Pressemitteilung
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Ruheständler-Haushalte 2025: im Mittel 2.330 Euro im Monat
Im Westen haben Rentnerhaushalte etwas mehr, auch weil sie öfter Vermögenseinkünfte haben. Fast jeder fünfte Mensch im Ruhestand ist armutsgefährdet.
Frankfurt am Main, 1. September 2026
Betrachtet werden Haushalte, in denen nur Rentnerinnen, Rentner, Pensionärinnen und Pensionäre im Rentenalter leben, 13,6 Millionen Menschen im Jahr 2025. Gemessen wird das Haushaltsnettoeinkommen im Median: Die eine Hälfte hat mehr, die andere weniger.
Haushalte von Ruheständlerinnen und Ruheständlern ab 65 Jahren in Deutschland hatten 2025 im Mittel 2.330 Euro netto im Monat (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. N061 vom 1. September 2026, EU-SILC).
Im Osten einschließlich Berlin lag der Median bei 2.270 Euro, im Westen bei 2.350 Euro. 93 Prozent des Einkommens stammten im Bundesschnitt aus Renten und Pensionen, im Osten 96 Prozent, im Westen 92 Prozent. Vermögenseinkünfte wie Mieten oder Zinsen machten im Westen mehr als 4 Prozent aus, im Osten 1 Prozent.
Im Ruhestand ist das Armutsrisiko höher
18,9 Prozent der Menschen im Ruhestand waren 2025 armutsgefährdet, im Osten 18,5 und im Westen 19,0 Prozent. In der ganzen Bevölkerung waren es 16,1 Prozent. Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens hat. Selbst genutztes Wohneigentum zählt dabei nicht; im Westen wohnen 61 Prozent der Ruheständler im Eigentum, im Osten 44 Prozent.
Mehr Rentner, wachsende Armutsquote
Die Zahl der Rentenempfänger stieg 2025 um 0,8 Prozent, die Armutsgefährdungsquote der ganzen Bevölkerung von 15,5 auf 16,1 Prozent. Wer im Alter auf Grundsicherung angewiesen ist, steht im Dossier zur Sozialhilfe.
Verantwortlich für diese Mitteilung
Christian Gasche, Journalist und Redenschreiber,
SIGMA Communication, Frankfurt am Main
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