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Promotion: 216.243 Verfahren, Höchstwert seit Beginn 2019

Die Stufe danach, die Habilitation, liegt seit über zwei Jahrzehnten unter ihrem Höchstwert.

Frankfurt am Main, 26. August 2026

Gezählt werden laufende Promotionsverfahren an deutschen Hochschulen. Diese Statistik ist jung, sie läuft erst seit 2019, und in ihren sieben Jahrgängen hat sie genau einen Rückgang verzeichnet.

In Deutschland befanden sich 2025 insgesamt 216.243 Menschen in einem laufenden Promotionsverfahren, der höchste Wert seit Beginn dieser Statistik im Jahr 2019 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 21352-0001).

Im ersten Erhebungsjahr zählte sie 182.778 Promovierende, seither ist die Zahl um 18,3 Prozent gewachsen. Das ist ein bemerkenswertes Tempo für eine Stufe, die nur wenige erreichen, und es steht in einem Hochschulsystem, dessen Studierendenzahl sich kaum bewegt: Im Wintersemester 2025/26 waren 2.864.160 Menschen eingeschrieben, praktisch genauso viele wie im Jahr davor.

Die Stufe danach geht den umgekehrten Weg

Die Habilitation, im klassischen Weg der Nachweis für eine Professur, wird in einer Statistik geführt, die bis 1992 zurückreicht. Sie erzählt das Gegenteil: 2.302 Habilitationen im Spitzenjahr 2002, 1.571 im Jahr 2025, also 31,8 Prozent weniger. Seit den frühen Zehnerjahren bewegt sich die Zahl in einem engen Band, ohne erkennbare Richtung.

Mehr Stellen, aber nicht die, für die habilitiert wird

Das Personal an den Hochschulen ist seit 1997 um 67,5 Prozent auf 805.680 Personen gewachsen. Die Zahl der Professuren stieg im selben Zeitraum langsamer, um 38,3 Prozent. Der Weg in die Wissenschaft wird also häufiger begonnen und auf dem alten Weg seltener zu Ende gegangen.

Verantwortlich für diese Mitteilung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

0 1 Mio. 2 Mio. 3 Mio. 2000: 1.798.863 Studierende 2001: 1.868.331 Studierende 2002: 1.938.811 Studierende 2003: 2.019.465 Studierende 2004: 1.963.108 Studierende 2005: 1.985.765 Studierende 2006: 1.979.043 Studierende 2007: 1.941.405 Studierende 2008: 2.025.307 Studierende 2009: 2.121.178 Studierende 2010: 2.217.294 Studierende 2011: 2.380.974 Studierende 2012: 2.499.409 Studierende 2013: 2.616.881 Studierende 2014: 2.698.910 Studierende 2015: 2.757.799 Studierende 2016: 2.807.010 Studierende 2017: 2.844.978 Studierende 2018: 2.868.222 Studierende 2019: 2.891.049 Studierende 2020: 2.944.145 Studierende2.944.145 2021: 2.941.915 Studierende 2022: 2.920.263 Studierende 2023: 2.868.311 Studierende 2024: 2.864.122 Studierende 2025: 2.864.160 Studierende2.864.160 Wintersemester 2000/01 Wintersemester 2010/11 Wintersemester 2025/26 Statistisches Bundesamt, Tabelle 21311-0001 © statistik-de.de
Wie viele Menschen studieren in Deutschland? Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 21311-0001.

Material zu dieser Mitteilung

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Häufige Fragen

Wie viele Habilitationen gab es 2025 in Deutschland?

1.571. Der Höchstwert dieser Reihe steht im Jahr 2002 bei 2.302.

Wie stark ist die Zahl der Promovierenden seit 2019 gestiegen?

Um 18,3 Prozent. Im ersten Erhebungsjahr zählte die Statistik 182.778 Promovierende.

Wie viele Menschen studieren im Wintersemester 2025/26 in Deutschland?

2.864.160 im Wintersemester 2025/26.

Wo diese Zahlen ihre Grenze haben

  • Die Statistik der Promovierenden wird erst seit 2019 in dieser Form geführt, mit dem Stichtag 1. Dezember. Sieben Erhebungsjahre sind eine kurze Reihe, und Aussagen über die Zeit davor lässt sie nicht zu.
  • Die Habilitationszahlen sind aus den 16 Bundesländern summiert; die Quelltabelle führt keine eigene Insgesamt-Zeile über die Länder hinweg.
  • Das Hochschulpersonal umfasst wissenschaftliches wie nichtwissenschaftliches, hauptberuflich wie nebenberuflich beschäftigtes Personal. Die Professuren sind eine Teilmenge davon.
Quelle und Zitiervorschlag Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabellen 21311-0001, 21351-0003, 21352-0001, 21341-0001, 21341-0003, Datenstand 09.09.2026 / 11:46:16. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Der Text dieser Mitteilung darf gekürzt, umgestellt und umgeschrieben werden. Eine Rückfrage ist nicht nötig. Bleibt die Zahl im Text, gehört die Tabellennummer dazu.