Pressemitteilung
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Babyboomer: 13,3 Millionen Erwerbspersonen gehen bis 2040 in Rente
Das ist fast ein Drittel aller, die 2025 dem Arbeitsmarkt zur Verfügung standen. Die jüngeren Jahrgänge sind kleiner und können sie zahlenmäßig nicht ersetzen.
Frankfurt am Main, 23. Juni 2026
Gezählt werden Erwerbspersonen, also Erwerbstätige und Arbeitsuchende, nach Erstergebnissen des Mikrozensus 2025. Die Rechnung nimmt an, dass sie mit der Regelaltersgrenze in den Ruhestand gehen.
Bis 2040 werden in Deutschland 13,3 Millionen heutige Erwerbspersonen das gesetzliche Rentenalter von 67 Jahren überschritten haben (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. N039 vom 23. Juni 2026, Mikrozensus).
Das sind 30,0 Prozent der Erwerbspersonen von 2025. Die 55- bis 59-Jährigen stellten mit 5,5 Millionen die größte Altersgruppe am Arbeitsmarkt, die 60- bis 64-Jährigen noch 4,5 Millionen. Die 25- bis 34-Jährigen kamen auf 8,8 Millionen, alle unter 25 zusammen auf 4,5 Millionen.
Die Älteren arbeiten länger
2015 waren 20,7 Prozent der Erwerbspersonen 55 Jahre oder älter, 2025 schon 27,0 Prozent. Der Anteil der Erwerbspersonen ab 65 stieg von 2,5 auf 4,3 Prozent, auch weil das Rentenalter schrittweise angehoben wird.
Weniger Erwerbstätige, mehr Rentner
Die Zahl der Erwerbstätigen lag im April 2026 um 0,4 Prozent unter dem Vorjahresmonat, die der Rentenempfänger stieg 2025 um 0,8 Prozent. Ob Zuwanderung, längeres Arbeiten oder mehr Teilzeitstunden die Lücke schließen, zeigt diese Rechnung nicht. Wie sich Renten und Beitragszahler entwickeln, steht im Dossier zu den Renten.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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