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Hochschulabschlüsse 2025: 527.600 Absolventen, 3 Prozent mehr

Die Hochschulen übertreffen ihr bisheriges Spitzenjahr 2021. Am stärksten wächst das Lehramt, während die Betriebe so wenige Ausbildungsverträge schließen wie nie seit 2008.

Frankfurt am Main, 2. Oktober 2026

Gezählt werden alle bestandenen Abschlussprüfungen an deutschen Hochschulen, vom Bachelor über Master und Staatsexamen bis zur Promotion. Das Prüfungsjahr 2025 umfasst das Wintersemester 2024/2025 und das Sommersemester 2025.

Im Prüfungsjahr 2025 erwarben in Deutschland 527.600 Studierende und Promovierende einen Hochschulabschluss (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 352 vom 2. Oktober 2026).

Gegenüber dem Prüfungsjahr 2024 sind es 16.000 Abschlüsse mehr. Fast jeder zweite war ein Bachelor ohne Lehramt, 256.000 insgesamt und 4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Masterabschlüsse außerhalb des Lehramts stiegen um 1,0 Prozent auf 150.800. Den größten Sprung macht das Lehramt: Master- und Staatsexamensabschlüsse, die für das Lehramt qualifizieren, nahmen um 6 Prozent auf 32.400 zu. Promoviert wurden 28.800 Menschen, 2,4 Prozent mehr. Der Frauenanteil blieb bei 53 Prozent.

Der Einbruch des Corona-Jahres ist aufgeholt

Im Prüfungsjahr 2020 fiel die Zahl der bestandenen Prüfungen auf 476.913, weniger als 2015. Ein Jahr später stand mit 517.944 der bisher höchste Wert der Reihe. Danach sank die Zahl zweimal, 2024 lag sie bei 511.606. Der Jahrgang 2025 liegt über allen. 1999 waren es 221.696, nicht einmal halb so viele.

Mehr Akademiker, weniger neue Lehrlinge

Die Betriebe schlossen 2025 nur 461.919 neue Ausbildungsverträge ab, 2,8 Prozent weniger als im Jahr davor und so wenige wie nie seit Beginn dieser Reihe. Beide Zahlen zählen Verschiedenes, das Ende eines Studiums und den Anfang einer Lehre, und lassen sich nicht verrechnen. Nebeneinander zeigen sie, auf welchem Weg der Nachwuchs kommt. Ob die Absolventen eine Stelle finden, sagen diese Reihen nicht; Fächer, Länder und Promovierende stehen im Dossier Hochschule 2026.

Verantwortlich für diese Mitteilung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

Bestandene Hochschulprüfungen, 1999 bis 2025 Bestandene Hochschulprüfungen, 1999 bis 2025 Je Prüfungsjahr 0 200k 400k 600k 1999: 221.696 Bestandene Prüfungen 2000: 214.473 Bestandene Prüfungen 2001: 208.123 Bestandene Prüfungen 2002: 208.606 Bestandene Prüfungen 2003: 218.146 Bestandene Prüfungen 2004: 230.940 Bestandene Prüfungen 2005: 252.482 Bestandene Prüfungen 2006: 265.704 Bestandene Prüfungen 2007: 286.391 Bestandene Prüfungen 2008: 309.364 Bestandene Prüfungen 2009: 338.656 Bestandene Prüfungen 2010: 361.697 Bestandene Prüfungen 2011: 392.171 Bestandene Prüfungen 2012: 413.338 Bestandene Prüfungen 2013: 436.420 Bestandene Prüfungen 2014: 460.503 Bestandene Prüfungen 2015: 481.588 Bestandene Prüfungen 2016: 491.678 Bestandene Prüfungen 2017: 501.734 Bestandene Prüfungen 2018: 498.675 Bestandene Prüfungen 2019: 512.285 Bestandene Prüfungen 2020: 476.913 Bestandene Prüfungen 2021: 517.944 Bestandene Prüfungen 2022: 505.650 Bestandene Prüfungen 2023: 501.925 Bestandene Prüfungen 2024: 511.606 Bestandene Prüfungen 2025: 527.626 Bestandene Prüfungen527.626 2000 2005 2010 2015 2020 2025 Statistisches Bundesamt, Tabelle 21321-0001, Stand 09.10.2026 / 10:47:55. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0 © statistik-de.de
Bestandene Hochschulprüfungen. Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 21321-0001.

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Häufige Fragen

Was zählt zum Prüfungsjahr 2025?

Das Wintersemester 2024/2025 und das darauf folgende Sommersemester 2025.

Welcher Abschluss ist am häufigsten?

Der Bachelor ohne Lehramt. Auf ihn entfiel fast die Hälfte aller Abschlüsse.

Berechtigt ein Lehramtsbachelor schon zum Unterrichten?

In der Regel nicht. Für das Lehramt qualifizieren erst ein Master oder ein Staatsexamen, danach folgt der Vorbereitungsdienst. Diese Abschlüsse sind 2025 am stärksten gewachsen.

Quelle und Zitiervorschlag Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabellen 21321-0001, 21211-0004, 13231-0001, Datenstand 28.09.2026 / 11:53:23. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Anlass war die Mitteilung des Bundesamtes vom 2. Oktober 2026: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/10/PD26_352_213.html Zahlen ohne Tabellenangabe stammen aus dieser Mitteilung des Bundesamtes. Der Text dieser Mitteilung darf gekürzt, umgestellt und umgeschrieben werden. Eine Rückfrage ist nicht nötig. Bleibt die Zahl im Text, gehört die Tabellennummer dazu.