Pressemitteilung
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Lebenserwartung 2025: Frauen 83,6 Jahre, Männer 79,1 Jahre
Beide Geschlechter erreichen neue Höchstwerte und haben die Verluste der Coronajahre mehr als aufgeholt. Am längsten leben die Menschen in Baden-Württemberg.
Frankfurt am Main, 7. Juli 2026
Die Lebenserwartung bei Geburt gibt an, wie alt ein Neugeborenes im Schnitt würde, wenn die Sterblichkeit des Berichtsjahres sein ganzes Leben lang gälte. Sie ist eine Rechengröße über die Gegenwart, keine Vorhersage.
Die Lebenserwartung neugeborener Mädchen lag 2025 in Deutschland bei 83,6 Jahren, so hoch wie nie zuvor (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 236 vom 7. Juli 2026).
Gegenüber 2024 gewannen Frauen weniger als zwei Monate, Männer drei Monate. Seit 2022, dem Tief nach der Pandemie, sind es bei Frauen neun Monate, bei Männern fast 13. 65-jährige Frauen können statistisch mit 21,2 weiteren Jahren rechnen, Männer mit 18,2; bei den Männern ist auch das ein Höchstwert, die Frauen lagen 2019 mit 21,3 Jahren etwas höher.
Zwischen den Ländern liegen bis zu vier Jahre
Im Dreijahresmittel 2023/25 lebten Frauen in Baden-Württemberg mit 84,4 Jahren am längsten, im Saarland mit 82,0 am kürzesten. Bei Männern reicht die Spanne von 80,3 Jahren in Baden-Württemberg bis 76,4 in Sachsen-Anhalt. Für ganz Deutschland ergibt dieses Mittel 83,43 Jahre bei Frauen und 78,82 bei Männern.
Länger leben und trotzdem kaum weniger Sterbefälle
Gestorben sind 2025 in Deutschland 1.006.588 Menschen, 0,1 Prozent weniger als im Jahr davor. Ein Widerspruch ist das nicht: Eine ältere Bevölkerung hat mehr Sterbefälle, auch wenn jeder Einzelne im Schnitt länger lebt. Was das für die Zahl der Alten und die Jahre im Ruhestand heißt, steht im Dossier zu den Sterbefällen.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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