Pressemitteilung
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Schule: 8.914.150 Schülerinnen und Schüler, fünfter Anstieg
Seit 2019 sind die Einschulungsjahrgänge deutlich gewachsen, das passt zum Anstieg der Schülerzahl. 2024 ging ihre Zahl erstmals seit 2015 leicht zurück.
Frankfurt am Main, 26. Mai 2026
Gezählt werden Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen. Dieselbe Erhebung führt die Schulanfänger und die Absolventen, und beide beantworten eine andere Frage als die Gesamtzahl.
An allgemeinbildenden Schulen in Deutschland lernten 2024 insgesamt 8.914.150 Schülerinnen und Schüler, 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr (Statistisches Bundesamt, Tabelle 21111-0001).
Den höchsten Wert der Reihe brachte 1998 mit 10.107.641 Schülerinnen und Schülern. Von da an ging es zwanzig Jahre lang bergab, bis 2019 auf 8.326.884, den niedrigsten Wert. Über die ganze Reihe gerechnet steht heute ein Minus von 11,8 Prozent: Der Wiederanstieg der letzten Jahre hat erst einen Teil des Verlorenen zurückgeholt.
Die Einschulungsjahrgänge wuchsen bis 2023 Jahr für Jahr
829.657 Kinder wurden 2024 eingeschult, 0,3 Prozent weniger als im Jahr davor. Ihr Höchstwert liegt im Jahr 2003 bei 843.813. Der Rückgang ist der erste seit 2015: Von 2016 bis 2023 war jeder Jahrgang größer als der davor, 2024 lag die Zahl 13,1 Prozent über 2019. Die wachsende Schülerzahl fällt also mit größeren Einschulungsjahrgängen zusammen; wie viel des Zuwachses aus ihnen kommt, zeigen diese Reihen nicht.
Bei den Abgängern liegt der Höchstwert zwanzig Jahre zurück
798.514 Absolventen und Abgänger verließen im Sommer 2024, am Ende des Schuljahres 2023/24, eine allgemeinbildende Schule. Der Höchstwert dieser Reihe stammt aus dem Schuljahr 2003/04, mit 986.317. Seit dem Schuljahr 2019/20, dem kleinsten Abgangsjahrgang der Reihe, ist die Zahl um 6,5 Prozent gestiegen. Die drei Größen lassen sich nicht gegeneinander aufrechnen.
Mehr Schüler, weniger neue Ausbildungsverträge
Am Ende der Schulzeit wartet ein Ausbildungsmarkt, der schrumpft: 2024 wurden 475.059 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen, 1,0 Prozent weniger als im Jahr davor. Die Zahl der Erwerbspersonen lag im Dezember 2024 bei 44,4 Millionen, 1,2 Prozent über dem Vorjahresmonat. Ob die größeren Jahrgänge in den Schulen später in Ausbildung und Beruf ankommen, hängt an Übergängen, die diese Reihen nicht zeigen.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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