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Staat und Finanzen 27. August 2026 Neue Daten

Rentenbesteuerung: Der steuerpflichtige Teil der Renten wächst Jahr für Jahr

Einordnung

0,8 Prozent mehr Rentenempfänger als im Vorjahr, einer der stärksten Zuwächse der Reihe. Das dürfte erst der Anfang sein, denn die geburtenstarken Jahrgänge gehen jetzt in Rente, und eine umlagefinanzierte Rentenversicherung spürt jeden Wechsel doppelt: als Beitragszahler, der fehlt, und als Rente, die hinzukommt. Zugleich wird ein wachsender Teil der Renten steuerpflichtig. Seit 2005 werden Renten schrittweise besteuert, im Tausch gegen Vorsorgebeiträge, die nach und nach steuerfrei wurden.

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2025 bezogen in Deutschland 22.479.510 Menschen mit Wohnsitz im Inland eine Rente (Statistisches Bundesamt, Tabelle 73141-0001, Stand 27.08.2026).

✓ Geprüft am 16.10.2026, ohne Beanstandung, 1 Hinweis Statistisches Bundesamt, Statistik der Rentenbezugsmitteilungen (73141) Datenstand 27.08.2026 / 10:39:25
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22.479.510 Rentenempfänger, Rentenempfänger 2025 +0,8 % zu 2024
22.311.748 Vorheriger Höchststand 2024
11 Werte in der Reihe, ab 2015
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Eine Beamtenpension steht nicht in dieser Reihe, eine Rente aus einem privaten Rürup-Vertrag dagegen schon. Gezählt wird, für wen die Rentenversicherung, ein Versorgungswerk, eine Pensionskasse oder ein Versicherer dem Finanzamt eine Rente meldet. Die Statistik ist ein Nebenprodukt der Steuerpflicht, und entsprechend genau kennt sie das Geld: 423,2 Milliarden Euro an Rentenleistungen kamen 2025 zusammen.

2015 zählte die Statistik 21.288.061 Rentenempfänger. Seither ist die Zahl in jedem Jahr gestiegen, anfangs kaum, zuletzt deutlich stärker. Über die Höhe der einzelnen Rente sagt sie nichts und über Altersarmut ebenso wenig. Wer nach dem Berufsleben nach Spanien zieht, bekommt seine Rente weiter überwiesen und verschwindet trotzdem aus dieser Zählung, denn sie erfasst nur Empfänger mit Wohnsitz im Inland.

Die Reihe der Rentenempfänger ist frei abrufbar, Jahr für Jahr. Was sie nicht zeigt, trennt dieses Dossier heraus: wie die Summe der Rentenleistungen gewachsen ist, was davon im Schnitt auf den einzelnen Empfänger kommt und welcher Teil der Einkommensteuer unterliegt.

Rentenempfänger in Deutschland, 2015 bis 2025 Rentenempfänger je Jahr
0 5 Mio. 10 Mio. 15 Mio. 20 Mio. 25 Mio. 2015: 21.288.061 Rentenempfänger 2016: 21.304.281 Rentenempfänger 2017: 21.366.391 Rentenempfänger 2018: 21.552.708 Rentenempfänger 2019: 21.643.771 Rentenempfänger 2020: 21.789.322 Rentenempfänger 2021: 21.918.050 Rentenempfänger 2022: 22.025.144 Rentenempfänger 2023: 22.144.849 Rentenempfänger 2024: 22.311.748 Rentenempfänger 2025: 22.479.510 Rentenempfänger22.479.510 2016 2018 2020 2022 2024 2025 Statistisches Bundesamt, Tabelle 73141-0001 © statistik-de.de
Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 73141-0001, Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0

Die Rentensumme wächst schneller als die Empfängerzahl

279,3 Milliarden Euro betrugen die gesamten Rentenleistungen 2015, zehn Jahre später lagen sie um 51,5 Prozent höher (Tabelle 73141-0001). Die Summe ist damit mehr als neunmal so stark gewachsen wie die Zahl der Empfänger.

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Im vollständigen Dossier Grafik: Gesamte Rentenleistungen, 2015 bis 2025 Sie gehört zu dem Abschnitt, den Sie eben gelesen haben. Dazu kommen zwei weitere Abschnitte.

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  1. Die Fortsetzung des Abschnitts, den Sie eben gelesen habenGrafik: Gesamte Rentenleistungen, 2015 bis 2025
  2. Der steuerpflichtige Anteil steigt mit jedem neuen RentnerjahrgangGrafik: Durchschnittlicher Besteuerungsanteil der Rentenleistungen, 2015 bis 2025
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Häufige Fragen

Wächst die Zahl der Rentner in Deutschland?

Ja, und zuletzt schneller. 2025 kamen 167.762 Rentenempfänger hinzu, 2016 waren es nur 16.220 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 73141-0001, Stand 27.08.2026).

Werden Rentner im Ausland mitgezählt?

Nein. Die Statistik erfasst nur Rentenempfänger mit Wohnsitz im Inland. Seit 2015 ist ihre Zahl um 5,6 Prozent gestiegen (Statistisches Bundesamt, Tabelle 73141-0001, Stand 27.08.2026).

Seit wann müssen Renten versteuert werden?

Seit 2005 werden Renten schrittweise besteuert. Wie groß der steuerpflichtige Teil ist, hängt vom Jahr des Rentenbeginns ab: Wer später in Rente geht, versteuert einen größeren Anteil (Alterseinkünftegesetz).

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