Pressemitteilung
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Erzeugerpreise monatlich August 2026: 4,6 Prozent
Die amtliche Zahl im August 2026 im Vergleich mit dem Vorjahr und mit der langen Reihe, aus den Tabellen des Statistischen Bundesamtes.
Frankfurt am Main, 18. September 2026
Wie entwickeln sich die Erzeugerpreise Monat für Monat? Die Antwort steht in der amtlichen Statistik des Statistischen Bundesamtes, der jüngste Wert ist der vom August 2026.
Erzeugerpreise monatlich in Deutschland im August 2026: 4,6 Prozent, höher als im August 2025 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 61241-0002).
Gegenüber August 2025: gestiegen um 6,8 Prozentpunkte; damals -2,2 Prozent. Gegenüber Juli 2026: gestiegen um 1,6 Prozentpunkte; damals 3 Prozent.
Erzeugerpreise monatlich in der langen Reihe seit 1977
Mehr als in jedem August seit 2023; höher lag der Wert in einem August zuletzt 2022 mit 38,5 Prozent. Höchster Wert der ganzen Reihe: September 2022 mit 38,6 Prozent; der Wert für August 2026 liegt 34,0 Prozentpunkte darunter. Im August 1977, dem ersten August der Reihe mit Vorjahresvergleich, waren es 2,2 Prozent.
Erzeugerpreise auf Jahresbasis mehr als verdreifacht
Die Jahresreihe der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte zeigt dieselbe Bewegung über einen deutlich längeren Zeitraum. Im Jahr 2025 lag der Index bei 126,2 Indexpunkten, zu ihrem Beginn 1970 bei 32 Indexpunkten. Damit ist der Wert von 2025 mehr als das Dreifache des Wertes von 1970.
Am Ende der Kasse stiegen die Preise schwächer
Im August 2026 lagen die Verbraucherpreise um 2,9 Prozent höher als im August 2025, also schwächer als die Erzeugerpreise im selben Monat. Wie weit und wie schnell sich das eine im anderen niederschlägt, geben diese beiden Reihen nicht her. Daneben lag die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Juli 2026 um 1,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe um 13,2 Prozent höher.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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