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Dienstleistungsumsatz Juli 2026: plus 0,7 Prozent zum Vormonat

Im Vergleich mit Juli 2025 nahmen die Unternehmen mehr Geld ein, setzten preisbereinigt aber weniger um. Den Unterschied machen die Preise.

Frankfurt am Main, 6. Oktober 2026

Das Statistische Bundesamt misst jeden Monat den Umsatz des Dienstleistungssektors ohne Banken und Versicherungen, von Verkehr und Lagerei über Information und Kommunikation bis zu Immobilien und freiberuflichen Diensten, real und nominal, bereinigt um Jahreszeit und Arbeitstage.

Der reale Umsatz im Dienstleistungsbereich in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) lag im Juli 2026 kalender- und saisonbereinigt um 0,7 Prozent über dem Vormonat (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 353 vom 6. Oktober 2026, Tabelle 47414-0005).

Nominal, also in Euro gerechnet, stieg der Umsatz gegenüber Juni um 0,6 Prozent, real etwas stärker. Am kräftigsten wuchs das Grundstücks- und Wohnungswesen mit 3,2 Prozent, vor den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen mit 2,1 Prozent. Verkehr und Lagerei kamen auf 0,1 Prozent, Information und Kommunikation verloren 0,9 Prozent.

Gegenüber Juli 2025 lag der reale Umsatz um 0,9 Prozent niedriger. Nominal war er 2,9 Prozent höher.

Real tritt der Dienstleistungsumsatz seit dem Sommer 2025 auf der Stelle

Kalender- und saisonbereinigt steht der reale Index bei 116,6 Punkten, gemessen am Jahr 2015 mit 100. Von Juni 2025 bis Juli 2026 lag er in jedem Monat zwischen 115,4 und 118,0 Punkten; den höchsten Wert der Reihe erreichte er im Mai 2026. Den tiefsten hatte er im Mai 2020 mit 89,1.

Die Preise trennen den nominalen vom realen Umsatz

Für den realen Umsatz rechnet das Amt den nominalen mit den Erzeugerpreisen der Dienstleister um. Dass beide Vorjahresvergleiche in verschiedene Richtungen zeigen, heißt deshalb: Die Leistungen wurden teurer, verkauft wurde preisbereinigt weniger. Auch die Verbraucherpreise lagen im Juli 2026 um 2,8 Prozent über dem Vorjahresmonat, und die Industrie produzierte im selben Monat 1,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Ob die Kunden wegen der Preise weniger bestellen, zeigen diese Reihen nicht. Die Umsätze nach Branchen stehen im Dossier zu Unternehmen und Dienstleistungen.

Verantwortlich für diese Mitteilung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

100 105 110 115 120 116,6 August 2021: 103,4 Index (2015 = 100) September 2021: 102,8 Index (2015 = 100) Oktober 2021: 104,5 Index (2015 = 100) November 2021: 105,6 Index (2015 = 100) Dezember 2021: 105,6 Index (2015 = 100) Januar 2022: 106,1 Index (2015 = 100) Februar 2022: 107,6 Index (2015 = 100) März 2022: 107,9 Index (2015 = 100) April 2022: 110,4 Index (2015 = 100) Mai 2022: 112,4 Index (2015 = 100) Juni 2022: 113 Index (2015 = 100) Juli 2022: 112,2 Index (2015 = 100) August 2022: 112,7 Index (2015 = 100) September 2022: 113,3 Index (2015 = 100) Oktober 2022: 113,1 Index (2015 = 100) November 2022: 113,6 Index (2015 = 100) Dezember 2022: 113,3 Index (2015 = 100) Januar 2023: 111,2 Index (2015 = 100) Februar 2023: 111,9 Index (2015 = 100) März 2023: 113,3 Index (2015 = 100) April 2023: 113,9 Index (2015 = 100) Mai 2023: 115,3 Index (2015 = 100) Juni 2023: 115,1 Index (2015 = 100) Juli 2023: 115,2 Index (2015 = 100) August 2023: 115,9 Index (2015 = 100) September 2023: 115,1 Index (2015 = 100) Oktober 2023: 114,1 Index (2015 = 100) November 2023: 113,7 Index (2015 = 100) Dezember 2023: 113,7 Index (2015 = 100) Januar 2024: 111,5 Index (2015 = 100) Februar 2024: 113,9 Index (2015 = 100) März 2024: 114,3 Index (2015 = 100) April 2024: 114,6 Index (2015 = 100) Mai 2024: 113,4 Index (2015 = 100) Juni 2024: 113,2 Index (2015 = 100) Juli 2024: 113,4 Index (2015 = 100) August 2024: 114,3 Index (2015 = 100) September 2024: 114,5 Index (2015 = 100) Oktober 2024: 115,5 Index (2015 = 100) November 2024: 115,6 Index (2015 = 100) Dezember 2024: 116,7 Index (2015 = 100) Januar 2025: 115,7 Index (2015 = 100) Februar 2025: 114,9 Index (2015 = 100) März 2025: 116,2 Index (2015 = 100) April 2025: 116,6 Index (2015 = 100) Mai 2025: 115,3 Index (2015 = 100) Juni 2025: 116,8 Index (2015 = 100) Juli 2025: 117,6 Index (2015 = 100) August 2025: 116,8 Index (2015 = 100) September 2025: 116,9 Index (2015 = 100) Oktober 2025: 116,4 Index (2015 = 100) November 2025: 116 Index (2015 = 100) Dezember 2025: 115,4 Index (2015 = 100) Januar 2026: 116,7 Index (2015 = 100) Februar 2026: 117 Index (2015 = 100) März 2026: 115,7 Index (2015 = 100) April 2026: 116,3 Index (2015 = 100) Mai 2026: 118 Index (2015 = 100) Juni 2026: 115,8 Index (2015 = 100) Juli 2026: 116,6 Index (2015 = 100) August 2021 Juli 2022 Juli 2023 Juli 2024 Juli 2025 Juli 2026 Statistisches Bundesamt, Tabelle 47414-0005 © statistik-de.de
Wie entwickelt sich der Umsatz der Dienstleister ohne die Schwankungen des Kalenders? Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 47414-0005.

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Häufige Fragen

Was unterscheidet den realen vom nominalen Umsatz?

Der nominale Umsatz ist das, was die Unternehmen in Euro einnehmen. Für den realen rechnet das Amt die Preisänderungen heraus, mit den Erzeugerpreisen der Dienstleister. Steigt der nominale Umsatz und sinkt der reale, sind die Preise stärker gestiegen als der Umsatz.

Welche Branchen zählen zum Dienstleistungsbereich?

Unter anderem Verkehr und Lagerei, Information und Kommunikation, das Grundstücks- und Wohnungswesen, die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen und die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen wie die Vermittlung von Arbeitskräften. Banken und Versicherungen zählen nicht dazu.

Warum ändern sich die realen Werte oft nachträglich?

Weil die Erzeugerpreise, mit denen das Amt umrechnet, nur vierteljährlich erscheinen und für die jüngsten Monate geschätzt werden. Werden sie nachgetragen, ändert sich auch der reale Umsatz der Vormonate.

Quelle und Zitiervorschlag Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabellen 47414-0005, 61111-0002, 42153-0001, Datenstand 06.10.2026 / 10:53:42. Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Anlass war die Mitteilung des Bundesamtes vom 6. Oktober 2026: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/10/PD26_353_474.html Zahlen ohne Tabellenangabe stammen aus dieser Mitteilung des Bundesamtes. Der Text dieser Mitteilung darf gekürzt, umgestellt und umgeschrieben werden. Eine Rückfrage ist nicht nötig. Bleibt die Zahl im Text, gehört die Tabellennummer dazu.