und blauen Wahlzetteln
von Christian Gasche · Taschenbuch, 16 Kapitel
Taschenbuch bei AmazonE-Book für KindleLeseprobe: der Prolog
Warum ein Land, das man mag, sich ändern muss
Im Mai 1860 antwortet der junge Tancredi auf Sizilien seinem Onkel mit einem Satz, den man seither zitiert, wo Reformen nur vorgeführt werden: Wenn wir wollen, dass alles bleibt, wie es ist, muss sich alles ändern. Bei Lampedusa ist das eine List. Der Autor zitiert den Satz andersherum.
Am Ende des Buches steht für ihn ein einfacher Satz: Er mag dieses Land, wegen seiner Ordnung, über die man sonst gern spottet. Das World Justice Project führt den Rechtsstaat 2025 auf Platz sechs von 143 Ländern. Nachts am Bahnhof fühlen sich nur 27 von 100 sicher, und im Juli 2026 hielten nur 17 von 100 den Staat für fähig, seine Aufgaben zu erfüllen.
Was sich ändern muss, damit bleibt, was in Jahrzehnten gebaut wurde, steht im Epilog, und es ist mehr, als uns lieb ist. Wer dieses Land liebt, muss es nach Ansicht des Autors nicht schönreden. Er muss es in Ordnung halten.
Wer macht das 2045? Ein Kind, das heute noch nicht hier ist, hängt dann seinen Ranzen an einen Haken, den jemand vorher montiert haben muss.
Im Juli 2026 hielten nur 17 von 100 Befragten den Staat für fähig, seine Aufgaben zu erfüllen; so steht es im Epilog von „Das gezählte Deutschland“.
Damit 2045 jemand pflegt, muss das Land einen größeren Teil derer, die kommen, selbst auswählen und vorher die Wohnungen bauen und die Ämter einrichten, die sie brauchen; wie, rechnet Kapitel 16 durch.
Die Nummern sind die Nummern im Buch. Datenstand des Buches: 16. Oktober 2026, 17:19 Uhr; den jüngsten Stand zeigen die Reihen oben. Die Links zu den Quellen werden regelmäßig geprüft, zuletzt am 19. Oktober 2026.
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