Pressemitteilung
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Nahrungsmittelausgaben 2023: 22 Prozent für Fleisch und Fisch
Brot, Milch und Eier folgen mit je einem Sechstel. Für Getränke geben die Haushalte zusätzlich Geld aus, fast die Hälfte davon für Alkohol.
Frankfurt am Main, 16. Juni 2026
Die Zahlen stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023, in der Haushalte aller Größen und Einkommen ihre Ausgaben aufschreiben. Es sind Durchschnittswerte über alle Haushalte, vom Single bis zur Großfamilie.
Die privaten Haushalte in Deutschland gaben 2023 im Schnitt 22 Prozent ihrer Ausgaben für Nahrungsmittel für Fleisch, Wurst, Fisch und Meeresfrüchte aus (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 204 vom 16. Juni 2026).
Im Schnitt 335 Euro im Monat gaben die Haushalte 2023 für Nahrungsmittel aus. Auf Fleisch und Wurst, Fisch und Meeresfrüchte entfiel mehr als ein Fünftel davon, auf Getreideerzeugnisse wie Brot, Reis und Nudeln sowie auf Milch, Molkereiprodukte und Eier je 17 Prozent. Gemüse und Kartoffeln kamen auf 14 Prozent, Obst und Nüsse auf 9 Prozent, Zucker und Süßwaren auf 8 Prozent.
Für Getränke kommen 75 Euro dazu
55 Prozent der Getränkeausgaben entfielen auf alkoholfreie Getränke, 45 Prozent auf alkoholische. Erfrischungsgetränke und Mineralwasser machten 24 Prozent aus, Wein 20 Prozent, Kaffee und Tee 19 Prozent, Bier 16 Prozent.
Teurere Lebensmittel im Jahr der Erhebung
Die Inflationsrate lag 2023 bei 5,9 Prozent, nach 6,9 Prozent im Jahr davor. Die Ausgaben der Haushalte spiegeln also Mengen und Preise zugleich; wie viel mehr sie für dieselben Lebensmittel bezahlten, trennt die Stichprobe nicht. Was die Erzeuger für Fleisch, Milch und Getreide bekommen, steht im Dossier zu den Agrarpreisen.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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