Pressemitteilung
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Junge Menschen 2025: Anteil an der Bevölkerung bei 10,0 Prozent
Der Anteil liegt seit Anfang der 2020er Jahre auf dem Tiefstand. Ohne Einwanderung wäre er noch niedriger.
Frankfurt am Main, 10. August 2026
Gezählt werden Jugendliche und junge Erwachsene zum Jahresende, als Anteil an der ganzen Bevölkerung. Der Vergleich mit früheren Jahrzehnten bezieht sich auf das Gebiet der heutigen Bundesrepublik.
10,0 Prozent der Bevölkerung in Deutschland waren Ende 2025 zwischen 15 und 24 Jahre alt, 8,3 Millionen Menschen (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. N054 vom 10. August 2026).
8,3 Millionen Menschen waren Ende 2025 in diesem Alter. 1983, als die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer jung waren, war es noch jede sechste Person, 16,7 Prozent. In der Bevölkerung ohne Einwanderungsgeschichte lag der Anteil bei 8,5 Prozent, in der mit Einwanderungsgeschichte bei 12,2 Prozent; unter den Kindern zweier eingewanderter Eltern war ein Fünftel in diesem Alter.
In den Stadtstaaten leben anteilig die meisten Jungen
Bremen kam auf 11,1 Prozent, Hamburg auf 10,5 und Baden-Württemberg auf 10,4 Prozent. Am niedrigsten lag der Anteil in Brandenburg mit 8,8 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt mit je 9,1 Prozent.
Weniger Geburten heute heißen weniger Junge morgen
2024 kamen 677.117 Kinder zur Welt, 2,3 Prozent weniger als im Jahr davor. Wer heute geboren wird, gehört in fünfzehn Jahren zu dieser Altersgruppe; ob Zuwanderung die Lücke dann füllt, sagen diese Zahlen nicht. Wie sich Geburten und Geburtenziffer entwickeln, steht im Dossier zu den Geburten, die ganze Bevölkerung in der Reihe zur Einwohnerzahl.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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