Pressemitteilung
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Erwerbstätige Rentner 2025: 14 Prozent arbeiten weiter
Männer arbeiten im Ruhestand häufiger als Frauen, Menschen mit hoher Bildung häufiger als andere. Die meisten haben einen Minijob.
Frankfurt am Main, 5. August 2026
Gezählt werden Menschen, die eine Altersrente beziehen und zugleich erwerbstätig sind, nach Erstergebnissen des Mikrozensus 2025. Wer nur eine Stunde in der Woche gegen Bezahlung arbeitet, zählt bereits.
14 Prozent der Rentnerinnen und Rentner von 65 bis 74 Jahren in Deutschland waren 2025 erwerbstätig (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. N053 vom 5. August 2026, Mikrozensus).
Ein Jahr zuvor hatte der Anteil bei 13 Prozent gelegen. Rentner arbeiteten häufiger als Rentnerinnen, 16 gegen 11 Prozent. Mit dem Alter sinkt der Anteil: von den Jüngsten dieser Gruppe arbeitete knapp jeder Fünfte, von den Ältesten noch 8 Prozent. Mit höherem Bildungsniveau waren 18 Prozent erwerbstätig, mit niedrigerem 10 Prozent.
Meist ein Minijob, manchmal die eigene Firma
27 Prozent der arbeitenden Rentner waren selbstständig. Von den abhängig Beschäftigten hatten 65 Prozent einen Minijob, der 2025 bis 556 Euro im Monat einbringen durfte. 13 Prozent der erwerbstätigen Rentner arbeiteten mehr als 40 Stunden in der Woche.
Mehr Rentner, weniger Erwerbstätige
Die Zahl der Rentenempfänger stieg 2025 um 0,8 Prozent, die Zahl aller Erwerbstätigen lag im Dezember 2025 um 0,3 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Ob die arbeitenden Rentner aus Freude weitermachen oder weil die Rente nicht reicht, trennt der Mikrozensus nur grob. Wie sich Renten und Rentner entwickeln, steht im Dossier zu den Renten.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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