Pressemitteilung
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Bauland kostet 160,39 Euro je Quadratmeter, so viel wie nie
Der zweite Anstieg in Folge, und der höchste Wert der Reihe. Sie umfasst allerdings erst fünf Jahre.
Frankfurt am Main, 3. August 2026
Gemessen wird der durchschnittliche Kaufwert für Bauland aller Arten in Deutschland, gerechnet je Quadratmeter über die Kaufverträge eines Jahres. Wo dieses Land liegt, führt die Reihe nicht mit.
Ein Quadratmeter Bauland kostete in Deutschland 2025 im Durchschnitt 160,39 Euro, 12,6 Prozent mehr als im Vorjahr (Statistisches Bundesamt, Tabelle 61511-0010).
Sie beginnt 2021 bei 148,84 Euro je Quadratmeter. Danach fiel der Kaufwert zwei Jahre lang, bis 2023 auf 127,07 Euro, den niedrigsten Wert. Seither steigt er wieder, und der Stand von 2025 liegt 26,2 Prozent über diesem Tiefpunkt. Über die ganze Reihe gerechnet bleibt ein Plus von 7,8 Prozent.
Zwei Anstiege ergeben noch keinen Trend
Eine Reihe mit fünf Werten trägt keine Aussage über eine Entwicklung. Sie zeigt eine Bewegung und sagt, wo der Wert für 2025 im Verhältnis zu vier anderen steht. Dass der Kaufwert erst zwei Jahre fiel und dann zwei Jahre stieg, ist ein Richtungswechsel. Für einen Trendbruch müsste es zuerst einen Trend geben.
Ein Durchschnitt über sehr verschiedene Lagen
Der Kaufwert ist ein Bundesdurchschnitt über Grundstücke in Ballungsräumen und auf dem Land, in Innenstädten und an Ortsrändern. Was ein Quadratmeter tatsächlich kostet, hängt davon ab, wo er liegt, und diese Unterscheidung führt die Reihe nicht. Sie beantwortet deshalb nicht die Frage, was ein Bauplatz kostet, sondern nur die Frage nach der Richtung.
Bauland verteuert sich schneller als Häuser
Gegenüber 2024 stieg der Kaufwert um 12,6 Prozent, die Häuserpreise um 3,2 Prozent, die Verbraucherpreise um 2,2 Prozent. Der Boden verteuert sich damit schneller als das, was auf ihm steht, und beides schneller als die Lebenshaltung. Für Haushalte, die bauen wollen, wird der Grund zum größeren Posten; was das für ihre Finanzierung heißt, hängt an Einkommen und Zinsen, die diese Reihen nicht führen.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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