Sterbefälle 2025: Die Menschen sterben so spät wie nie seit 1990
Einordnung
0,1 Prozent weniger Sterbefälle als im Vorjahr: Nach dem Höchststand von 2022 hat sich die Zahl über dem Niveau aller Jahre vor der Pandemie eingependelt. Dahinter muss keine neue Krankheitswelle stehen. Eine alternde Bevölkerung zählt mehr Sterbefälle, auch wenn der Einzelne länger lebt. Die Zahl ist zugleich eine Hälfte der Bevölkerungsbilanz: Solange mehr Menschen sterben als geboren werden, wächst Deutschland nur noch durch Zuzug.
In Deutschland starben 2025 insgesamt 1.006.588 Menschen, weniger als im Höchststandjahr 2022 und mehr als in jedem Jahr vor der Pandemie (Statistisches Bundesamt, Tabelle 12613-0001, Stand 14.10.2026).
✓ Geprüft am 16.10.2026, ohne Beanstandung, 1 HinweisStatistisches Bundesamt, Sterbefallstatistik (12613)·Datenstand 14.10.2026 / 08:47:43
Prüfvermerk zu diesem Dossier
Die Zahlen dieses Dossiers stammen aus fünf
Tabellen unter
Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.
Der vollständige Prüflauf hat an diesen Stellen etwas gefunden:
fließtext: streng: 67.068, 352.347
Wie geprüft wird und was keine Maschine prüft, steht unter Methode.
1.006.588Gestorbene, Gestorbene 2025▼ −0,1 % zu 2024
1.066.341Höchststand 2022▼ −5,6 % bis heute
10,7Sterbefälle je 1.000 Einwohner, je Monat, September 2026▼ −1,8 % zum Vorjahresmonat
Frei zu lesenEinordnung, Leitgrafik und der Anfang des ersten Abschnitts. Dieser Teil kostet nichts und steht für sich.
Das vollständige Dossier · 16,00 €Fünf weitere Abschnitte, 10 Grafiken, 11 Datentabellen. Was darin steht
Freier TeilSie lesen den freien Teil dieses Dossiers.
Wer 2025 in Deutschland starb, war im Durchschnitt 79,91 Jahre alt, älter als in jedem Jahr seit 1990. Auf der anderen Seite der Bilanz stehen 654.241 Geburten im selben Jahr (Tabelle 12612-0001). Die Lücke zwischen beiden Zahlen hat sich seit 2019 mehr als verdoppelt, und sie schließt sich nicht, solange die großen Jahrgänge alt und die kleinen jung sind.
Die Reihe beginnt 1990 mit 921.445 Gestorbenen und fällt danach mit Schwankungen für mehr als ein Jahrzehnt, bis zu ihrem Tiefpunkt im Jahr 2004. Von da an steigt sie, zuerst langsam, von 2015 an schneller. In den drei Pandemiejahren kamen jeweils zwischen 3,9 und 4,9 Prozent hinzu, bis zum Höchststand 2022. Seither geht es abwärts, im vergangenen Jahr kaum noch, und der Abstand zur Zeit davor ist geblieben: 2025 starben 67.068 Menschen mehr als 2019, im letzten Jahr vor der Pandemie.
Die Reihe der Sterbefälle ist frei abrufbar, Jahr für Jahr seit 1990. Was sie nicht zeigt, trennt dieses Dossier heraus: wie sich die Sterbefälle auf Länder und Monate verteilen, wie viele Frauen und Männer starben, wie sich Sterbealter und Sterberate entwickelt haben und wie viele Jahre einem 65-Jährigen heute noch bleiben.
Gestorbene in Deutschland, 1990 bis 2025Gestorbene je JahrQuelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 12613-0001, Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0
Nordrhein-Westfalen zählt mehr als jeden fünften Sterbefall, und der Winter hebt die Rate
218.721 Menschen starben 2025 in Nordrhein-Westfalen, 21,7 Prozent aller Sterbefälle in Deutschland (Tabelle 12613-0010). Bayern folgt mit 144.069, Baden-Württemberg mit 117.525. Am unteren Ende steht Bremen mit 8.287. Diese Reihenfolge ist vor allem die der Einwohnerzahl.
Ende des freien Teils
Im vollständigen DossierGrafik: Gestorbene nach Bundesländern 2025Sie gehört zu dem Abschnitt, den Sie eben gelesen haben. Dazu kommen fünf weitere Abschnitte.
Das vollständige Dossier
16,00 €
Einmalig, ohne Abonnement.
Den Befund kennen Sie jetzt. Das vollständige Dossier zeigt, wer stirbt und wann: Frauen und Männer, das Sterbealter, die Rate ohne den Einfluss der Bevölkerungszahl, die Lebenserwartung im Alter, und was die großen Jahrgänge noch vor sich haben.
5weitere Abschnitte mit Einordnung
10weitere Grafiken
11Datentabellen als CSV
1PDF des ganzen Dossiers
Was Sie darin lesen
Die Fortsetzung des Abschnitts, den Sie eben gelesen habenGrafiken: Gestorbene nach Bundesländern 2025 · Sterbefälle je 1.000 Einwohner, je Monat · Gestorbene, je Monat
Mehr Frauen unter den Gestorbenen, und das ist kein WiderspruchGrafik: Gestorbene nach Geschlecht 2025
Später, aber nicht seltenerGrafik: Durchschnittliches Sterbealter, 1990 bis 2025
Die Rate rechnet die Bevölkerung heraus, das Alter nichtGrafik: Sterbefälle je 1.000 Einwohner, 1990 bis 2025
Männer holen bei der Lebenserwartung im Alter aufGrafiken: Fernere Lebenserwartung mit 65, Männer, 1991 bis 2023 · Fernere Lebenserwartung mit 65, Frauen, 1991 bis 2023 · Lebenserwartung neugeborener Jungen, 1991 bis 2023 · Lebenserwartung neugeborener Mädchen, 1991 bis 2023
Die großen Jahrgänge haben das hohe Alter noch vor sich
Was Sie mitnehmen
Sämtliche Werte als Tabelle auf der Seite und als 11 CSV-Dateien
Alle 11 Grafiken als SVG und PNG, in Druckauflösung
Das ganze Dossier als PDF
Fußnoten des Statistischen Bundesamtes im Klartext
Zitiervorschlag in vier Formaten, fertig zum Einsetzen
Farbtafel zum Umfärben auf die eigenen Hausfarben
Was der Kauf bedeutet
Einmal 16,00 €Der Betrag wird vom Guthaben abgebucht. Es gibt keine Kündigungsfrist, weil nichts weiterläuft.Zwölf Monate aktuellNeue Zahlen des Statistischen Bundesamtes ziehen wir zwölf Monate ab Kauf in Dossier und Dateien nach. Danach bleibt das Dossier in Ihrem Konto, wird aber nicht mehr aktualisiert. Ein weiteres Jahr kostet die Hälfte.NachprüfbarJede Zahl trägt ihre Tabellennummer. Was die Prüfung gefunden hat, steht im Prüfvermerk oben.
Sterben in Deutschland mehr Menschen, als geboren werden?
Ja. 2025 starben 352.347 Menschen mehr, als Kinder lebend zur Welt kamen. Ohne Wanderungsgewinne würde die Bevölkerung also schrumpfen (Statistisches Bundesamt, Tabellen 12613-0001 und 12612-0001, Stand 13.09.2026).
In welchem Jahr starben in Deutschland die meisten Menschen?
2022 mit 1.066.341 Gestorbenen, dem höchsten Wert seit Beginn der Reihe 1990. Seither ist die Zahl in jedem Jahr gesunken, zuletzt nur noch knapp (Statistisches Bundesamt, Tabelle 12613-0001, Stand 14.10.2026).
Warum sterben mehr Menschen, obwohl die Lebenserwartung steigt?
Weil die Bevölkerung altert. Die wenigsten Sterbefälle seit 1990 gab es 2004 mit 818.271; seither ist die Zahl um 23,0 Prozent gestiegen, während das durchschnittliche Sterbealter weiter stieg. Je mehr Menschen ein hohes Alter erreichen, desto mehr sterben in einem Jahr (Statistisches Bundesamt, Tabelle 12613-0001, Stand 14.10.2026).
Alle sieben Dossiers und die Reihen des Bereichs stehen unter Bevölkerung.
Wenn Ihre Frage dort nicht steht, stellen Sie sie: Statistik antwortet sucht
die Antwort im geprüften Bestand, die erste Frage ist frei.