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Bevölkerung 25. August 2026 Neue Daten

Geburten 2025: so wenige Kinder wie in keinem Jahr seit 1990

Einordnung

3,4 Prozent weniger Geburten als im Vorjahr, der vierte Rückgang in Folge. Mit kleineren Elternjahrgängen lässt er sich nicht erklären: Die Zahl der Kinder je Frau fällt seit 2021 fast im selben Tempo wie die Zahl der Geburten. Kitas und Grundschulen bekommen das zuerst zu spüren, die umlagefinanzierte Rente erst in Jahrzehnten, wenn Zuwanderung die Lücke nicht füllt. Warum Paare weniger Kinder bekommen, sagen diese Zahlen nicht.

Verantwortlich für Text und Einordnung , Journalist und Redenschreiber, SIGMA Communication, Frankfurt am Main · So ordnen wir ein

In Deutschland kamen 2025 insgesamt 654.241 Kinder lebend zur Welt, weniger als in jedem anderen Jahr seit Beginn der Reihe 1990 (Statistisches Bundesamt, Tabelle 12612-0001, Stand 13.10.2026).

✓ Geprüft am 16.10.2026, ohne Beanstandung Statistisches Bundesamt, Geburtenstatistik (12612) Datenstand 13.10.2026 / 08:46:54
Prüfvermerk zu diesem Dossier

Die Zahlen dieses Dossiers stammen aus sieben Tabellen unter Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.

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654.241 Kinder, lebend geborene Kinder 2025 −3,4 % zu 2024
905.675 Höchststand 1990 −27,8 % bis heute
8,4 Lebendgeborene je 1.000 Einwohner, je Monat, Juli 2026 −2,3 % zum Vorjahresmonat
Frei zu lesenEinordnung, Leitgrafik und der erste Abschnitt. Dieser Teil kostet nichts und steht für sich.
Das vollständige Dossier · 16,00 €Sieben weitere Abschnitte, 8 Grafiken, 9 Datentabellen. Was darin steht
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Die Kinder des Jahres 2025 kommen von 2031 an in die Schule, und wie groß ihre ersten Klassen werden, ist zum größten Teil schon entschieden. Hinter dem kleinen Jahrgang steht vor allem, dass Frauen weniger Kinder bekommen. 1,316 Kinder je Frau errechnete das Amt für 2025 (Tabelle 12612-0009). Diese Modellrechnung fragt nur, wie viele Kinder Frauen jedes Alters in diesem Jahr bekommen haben; wie viele Frauen im Land leben, spielt für sie keine Rolle.

Der Tiefstand folgt auf ein Zwischenhoch. Nach 1990 ging die Zahl der Geburten mit Unterbrechungen zwei Jahrzehnte lang zurück, bis auf 662.685 im Jahr 2011. Dann stieg sie bis 2021 um ein Fünftel. Seither ist sie in jedem Jahr gesunken, zusammen um 17,8 Prozent, und liegt nun unter dem Wert von 2011.

Vier Jahre haben den Anstieg eines Jahrzehnts aufgezehrt.

Die Reihe der Geburten ist frei abrufbar, Jahr für Jahr seit 1990. Was sie nicht zeigt, trennt dieses Dossier heraus: wie sich die Geburten auf Länder und Kreise verteilen und von Monat zu Monat entwickeln, wie viele Kinder unverheiratete Eltern haben, wie alt Mütter beim ersten Kind sind und wie viele Menschen nach der amtlichen Vorausberechnung 2070 in Deutschland leben werden.

lebend geborene Kinder in Deutschland, 1990 bis 2025 Kinder je Jahr
0 0,2 Mio. 0,4 Mio. 0,6 Mio. 0,8 Mio. 1 Mio. 1990: 905.675 Kinder905.675 1991: 830.019 Kinder 1992: 809.114 Kinder 1993: 798.447 Kinder 1994: 769.603 Kinder 1995: 765.221 Kinder 1996: 796.013 Kinder 1997: 812.173 Kinder 1998: 785.034 Kinder 1999: 770.744 Kinder 2000: 766.999 Kinder 2001: 734.475 Kinder 2002: 719.250 Kinder 2003: 706.721 Kinder 2004: 705.622 Kinder 2005: 685.795 Kinder 2006: 672.724 Kinder 2007: 684.862 Kinder 2008: 682.514 Kinder 2009: 665.126 Kinder 2010: 677.947 Kinder 2011: 662.685 Kinder 2012: 673.544 Kinder 2013: 682.069 Kinder 2014: 714.927 Kinder 2015: 737.575 Kinder 2016: 792.141 Kinder 2017: 784.901 Kinder 2018: 787.523 Kinder 2019: 778.090 Kinder 2020: 773.144 Kinder 2021: 795.492 Kinder 2022: 738.819 Kinder 2023: 692.989 Kinder 2024: 677.117 Kinder 2025: 654.241 Kinder654.241 1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020 2025 Statistisches Bundesamt, Tabelle 12612-0001 © statistik-de.de
Quelle: Statistisches Bundesamt, Tabelle 12612-0001, Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0

Mehr als jedes fünfte Kind kommt in Nordrhein-Westfalen zur Welt

147.959 Kinder wurden 2025 in Nordrhein-Westfalen geboren, 22,6 Prozent aller Geburten in Deutschland (Tabelle 12612-0100). Bayern folgt mit 110.564, Baden-Württemberg mit 94.061. Die fünf ostdeutschen Flächenländer kommen zusammen auf 69.037 Geburten, weniger als Bayern allein. Am unteren Ende steht Bremen mit 6.148.

Diese Reihenfolge folgt vor allem der Einwohnerzahl. Wo gemessen an der Bevölkerung viele und wo wenige Kinder zur Welt kommen, zeigt erst die Kreistabelle weiter unten.

Ende des freien Teils
Im vollständigen Dossier Grafik: lebend geborene Kinder nach Bundesländern 2025 Sie gehört zu dem Abschnitt, den Sie eben gelesen haben. Dazu kommen sieben weitere Abschnitte.

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Den Befund kennen Sie jetzt. Das vollständige Dossier zeigt, woher der Rückgang kommt: die Kinderzahl je Frau, das Alter der Mütter, die Geburten im laufenden Jahr und nach Ländern, und was die amtliche Vorausberechnung daraus folgert.

7weitere Abschnitte mit Einordnung
8weitere Grafiken
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Was Sie darin lesen

  1. Die Grafik zum Abschnitt, den Sie eben gelesen habenGrafik: lebend geborene Kinder nach Bundesländern 2025
  2. Bis Juli liegt kein Monat des Jahres 2026 über dem VorjahrGrafiken: Lebendgeborene je 1.000 Einwohner, je Monat · Lebendgeborene, je Monat
  3. Fast jedes dritte Kind hat unverheiratete ElternGrafik: Lebendgeborene nach Familienstand der Eltern 2025
  4. Der Rückgang kommt von weniger Kindern je FrauGrafik: Zusammengefasste Geburtenziffer, 1991 bis 2025
  5. Mütter werden später Mütter, seit 2021 aber nicht noch späterGrafik: Durchschnittsalter der Mutter beim ersten Kind, 2009 bis 2025
  6. Im Osten kommen je Einwohner die wenigsten Kinder zur WeltGrafik: Geburten je 1.000 Einwohner nach Kreisen 2024
  7. Auch mit moderater Zuwanderung schrumpft die Bevölkerung bis 2070Grafik: Vorausberechnete Bevölkerung, 2025 bis 2070
  8. Die kleinen Jahrgänge von heute sind die Eltern von morgen

Was Sie mitnehmen

  • Sämtliche Werte als Tabelle auf der Seite und als 9 CSV-Dateien
  • Alle 9 Grafiken als SVG und PNG, in Druckauflösung
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  • Farbtafel zum Umfärben auf die eigenen Hausfarben

Was der Kauf bedeutet

Einmal 16,00 €Der Betrag wird vom Guthaben abgebucht. Es gibt keine Kündigungsfrist, weil nichts weiterläuft. Zwölf Monate aktuellNeue Zahlen des Statistischen Bundesamtes ziehen wir zwölf Monate ab Kauf in Dossier und Dateien nach. Danach bleibt das Dossier in Ihrem Konto, wird aber nicht mehr aktualisiert. Ein weiteres Jahr kostet die Hälfte. NachprüfbarJede Zahl trägt ihre Tabellennummer. Was die Prüfung gefunden hat, steht im Prüfvermerk oben.

Häufige Fragen

Seit wann gehen die Geburten in Deutschland zurück?

Seit 2021. In jenem Jahr kamen 795.492 Kinder lebend zur Welt, so viele wie seit 1997 nicht mehr. 2022 waren es 738.819, 2023 noch 692.989, und auch die Jahre danach brachten jeweils weniger Geburten als das vorige (Statistisches Bundesamt, Tabelle 12612-0001, Stand 13.10.2026).

Wie viele Kinder je Frau ergibt die zusammengefasste Geburtenziffer für 2025?

Nach der zusammengefassten Geburtenziffer 1,316 Kinder, gerechnet für das Jahr 2025. Die Ziffer unterstellt, dass eine Frau in jedem Alter so viele Kinder bekommt wie die Frauen dieses Alters im selben Jahr. Sie liegt deutlich unter dem Wert, bei dem eine Elterngeneration ohne Zuwanderung durch ihre Kinder vollständig ersetzt würde (Statistisches Bundesamt, Tabelle 12612-0009, Stand 09.09.2026).

Wann wurden zuletzt ähnlich wenige Kinder geboren?

2009 mit 665.126 Lebendgeborenen und 2011 mit einem noch etwas niedrigeren Wert. Beide Jahre lagen nur knapp über dem Stand von 2025. Danach nahm die Zahl bis 2021 wieder zu, bevor der jüngste Rückgang einsetzte (Statistisches Bundesamt, Tabelle 12612-0001, Stand 13.10.2026).

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