Pressemitteilung
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Habilitationen 2025: 1.571 Abschlüsse, kaum mehr als im Vorjahr
Die Zahl der Habilitationen bewegt sich seit Jahren in einem schmalen Band. Vom Höchststand des Jahres 2002 ist sie weit entfernt.
Frankfurt am Main, 22. Juli 2026
Mit der Habilitation weisen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach, dass sie ein Fach selbständig in Forschung und Lehre vertreten können. Lange war sie der übliche Weg zur Professur; heute führen auch Juniorprofessuren und Nachwuchsgruppen dorthin.
In Deutschland wurden 2025 1.571 Habilitationen abgeschlossen, 0,4 Prozent mehr als 2024 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 21351-0003).
Gegenüber 2024 kamen sieben Habilitationen hinzu, ein Plus von 0,4 Prozent. Seit 2011 liegt die Zahl in jedem Jahr zwischen 1.518 und 1.646.
Seit 2002 ist die Habilitation seltener geworden
Am häufigsten habilitierten sich Forscherinnen und Forscher 2002, 2.302 Mal. Danach sank die Zahl bis 2011 auf 1.563 und hat sich seither nicht mehr erholt. Zu Beginn der Reihe, 1992, waren es 1.311.
Viele Studierende, wenig Nachwuchs für die Professur
Im Wintersemester 2024/25 waren 2.864.122 Menschen an deutschen Hochschulen eingeschrieben, nahezu so viele wie im Jahr davor. Die Habilitationen folgen den Studierenden nicht. Naheliegend ist, dass sie eher an den Stellen für den wissenschaftlichen Nachwuchs hängen und an den anderen Wegen zur Professur; belegen lässt sich das mit diesen Reihen nicht. Wie viele Professuren die Hochschulen besetzen und woher ihr Geld kommt, steht im Dossier Hochschule.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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