Pressemitteilung
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Kurzarbeit Februar 2026: 501.845 Kurzarbeiter, weniger als 2025
Nach zwei Wintern mit mehr Kurzarbeit geht die Zahl zurück. Sie liegt aber noch über den Februarwerten von 2023 und 2024.
Frankfurt am Main, 28. August 2026
Gezählt sind die Menschen, die tatsächlich kurzgearbeitet haben und für die ihr Betrieb das mit der Bundesagentur für Arbeit abgerechnet hat. Weil diese Abrechnung Monate dauert, reicht die Reihe erst bis Februar; verglichen wird mit dem Februar des Vorjahres.
Im Februar 2026 haben in Deutschland 501.845 Menschen kurzgearbeitet, weniger als im Februar 2025 (Bundesagentur für Arbeit, veröffentlicht vom Statistischen Bundesamt in Tabelle 13211-0002).
Gegenüber Februar 2025 sind es 80.226 Kurzarbeiter weniger, ein Rückgang um 13,8 Prozent. Zum Vormonat hat sich wenig bewegt, im Januar waren es 498.477.
Der Februar ist ein Wintermonat, und das sieht man der Reihe an. Im August 2025 arbeiteten 179.166 Menschen kurz. Im Winter kommt die Saison-Kurzarbeit hinzu, mit der vor allem der Bau Frost und Schnee überbrückt, und die Zahl steigt jeden Winter deutlich an.
Die Kurzarbeit liegt weit unter dem Pandemiewinter 2021
Den höchsten Februarwert der Reihe brachte 2021 mit 3.766.158 Kurzarbeitern, den höchsten Wert überhaupt der April 2020 mit 6.006.765. Im Februar 2019, vor der Pandemie, waren es 309.540. Nach der Pandemie fiel der Februar 2023 auf 441.113, danach stieg die Zahl zwei Winter hintereinander.
Weniger Kurzarbeiter, aber mehr Betriebe mit Kurzarbeit
Die Zahl der Betriebe, die kurzarbeiten ließen, stieg im selben Zeitraum leicht, auf 54.923. Weniger Menschen verteilen sich also auf mehr Betriebe, im Schnitt trifft die Kurzarbeit den einzelnen Betrieb schwächer als vor einem Jahr. Was Betriebe seit März angekündigt haben, steht in dieser Reihe noch nicht. Die Kurzarbeit im Jahresschnitt seit 1991 liegt im Dossier Arbeitslosigkeit 2026.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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