Pressemitteilung
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Staatliche Investitionen 2025: 12,3 Prozent mehr als 2024
Es ist der stärkste Anstieg seit 2000, getragen von Ausrüstung, zu der auch Rüstungsgüter zählen. Im Vergleich mit der EU investiert der Staat trotzdem wenig.
Frankfurt am Main, 29. Juni 2026
Bruttoinvestitionen des Staates sind Ausgaben von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen für Bauten, Ausrüstung und geistiges Eigentum, nominal, also ohne Abzug der Preissteigerung.
Die Bruttoinvestitionen des Staates in Deutschland stiegen 2025 um 12,3 Prozent auf 147,5 Milliarden Euro, der höchste Anstieg seit 2000 (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. N043 vom 29. Juni 2026).
147,5 Milliarden Euro investierte der Staat 2025, 16,2 Milliarden mehr als im Vorjahr. Höher war der Anstieg nur 1999 mit 14,0 Prozent, damals ein statistischer Effekt der Bahnreform. Die Ausrüstungsinvestitionen wuchsen um 47,7 Prozent. 2024 waren die Investitionen um 9,3 Prozent gestiegen, 2022 um 9,0 Prozent. Im ersten Quartal 2026 schwächte sich der Zuwachs auf 3,2 Prozent ab.
Ein wachsender Teil der Staatsausgaben
Die Investitionen machten 2025 6,5 Prozent der Staatsausgaben aus, nach 5,9 Prozent 2023. Gemessen an der Wirtschaftsleistung lagen sie mit 3,3 Prozent unter dem Schnitt der EU und des Euroraums.
Investiert wird auf Kredit
Die Schulden der öffentlichen Haushalte stiegen bis Ende 2025 um 6,0 Prozent, die preisbereinigte Wirtschaftsleistung wuchs 2025 um 0,2 Prozent. Ob die Investitionen das Wachstum später anschieben, zeigen diese Reihen nicht. Wie sich Defizit und Schulden entwickeln, steht im Dossier zur Staatsverschuldung.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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