Abwanderung junger Menschen in die Städte und weniger Geburten sind zwei mögliche Ursachen.

Quelle und Zitiervorschlag Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabellen 12411-0001, 12612-0001, Datenstand 20.09.2026 / 11:28:29. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Anlass war die Mitteilung des Bundesamtes vom 1. Oktober 2026: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/10/PD26_N067_12.html Zahlen ohne Tabellenangabe stammen aus dieser Mitteilung des Bundesamtes. Der Text dieser Mitteilung darf gekürzt, umgestellt und umgeschrieben werden. Eine Rückfrage ist nicht nötig. Bleibt die Zahl im Text, gehört die Tabellennummer dazu.